240. Etappe – Von Argimusco bis Malvagna

03. 05. 2018

Nach der zweiten stürmischen Nacht mit Regen um kurz nach 07:30 Uhr das Zelt verlassen um nach dem Wetter zu schauen. Die Sonne schien aus einem blauen, wolkenfreien Feld, dunkele Wolken waren auf der anderen Seite die von starken Winden herübergetrieben wurden. Das Zelt war durch den Wind etwas getrocknet, also packte ich schnell meine Sachen zusammen und machte mich auf dem Weg. Die heutige Strecke ging als erstes noch etwas bergauf bis auf eine Höhe von ca. 1.300 m. Verlief auf Wanderwege und alten Straßen. Es war eine gut zu laufende Strecke. Da ich in den letzten Nächten wenig geschlafen hatte und in Malvagna ankam fragte ich einen Mann, der gerade dabei war einige Pferde zu versorgen, nach einem Quartier. Er verwies mich an dem neben ihm stehenden Mann, dieser bat mich zur Unterkunft mitzukommen. Ein weiterer Mann kam noch dazu als er bemerkte, dass die Verständigung etwas schwer war. Ich ging mit dem einen Mann zur Unterkunft L Arco dei Sogni, der dritte Mann kam hinterher und übersetze. Es war Francesco der mir bei dem Gespräch sehr behilflich war. Ich bekam ein schönes Zimmer unter dem Dach,  duschte und zog mir frische Kleidung an. Ich ging herunter und kam an der Küche / Speiseraum vorbei. An einem großen Tisch saß eine Gruppe aus Frankreich, sie waren am essen. Es waren die Reiter. Francesco sah mich und lud mich ein am essen teilzunehmen. Während dem ich aß erzählte ich, nachdem man mich gefragt hatte, über die Verwirklichung meines Traumes. Als ich über den weiteren Verlauf des Weges sprach sagte Francesco, das ich bei ihm an der Farm vorbei wandern würde. Ich schaute mir das genauer an und sagte ihm „morgen bin ich bei dir“. Nach dem Essen und Trinken ging ich mir den Ort noch anschauen und traf dabei den Mann wieder der mich zur Unterkunft gebracht hatte. Er zeigte mir seine Tiere und lud mich zu einem Kaffee ein. Zum Abendessen bin ich dann zurück zur Unterkunft. Es gab ein hervorragendes Menü an der großen Tafel. Bin dann früh ins Bett, hatte die letzten zwei Nächte ja schlecht geschlafen.

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Am Argimusco

02. 05. 2018

Nach einer stürmischen, nassen Nacht und wenig Schlaf, war es am Morgen etwas ruhiger. Der Wind in der Nacht war so stark, dass die Heringe aus dem Boden gerissen wurden. Hatte die Heringe neu eingeschlagen und mich dann wieder hingelegt um noch etwas zu schlafen. Hatte mit schönem Wetter, was der Morgen versprach gerechnet, aber es kam anders. Wurde vom Regen der auf das Zelt trommelte und vom starkem Wind der gegen die Zeltwand drückte geweckt. Ich blieb liegen, bei dem Wetter die Sachen packen und weiter laufen hat keinen Sinn. Also eine weitere Nacht am Argimusco, die genauso stürmisch und nass war wie die erste.

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239. Etappe – Von Evangelisti rubino bis Argimusco

01. 05. 2018

Nach dem ich einen Kaffee getrunken und meine Sachen wieder in den Rucksack gepackt hatte ging die Reise weiter. Heute habe ich Argimusco, den Anfang des in hiking ausgewiesenen E 1 erreicht. Den Weg den ich gegangen bin, verlief auf der Straße aus dem Ort heraus, auf einem Feldweg am Fluss entlang und wieder auf die Straße nach San Basilio. In San Basilio wies mir das Navi eine Strecke aus auf die ich drei Frauen traf die mir sagten, dass ich einen anderen Weg gehen muss, da der Weg gesperrt ist. Sie zeigen mir den anderen Weg.
Es ging immer stetig bergauf, mal auf Feldwege, Waldwege und Straße. Habe mein Ziel Argimusco auf einer Höhe von ca. 1.200 m in der Abenddämmerung erreicht und das Zelt bei starkem Wind aufgebaut. Als es stand fing es auch noch an zu regnen. Bin Heute ca. 35 km gelaufen mit ca. 1.670 m Aufstieg und ca. 1.100 m Abstieg und war ca. 10 Stunden unterwegs.

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In Capistrello

24. 03. 2018

Gestern die Etappe auf der zerstören Straße abgebrochen. Das Hotel in Capistrello hatte ich für 2 Nächte gebucht, da schlechtes Wetter vorausgesagt war und Wochenende ist. Das Wetter war sehr gut zum wandern. Also ging ich den Teil der Strecke den ich Gestern ausgelassen hatte. Begonnen habe ich diesmal aus der südlichen Richtung. Zuerst auf der Straße, dann rechts auf einen Feldweg, der endete an einem Weg der nach oben auf den Berg führt. Es war wohl mal ein Feldweg, nun ist der Weg nicht mehr befahrbar und kaum begehbar. Gut das ich ohne Rucksack unterwegs bin. Wasser hat breite und tiefe Rinnen, mehr als einen halben Meter tief mit der entsprechenden Breite, hinterlassen. Der Weg hat das gleiche Bild wie die andere Seite. Er ist kaum begehbar. Als ich den Teil des Weges gegangen war wurde es ein gut angelegter und auch als Wanderweg ausgewiesener Weg. Oben steht eine Kapelle und ein Rastplatz ist vorhanden. Bin die Strecke bis zu der Stelle gewandert an der ich Gestern umgedreht hatte. Anschließend wieder zurück ins Hotel.

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208. Etappe – Von Avezzano über Case Incile nach Capistrello

23. 03. 2018

Heute hatte ich vor 2 halbe Etappen zu laufen. Die erste halbe Etappe ist die bis Case Incile. Diese begann ich  von meiner B & B Unterkunft. Avezzano Richtung Autobahn verlassen. Unter der Autobahn auf einem Wanderweg einen Berg hinauf bis zur Straße, auf der Straße bis Valico Monte Salviano in einer Höhe von 900 m gewandert. Dort auf die Etappe des E 1 von Alba Fucens nach Case Incile. Oben über den Bergkamm ist es ein sehr schöner, gut angelegter Wanderweg, der noch mit Schnee bedeckt ist, dem folgte ich bis er sich teilte. An der Stelle führt der E 1 links herunter  auf einer alten Teerstraße zu dem Industriegebiet von Avezzano. Ich ging rechts am Industriegebiet vorbei bis zum Ende, dann links bis zum Etappenziel nach Case Incile. Das ist eine eingezäunte Parkanlage. Leider war sie verschlossen. Es gab keine Möglichkeit da herein zu kommen und die nächste Etappe am Beginn zu starten. Bin einen Bogen gelaufen um dann auf die Weg des E 1 zu kommen. Der geht auf einer kleinen Straße an einer Kompostieranlage vorbei. Ich lief bis Luco dei Marsi. Am Anfang des Ortes geht der Weg nach oben in die Berge, es ist eine Straße. Nach einigen 100 m ist die Straße vom Wasser unterspülte und zerstört worden. Die Strecke die durch das Wasser, welches vom Berg geflossen war, unterspülten und abgebrochen ist, ist kaum begehbar. Tiefe Rinnen sind entstanden. Auf dem Weg kamen mir drei Frauen entgegen, die mir sagten das dies schon seit Jahren so ist. Sie luden mich zum Essen ein und baten mich ihnen mehr von meiner Reise zu erzählen. Nach einigem Zögern ging ich mit. Abends fuhren sie mich ins Hotel nach Capistrello, in dem ich ein Zimmer gebucht hatte.

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207. Etappe – Von Cittaducale über Rieti nach Avezzano

22. 03. 2018

Vom B & B zurück zum Bahnhof gelaufen. Mit dem Zug nach Rieti und mit dem Bus weiter in den Süden nach Avezzano. Der Bus fährt über Borgorose, wo ich nach Aussage des Fahrkartenverkäufer am Bahnhof, umsteigen muss, um nach Avezzano zu kommen. Als der Bus in Borgorose ist fragte ich den Busfahrer wo ich aussteigen muß um nach Avezzano zu kommen. Er sagte, dass er weiter fährt nach Avezzano und ich im Bus bleiben kann. Als ich Rieti verlassen hatte sah ich, während der Busfahrt, die Berge mit Schnee bedeckt und machte mir Gedanken ob ich dem Schnee immer noch nicht entkommen bin. Als ich in Avezzano ankam und aus dem Bus ausgestiegen bin war es kalt. Ich beschloss in der Stadt mir eine Unterkunft zu suchen und die Nacht hier zu bleiben. Das erste B & B welches ich anrief war ausgebucht und gaben mir einen Tipp für ein anderes preiswertes B & B das Casina dei Marsi (Tel. 333 3503411) dort bekam ich ein Zimmer für eine Nacht, für die nächsten Nächte war er ausgebucht, es ist Wochenende. Der Inhaber half mir die nächste Unterkunft auf meinem Weg zu finden und zu buchen. Die Unterkunft buchte ich für 2 Nächte, da das Wetter schlecht werden soll, Schneefall und Regen. Also früh aufstehen und starten nach Capistrello.

 

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206. Etappe – Von Perugia über Cittaducale nach Pendenza zur Unterkunft Il Picchio Verde in Cittaducale

21. 03. 2018

Heute die Unterkunft kurz vor 10:00 Uhr in Perugia verlassen, zum Busbahnhof gelaufen der nur ein paar Minuten entfernt ist. Mit dem Bus zum Hauptbahnhof gefahren und den Zug nach Terni um 11:05 Uhr genommen. In Terni den nächsten Zug nach Cittaducale genommen. Von dort nach Pendenza gewandert. Eine Kennzeichnung des Wanderweges gibt es nicht. Er verläuft zuerst über die Straße, dann über einen Bahnübergang und weiter auf einem Feldweg an einem Fluss entlang bis zur Straße, rechts auf der Straße weiter Richtung Micciani. Laut Download führt ein Wanderweg nach Micciani, den habe ich aber nicht gesehen, bin auf der Straße weiter. In Micciani beginnt dann ein Wanderweg der nach oben bis Pendenza verläuft. Leider gibt es in Pendenza keine Unterkunft. Da es kalt wurde und es leicht anfing zu schneien musste ich mir eine Unterkunft suchen. Ich rief bei dem B & B in Cittaducale – Rieti (Giuliana +39 340 9427426; www.bebilpicchioverde.com) an und buchte ein Zimmer. Auf meinem Weg nach Pendenza bin ich dort vorbei gelaufen. Vom Inhaber des B & B wurde ich in Pendenza abgeholt. Von ihm erfuhr ich dann, dass das in hiking genannte B & B in Cittaducale seit Jahren geschlossen ist.

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In Perugia

20. 03. 2018

Heute für die nächsten Etappen Trockenobst eingekauft und meine Sachen vorbereitet. Hatte den Rucksack ausgeräumt und zum trocknen meine Sachen ausgebreitet. Die Strecken angeschaut und hoffe von Cittaducale aus, ohne Schnee, weiter wandern zu können. Bin durch die Stadt gelaufen. Perugia ist eine alte Stadt mit einer interessanten Geschichte, sie ist auf einem Berg gebaut und entsprechend geht es in den Straßen aufwärts und abwärts. Um vom unteren Teil der Stadt nach oben zu kommen gibt es Rolltreppen die in den alten Gewölben der Stadt gebaut wurden. Weiterhin habe ich geschrieben und die Texte weitergeleitet.

 

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205. Etappe – Von San Bartolomeo über Tranquillo nach Scheggia e Pacelupo

19. 03. 201

Heute um 07:30 Uhr aufgestanden, oben in der Küche mir ein Frühstück gemacht. Habe mein Müsli ja dabei. Es regnete leicht bei 7 Grad, mal sehen was ich mache. Hatte mir die Regenkleidung angezogen und den Regenschutz über den Rucksack gezogen. Dann bin ich um kurz nach 10:00 Uhr gestartet. Über die Straße von der Unterkunft in San Bartolomeo nach Tranquillo zum Ende der Etappe von Acquapartita gelaufen. Die Etappe endet an einer Hauptstraße auf einer Höhe von ca. 450 m. Richtung Süden geht es auf einer Privatstraße nach oben zu einem Restaurant mit Unterkunft. Das Haus ist noch geschlossen. Der Wanderweg beginnt an dem Haus mit einem Treppenaufgang und geht dann in einem schmalen Bachlauf im Wald weiter. Es ist ein steiler Anstieg auf einem schmalen, ungepflegten und teilweise zugewachsen Weg bis auf eine Höhe von ca. 700 m. Der Weg ist gekennzeichnet und ist auf der Höhe ein Waldweg der zuwächst. Der gekennzeichnete Weg dem ich folgte ist unterhalb des heruntergeladenen Weg des E 1. Es gab für mich keinen erkennbaren Abzweig des Weges um nach oben zu kommen. Der Waldweg endet vor einem Bauernhof und ist jetzt eine schmale, geteerte Straße der ich bis zu einem Erdrutsch folgte. Auf der anderen Seite des Erdrutsches trifft der heruntergeladene Weg des E 1 auf die Straße. Ich ging über eine steile Bergwiese nach oben zum E 1. Über den Erdrutsch konnte ich nicht gehen, es war sehr weicher Schlamm. Die schmale Straße zwischen den Feldern endet an einer Hauptstraße der ich bis zum Ende der Etappe folgte. Es fing wieder an zu regnen und dann begann es heftig zu schneien. Die Unterkunft das B & B in Scheggia e Pacelupo, ist noch geschlossen. Eine weitere Unterkunft habe ich hier in unmittelbarer Nähe nicht gefunden. Ich fuhr mit dem Bus über Gubbio, wo ich umsteigen musste, nach Perugia. Wollte endlich dem Schnee ausweichen. In Perugia nahm ich eine Unterkunft in der ich meine Sachen trocknen konnte, wollte in der Jugendherberge, die war aber ausgebucht.

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204. Etappe – Von Acquapartita nach San Bartolomeo vor Tranquillo

18. 03. 2018

Heute muss ich weiter. Es hatte hier noch einmal kurz geschneit, ist aber nichts liegen geblieben, leichter Regen setzte ein. Ich startete mit angezogen Regenschutz. Der Beginn der Etappe ist ein paar 100 Meter von der Unterkunft entfernt. Durch Waldarbeiten ist es unmöglich auf den Wanderweg zu gehen. Ich ging auf der Straße parallel zum Wanderweg, der nach einer Strecke von ca. 6 km in der Nähe eines Restaurants, in dem ich meinen Morgenkaffee getrunken habe, auf die Straße verläuft. Dort konnte ich auf den E 1 laufen. Der führte von der Straße herunter zu einem Bach und auf der anderen Seite weiter. Der Bach hinderte mich dem Weg zu folgen, er hatte zu viel Wasser, ich musste zurück auf die Straße und dort über die Brücke gehen. Konnte anschließend abbiegen und kam dann wieder auf den E 1 der auf der Straße weiter ging. Bisher ging es nur leicht abwärts. Nun geht’s aufwärts. Nach ein paar Kilometer geht es links auf einer Zufahrt weiter, dort ist der Wanderweg gekennzeichnet. Die Zufahrt ist mit einem Tor versperrt. Ich musste über das Tor steigen. Dann geht es weiter bergauf in den Wald, auf einen schmalen Wanderweg, der ehr ein schmaler Bachlauf ist. Es regnet stärker. Der Weg führt über den Bergkamm auf Bergwiesen und schmalen Wanderwegen immer höher bis zum Montozzo auf eine Höhe von 970 m. Dann geht es auf schmalen, ungepflegten Wanderwegen bergab bis zu einem Waldweg. Auf dem Waldweg sollte ein Wanderweg nach Tranquillo abzweigen, an dem bin ich vorbei gelaufen, bin zurück und habe ihn gesucht aber leider nicht gefunden. Bin über die Straße weiter bis nach San Bartolomeo dort habe ich in dem  B & B Il Rivo, was ich erst später gesehen habe, nach einer Unterkunft gefragt. Es hatte geregnet und ich war nass bis auf die Haut. Die Vermieterin sagte, dass ihr Mann mich zur nächsten Unterkunft in einer Pizzeria fährt, was er dann auch machte. In der Unterkunft vermietete man mir aber kein Zimmer, da die Heizung defekt ist. Ich fuhr mit dem Mann wieder zurück und bekam ein Zimmer im B & B Il Rivio, aber ohne Frühstück. Eine Küche mit einer Kaffeemaschine gehörte mit zur Unterkunft und die Vermieterin sagte das ich mir zum Frühstück Kaffee kochen kann. Es war alles vorhanden. Als ich dabei war meine Sachen zum trocknen auszubreiten brachte der Vermieter mir eine Pizza die er mir schenkte.

 

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