172. Etappe – Von Konstanz DJH bis in die Schweiz weiter bis Tobel

25 .01. 2018

Habe die DJH gegen 09:20 Uhr verlassen und mich auf den Weg in die Schweiz gemacht. Die Grenze überschreite ich gegen 10:30 Uhr in Konstanz und bin dann in Kreuzlingen. Nun bin ich in der Schweiz. Der E1 ist hier der Schwabenweg und ein Pilgerweg. Ein gut ausgebauter und gekennzeichneter Weg. Er verläuft durch einige kleine Orte, zwischen Feldern und an Waldrändern vorbei. Im Wald vor Märstätten ist ein schöner Rastplatz an einem Fluss gelegen. Das Ende der 1. Etappe in Märstätten habe ich um 13:30 Uhr erreicht. Die Strecke war ca. 15 km lang. Es ist noch Zeit weiter zu laufen. Nach einer Pause gehe ich weiter auf die 2. Etappe. In Affeltrangen erkundige ich mich bei zwei Damen, die mir entgegen kommen, nach Unterkünfte im nächsten Ort, sie sagen mir, dass ich auf dem Pilgerweg bin und es auf dem Weg Pilgerunterkünfte in den Orten gibt. Bin bis Tobel gelaufen. Das war eine Stecke von ca. 14 km. Um 16:30 Uhr habe ich dann ein Quartier in einer Pilgerunterkunft bekommen.

In der DJH Konstanz

24. 01. 2018

Habe den ganzen Tag geschrieben. Bin in der DJH geblieben.
In den Unterlagen nachgeschaut, welche Etappen ich gewandert bin.

Muss schauen, dass ich die Berichte zeitnah schreibe.

Anmerkung deiner beiden Webmaster: Gute Idee! 😉

171. Etappe – Von Wallhausen bis Konstanz in die DJH

23. 01. 2018

Meine Sachen sind getrocknet. Heute geht’s nach Konstanz. Ich gehe die leicht ansteigende Hauptstraße aus dem Ort heraus und biege dann links ab. Der Weg ist größtenteils gut ausgebaut auf Feld- und Waldwegen. Ich komme an einen schönen Rastplatz, das ehemalige Kloster St. Katharina und mache eine Pause. Von dem Kloster ist nicht mehr viel zu erkennen. Jetzt ist es ein schöner Rastplatz mit einem Lokal, das noch geschlossen ist. Bin leider vor der Saison hier. Erreiche Konstanz recht früh, gehe am Ende der Etappe in ein Restaurant im Hafen, Kaffee trinken und mich aufwärmen. Rufe einen Bekannten an mit dem ich mich treffen wollte, er ist aber leider nicht hier. Dann gehe ich zur Touristeninformation und buche ein Zimmer in der DJH. Die DJH ist in einem anderen Ortsteil von Konstanz. Ich gehe am Ufer entlang, genieße die Aussicht auf die Berge, sehe eine Frau im Rollstuhl die den Blick auf die Berg auch genießt. Wir unterhalten uns eine Zeitlang. Sie ist begeistert von meiner Tour. Dann gehe ich weiter und bin gegen 18:00 Uhr in der Jugendherberge, noch rechtzeitig, um am Essen teilnehmen zu können.

 

170. Etappe – Von Güttingen bis Wallhausen

22. 01. 2018

Wie vorgenommen, fahre ich von Singen mit dem Bus nach Güttingen, an der Stelle wo ich gestern meine Wanderung beendet hatte. Über das Wetter will ich nicht schreiben. Ich bin auf dem E1 und versuche alle Strecken zu wandern, was mir leider am Anfang nicht immer geglückt ist. Vom heutigen Etappenbeginn führt der Weg mich als erstes zurück nach Möggingen. Durch den Ort bin ich gerade mit dem Bus gefahren. Dann weiter Richtung Bodensee über Feld- und Waldwege, die teilweise sehr nass sind. Der E1 führt zur Mariengrotte unterhalb der Ruine Kargegg. Als ich da ankomme ist der Weg gesperrt und über den Marienbach gibt es keine Brücke. Ich sehe, dass der Wanderweg auf der anderen Seite weitergeht, nun zurück. An einer Weggabelung finde ich einen Hinweis über eine Umleitung des Weges.
Der E1 wird hier umgeleitet, er verläuft über einen Golfplatz. Mein Navi zeig mir Varianten wie ich auf den E1 komme. Ich probiere es und komme zum See. Am Seeufer verläuft ein schmaler Wanderweg bis unterhalb von der Herberge Burghof. Nun geht der Weg schmal und rutschig einige Meter die Böschung herauf zur Herberge, die aber geschlossen ist. Als ich oben angekommen bin, schwitze ich und bin glücklich es geschafft zu haben. Nun gehe ich in den nächsten Ort und suche mir eine Unterkunft. In Wallhausen gibt es drei Hotels, zwei davon sind geschlossen. Mit Passanten unterhalte ich mich und mache auf die Situation an der Mariengrotte aufmerksam. Seit einigen Jahren ist es so wird mir gesagt.

169. Etappe – Von Singen bis Güttingen

21. 01. 2018

Ich gehe durch Singen zum Beginn der Etappe nach Güttingen. Nach dem ich die Stadt verlassen habe, ist der Wanderweg im Wald und beginnt mit einer leichten Steigung. Es ist immer noch die Gegend mit den Vulkankegel und den Burgen. Auf dem Weg sind in den Wäldern auch noch umgestürzte Bäume die ich umgehen oder übersteigen kann. Komme zu Burgruine Homburg, diese besichtige ich und schaue von oben auf das Umland. Es ist ein Tal mit vielen Kegeln. Der Weiterweg herunter von der Ruine ist schmal und rutschig, da der Boden noch vom Regen der letzten Tage aufgeweicht ist. Die andern Wege sind meistens Wald- und Feldwege, die gut zu laufen sind. Ich erreiche Güttingen und finde kein Quartier. Die Unterkunft in Singen war gut und preiswert ich entschließe mich mit dem Bus zurück zu fahren und morgen wieder mit dem Bus hierher. Dies erscheint mir im Augenblick die Beste Variante.

168. Etappe – Von Mühlhausen-Ehingen bis Singen

20. 01. 2018

Habe um kurz nach 8:00 Uhr im Hotel gefrühstückt. Mache mich dann auf dem Weg, hatte gedacht, dass der Wanderweg weiter von Mühlhausen – Ehingen entfernt verläuft.
Wandere durch die Vulkanlandschaft des Hegau. Auf einigen Vulkankegel stehen Burgen bzw. deren Reste.
Der Wanderweg ist gut ausgebaut.
Es gibt einige schöne Plätze an denen ich gerne länger geblieben wäre.
Erreiche Singen und suche mir eine Unterkunft, heute bleibe ich hier.
Weiß nicht wie es mit Unterkünften auf der nächsten Etappe aussieht. Schaue mir die Stadt an.

167. Etappe – Von Todtnau nach Tengen über Engen bis Mühlhausen-Ehingen

19. 01. 2018

War die Nacht noch in Todtnau, der Sturm hat sich gelegt. Am Morgen war das Wetter wieder gut. Meine Gastgeber haben einen Termin in Tengen, dass liegt in der Nähe vom E1. Auf dem Feldberg liegt durch den Schneefall der letzten Tage zuviel Schnee und die umgestürzten Bäume liegen noch auf dem Weg. Ich fahre mit meinen Gastgebern nach Tengen und gehe dort auf den E1 nach Engen. Es ist etwas spät geworden, starte meine Wanderung erst gegen 15:00 Uhr. Es ist zuerst ein Feldweg, dann ein Weg am Waldrand. Auf dem Weg am Waldrand treffe ich den Herrn der die Hinweisschilder des Wanderweges kontrolliert. Wir unterhalten uns eine ganze Zeit. Ich gehe dann auf dem E1 weiter überquere eine Straße, gehe über einen Waldparkplatz und werde von einem Paar, das mit ihrem Hund mir entgegenkommt, angesprochen. Erzähle was ich mache „die Verwirklichung eines Traumes“. Ich werde gefragt wo ich übernachte, antworte „da wo ich ein Quartier finde“ und gehe nach der Unterhaltung weiter. Als ich ca. 20 m weitergegangen war ruft die Frau mich zurück und sagt, dass sie mein Vorhaben so gut finden und mir ein Zimmer und ein Abendessen im Hotel Löwen in Mühlhausen-Ehingen bezahlt. Ich freue mich sehr darüber und gebe ihr meine Karte. Sie sagte, dass Sie mich anruft und das Zimmer für mich bucht, fragt mich ob ich mitfahren möchte, sie fahren jetzt nach Hause. Die Mitfahrt lehne ich dankend ab und wandere weiter zum Etappenziel nach Engen. Komme im Dunklen in Engen an und mache mich auf den Weg nach Mühlhausen-Ehingen, gehe durch einen Vororte von Engen, erkundige mich bei einem Herrn an einer Autowerkstatt, ob das der richtige Weg ist. Er sagt mir, dass der Weg nach Mühlhausen an einer stark befahrenen Straße entlang geht und er würde mich in 10 Minuten dort hinfahren, wenn ich warte. Ich sage, das ist sehr nett und rauche eine Zigarette. Während ich rauche fragt er mich, ob ich einen Führerschein habe, dann könnte ich mit ihm den reparierten Wagen eben zum Kunden bringen. Ich fahre hinter ihm her und wir liefern den Wagen beim Eigentümer ab. Dadurch kommt er früher nach Hause, bedankt sich auch bei mir und fährt mich zum Hotel Löwen nach Mühlhausen. Ich bedanke mich bei Ihm und gehe ins Hotel wo ich schon vom Wirt erwartet werde. Die Spenderin hatte versucht mich anzurufen, ich rufe zurück und danke für das Geschenk.
Sie wünscht mir alles Gute und eine gute Nacht. Dies war wieder ein erlebnisreicher Tag.

In Todtnau

18. 01. 2018

Der Sturm ist noch nicht vorbei. Es stürmt und schneit weiter. Ich imprägniere meine Jacken und meine Hose.
Warte ab, höre in den Nachrichten was der Sturm alles angerichtet hat und das es noch nicht vorbei ist.
Habe keine Ruhe, möchte gerne weiter, obwohl es hier schön ist und ich mich wohl fühle.

 

In Todtnau

17. 01. 2018

Es kommt ein Unwetter auf. Mir wird geraten das schlechte Wetter in Todtnau abzuwarten. Es stürmt und schneit den ganzen Tag.
Ich gehe nur mal ein kleines Stück mit dem Onkel spazieren.
In einem Sportgeschäft kaufe ich eine Sprühdose zum imprägnieren meiner Sachen.

166. Etappe – Von Wilhelmshöhe bis vor Thurner Gasthaus am Kreuz

16. 01. 2018

Früh aufgestanden, haben heute eine längere Tour vor uns. Von der Wilhelmshöhe bis Thurner. Laut den Angaben sind es ca. 30 km mit 873 m Aufstieg und 801 m Abstieg. Gestern Abend hatte es geschneit, heute morgen sieht man auf dem Parkplatz vor dem Hotel nichts mehr davon. Daraus Rückschlüsse ziehen, wie die Strecke ist, kann man nicht. Wir starten, der Weg beginnt auf der anderen Straßenseite vor dem Hotel. Auf den Wegen liegt noch Schnee wir sinken oft bis zur Wade ein. Es sind Waldwege und Wanderwege entlang der Straße. Im Schnee zu wandern ist sehr anstrengend. Als wir nach ca. 9,5 Stunden kurz vor dem Etappenziel sind, ist es schon dunkel und wir kehren in Hohle Graben im Hotel – Gasthaus Zum Kreuz ein. Andreas nimmt sich ein Zimmer, ihm ist kalt. Ich hatte am Morgen mit dem Onkel aus Todtnau telefoniert, er wollte uns abholen, nun kommt er und holt nur mich ab. Andreas hat hier ein Zimmer gebucht. Es trennen sich unsere Wege. Es waren schöne Wanderungen die wir gemeinsam gemacht haben.

165. Etappe – Von Hausach bis Wilhelmshöhe

15. 01. 2018

Haben im Gasthof “Zur Eiche” übernachtet. Nach dem ich gut geschlafen und gefrühstückt habe, gehen wir noch durch den Ort. Wir finden den Einstieg und beginnen die Wanderung bis zur Wilhelmshöhe mit einem Aufstieg von ca. 580 m. Der Weg führt direkt steil bergauf, auf einem schmalen Wanderweg, teilweise mit Stufen, manchmal etwas abgeschwächt durch Serpentinen. In Hausach waren wir auf einer Höhe von ca. 230 m und gehen nun auf ca. 810 m am Stück. Das geht so ca. 1,5 Stunden bis wir den ersten Aufstieg geschafft haben, von der Strecke aber gerade mal ca. 4 km zurück gelegt haben. Das was uns gestern über den Anfang des Weges gesagt wurde, ist kein Scherz gewesen. Nach der ersten Höhe geht es wieder etwas abwärts und dann wieder aufwärts, zum Schluss haben wir eine Höhe von ca. 1.000 m erreicht. Wir kommen an einer Berghütte und einigen Aussichtsplätze vorbei und erreichen unsere Unterkunft das Gasthaus Wilhelmshöhe. Der Aufstieg am Morgen hat uns geschafft.