70. Etappe – Von Dalsjöfors bis Stättareds 4H-Gard & Vandrarhem

24. 08. 2017

Habe geschlafen, muss die Unterkunft um 06:45 Uhr verlassen. Meine Strecke bis zur nächsten Unterkunft ist geplant, Richtung Boras zur A 41, dann sehen wie ich weiter nach Horred komme und dann bis zum Vandrarhem laufen.

Der erste Teil der Strecke ist auf einem Gehweg im Wald, dann ein Weg an einer Schnellstraße. Nun die A 41, die laufe ich nicht. Fahre per Anhalter bis nach Horred. Nun geht’s über Feld- und Waldwege, kreuzen den E1, bis zum Vandrarhem.

Komme abends an und bekomme auch ein Zimmer nach langem hin und her mit einer jungen Bewohnerin. Mache mir noch mein Abendessen und gehe schlafen.

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65. Etappe – Von Forsvik Vandrarhem bis Ruders Property

19. 08. 2017

Habe mir eine alternative Route bis Varberg ausgesucht diese geht über trockeneren Wege. Möchte die Strecke nach Varberg bis Ende August gelaufen sein. Der E 1 kreuzt meine Route an einigen Stellen, wenn die Umstände es zulassen werde ich den E1 dann wieder folgen.

Die Wege, die ich jetzt laufe, sind trocken. Es sind Feldwege, Waldwege und auch mal Straßen. Die Vorteile bei den Etappen auf dem E1 sind die Endpunkte, es sind meistens Unterkünften vorhanden. Bei der Strecke die ich laufe, muss ich mir zur gegebenen Zeit eine Unterkunft suchen oder so lange laufen bis ich eine gefunden habe. Laufe Richtung Süden in der nähe von Tibro sehe ich an der Straße das Schild Ruders Egendom Bed & Breakfast, da gehe ich hin.

Es ist ein großes Anwesen, wie man so sagt ein „Herrenhaus“. Frage nach einer Unterkunft. Es ist alles belegt, ich soll bitte warten der Eigentümer kommt gleich und würde mir dann helfen. Draußen warte ich nur eine kurze Zeit bis der Hausherr kommt. Er sagt, dass alles belegt ist und er mir kein Zimmer geben kann, worauf hin ich sage, das mir ein trockener Platz zum Übernachten, eine Dusche und ein Frühstück am Morgen reichten würde. Er zeigt mir im Nachbarhaus einen Veranstaltungsraum und sagt, hier könnte ich schlafe. Ein Abendessen bekomme ich im Haupthaus und duschen ist dann auch morgen Früh möglich.

Ich bleibe. Ziehe mich um und gehe essen. Der freundliche Hausherr bringt mir ein Bier und ein gutes Essen wird mir serviert. Dann gehe ich schlafen. War mal wieder ein guter Tag mit einem schönen Abschluss.

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64. Etappe – Von Klangahamns Fisk bis Forsvik Vandrarhem

18. 08. 2017

Geweckt werde ich in der Nacht vom Regen, der stark auf das Zelt tropft. Dies ist die zweite Nacht im Zelt und es hat wieder geregnet. Die Sachen sind wieder mal nass.

Gegen 10:00 Uhr hörte es auf zu regnen. Ich packe alles ein. Frühstücke noch im Hafen und bekomme auch einen Kaffee. Schaue mir den Streckenverlauf des E 1 an und gebe alternativ das Streckenende in Google Maps ein. Entschließe mich dann die Strecke des E1 zu laufen.

Die Tour beginnt kurz hinter der Fischräucherei im Wald. Der Wanderweg kreuzt dann nach einigen Metern eine Straße. Ein Wanderweg der langsam zuwächst, die Sträucher und das Gras sind noch nass und ich nach ein paar Metern auch. Als ich die Straße erreiche, beschließe ich die alternative Route über den Waldweg Richtung Varberg zu gehen.

Der Weg ist trocken und meine Sachen werden es dann auch wieder. Varberg ist mein Ziel. Das sind ca. 245 km über die alternative Route. Diese Strecke verläuft auf Waldwegen, Feldwegen und Straßen, keine schöne Strecke aber wenn es nicht regnet, dann wenigstens trocken.

Das Vandrarhem erreiche ich so gegen 14:30 Uhr relativ früh. Möchte gerne meine Sachen trocknen, also bleibe ich heute hier. Die Anmeldung ist in einem kleinen, netten Kaffee. Das Vandrarhem ist ein paar Meter davon entfernt. Es ist ein schönes gemütliches altes Doppelhaus. Man kann im EG von einem Haus zum anderen gehen. Es ist für beide Häuser eine Küche eingerichtet, die anderen Zimmer die den Durchgang bilden, sind gemütlich mit alten Möbeln eingerichtete Ess- bzw. Wohnräume. Das ganze Heim ist sehr gemütlich.

Ich mache es mir in meinem EG-Zimmer bequem, vorher habe ich die nassen Sachen, Zelt, Handtücher usw., zum trocknen über Stühle auf dem hinteren Grundstück ausgebreitet. Gehe noch etwas durch den Ort. Es gibt dort zu Zeit zwei Cafes, das eine in dem man auch etwas zu essen bekommt schließt um 17:00 Uhr, das andere in dem ich mich angemeldet habe um 18:00 Uhr. Das war es. Ach nein die alte Fabrik ist ein Museum. Zurück im Vandrarhem mache ich mir etwas zum Essen, setze mich nach draußen und schreibe noch was. Schaue mir die Strecke für Morgen an. Und gehe schlafen.

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