150. – 153. Etappe – Von Frankfurt-Sachsenhausen bis nach Hause (Gauangelloch)

16. 12. 2017

Bin Zuhause

Freunde besucht, kurze Meldung, geschaut was sich so alles verändert hat. Überrascht wie viel es ist.

Im alten E-Werk, Rückblick auf das Jahr 2017.

 

15. 12. 2017

Bin Zuhause

Was macht man nach einer so langen Wanderung ? Ich melde mich bei Freunden und besuche einige.

Muss mit Ihnen über den Blog sprechen. Schreibe noch einige Texte für den Blog.

 

14. 12. 2017

Bin Zuhause

Heute Morgen um 04:15 Uhr angekommen, meine Frau hat mir die Tür geöffnet und mich herzlich, etwas überrascht, empfangen. Hatte auf der letzten Etappe bis nach Hause wenig gegessen. Bin müde und hungrig, etwas essen und ab ins Bett.

Am Abend habe ich eine Verabredung mit Steve.

 

13/14. 12. 2017

Von Erbach (Heppenheim) bis Juhöhe weiter bis Birkenau dann bis Ziegelhausen und nach Hause.

Starte heute gegen 10:00 Uhr in Erbach. Ich weiß noch nicht wie weit ich heute laufe. Erstmal hinauf zurück zur Juhöhe da wieder auf den E1. Diesmal nehme ich den Wanderweg zur Juhöhe. Dann weiter nach Birkenau, ein schöner Wanderweg mit einigen guten Plätzen an denen man sich im Trockenen ausruhen kann. Einige Mal habe ich es gemacht. Auch hier treffe ich auf dem Wanderweg einige Wanderer. Ein älteres Ehepaar erzählt mir von schönen Erlebnissen auf Wanderungen die sie in jungen Jahren gemacht haben. Nach Birkenau geht der Weg wieder bergauf, oben angekommen mache ich eine kurze Pause in einer kleinen Schutzhütte in der Nähe von Buchklingen und es fängt an zu schneien und zu stürmen. Ich überlege hier zu bleiben. Als der Schneefall nachlässt gehe ich aber weiter nach Unterflockenbach, Oberflockenbach, zum Wanderheim am Kohlhof. Hatte gedacht hier ein Quartier zu finden, aber das Wanderheim ist geschlossen. Also gehe ich weiter nach Wilhelmsfeld zum Telschikturm. Es ist dunkel geworden, ich wandere mit der Stirnlampe. Trotz ständigem kontrollieren des Weges bin ich falsch abgebogen, ich gehe zurück, um wieder auf dem E1 weiterzuwandern. Oberhalb von Peterstal weiter durch den Wald. Komme an weiteren Schutzhütten vorbei, mache auch nochmals eine Pause, dann gehe ich durch Ziegelhausen bis zur Bushaltestelle vor der Neckarbrücke, setze mich dort hin, es ist jetzt 23:10 Uhr. Überlege, ob ich mich abholen lassen soll, ist ja nicht weit, sehe auch einige Taxen vorbeifahren. Sehe die Neckarbrücke, sehe den Anstieg im Nebel auf der anderen Seite. Nein, abholen lassen möchte ich mich nicht, bin entschlossen weiter zu gehen. Über die Brücke ein kurzer Weg über die Straße, dann ein schneebedeckter Wanderweg (Bachlauf) nach oben in Richtung Königsstuhl, zum Rastplatz „Hohler Kästenbaum“, der steile Anstieg ist geschafft, kurze Pause. Dann jetzt nur noch abwärts nach Gaiberg, an der Quelle noch was trinken, und nach Hause. Komme um 04:15 Uhr zu Hause an. Bin glücklich endlich Daheim zu sein, komme aber nicht rein, habe keinen Schlüssel. Wecke meine Frau mit einem Anruf, denke es ist besser als anzuklopfen. Bleibe jetzt bis 03.01.2018 zu Hause. Die Strecke die ich Heute gelaufen bin war ca. 57 km lang – mit ca. 2.450 m Aufstieg und ca. 2.473 m Abstieg. Das schwierigste Stück war von Ziegelhausen hinauf zum Rastplatz Kästenbaum.

 

12. 12. 2017

Von Kuralpe Kreuzhof über Reichenbach Lautertal im Odenwald weiter zur Juhöhe dann nach Erbach

Verlasse gegen 09:30 Uhr das Hotel, nach dem ich mich beim Chef des Hauses bedankt und verabschiedet hatte. Der E1 verläuft am Hotel vorbei, als erstes über einen Wanderweg durch den Wald hinauf zum Felsberg. Dort ist ein schönes Wandergebiet mit verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Schutzhütten. Die größte Sehenswürdigkeit ist das große Felsenmeer, durch das ich langsam über Wanderwege nach unten gehe. Über eine Brücke wechsle ich die Seite an der ich am Felsenmeer weiter über den Wanderweg herunter nach Reichenbach Lautertal gehe. Weiter durch den Ort wieder über den Wanderweg mit guten Schutzhütten bis zur Juhöhe.  Treffe auf dem Weg einige Wanderer mit denen ich mich unterhalte. Ich erreiche die Juhöhe und schaue mich nach einem Quartier um. Auf der Juhöhe gibt es 2 Hotels, das erste hat heute Ruhetag, das zweite hat Betriebsferien bis zum 15.12., bei der Pension meldet sich keiner auf meinen Anruf. Ich spreche Passanten an und frage nach der nächsten Unterkunft. In Erbach gibt es die nächste Pension. Erbach ist unterhalb von der Juhöhe. Von der Juhöhe gehe ich über die Straße abwärts nach Sonderbach und dann zu der Unterkunft nach Erbach.

 

11. 12. 2017

Von Darmstadt DJH bis Kuralpe Kreuzhof

Es regnet. Frühstücke in Ruhe, mit der Absicht noch eine Nacht in der DJH zu bleiben. Hatte es gestern Abend bei der Ankunft gesagt. Um kurz vor 10:00 Uhr gehe ich zur Rezeption um alles klar zu machen. Da sagt man mir, dass sie ausgebucht sind und ich nicht bleiben kann. Packte meine Sachen zusammen und machte mich auf den Weg. Ich verließ Darmstadt in Richtung Ober-Ramstadt im Odenwald. Hatte mir vorgenommen heute ganz gemütlich nur eine kurze Strecke zu wandern. Es sind auf dem Weg kaum große Steigungen. Mal wieder ein Wanderweg durch den Wald, dann Ober-Ramstadt, wieder Wald, dann Frankenhausen. Hier wollte ich mit dem Wandern für heute aufhören. Machte mich auf die Zimmersuche. Bei der einzigen Pension im Ort machte keiner auf, ich ging zur Bäckerei die Damen halfen mir und riefen bei der Pension an. Der Wirt der Pension teilte mit, dass die Pension durch Monteure ausgebucht ist. Also gut, weiter auf die Strecke. Im Ort sehe ich dann noch ein Schild „Ferienwohnung“. Habe dort auch nach einem Zimmer gefragt, bekam die gleiche Auskunft wie bei der Pension. Also weiter, mit den Gedanken, dass es so um 16:30 Uhr wieder dunkel wird. Folge dem Wanderweg bis Kuralpe-Kreuzhof einem Hotel. Da Versuche ich mein Glück. Es ist ein großes Hotel, an der Rezeption Frage ich nach einem Zimmer und bekam die Auskunft „Ausgebucht“ vor einer Stunde wurde das letzte Zimmer vermietet. Okay, dann muß ich noch weiter, aber vorher noch etwas warmes essen und trinken. Ich gehe mit meinem Rucksack ins Restaurant und fühle mich von Personal beobachtet (nur so ein Gefühl ?). Setze mich an einen Tisch und frage die Bedienung ob Sie weiß wo ich ein Zimmer bekommen könnte. Sie wird die Personen vom Stammtisch fragen bekomme ich als freundliche Antwort. Das hören die Herren vom Stammtisch, die mich haben hereinkommen sehen, und laden mich ein am Stammtisch Platz zu nehmen. Ich nehme meinen Rucksack und gehe zum Stammtisch und setze mich an den Tisch.  Ein Bier wird für mich bestellt und ich bekomme die Speisekarte. Ich erzähle, dass ich den Europäischen Fernwanderweg E1  wandere und für diese Nacht noch einen Platz zum übernachten suche. Daraufhin steht einer der Herren auf, sagt er geht mal telefonieren, hier im Hotel hat er keinen  Funkempfang. Er versucht mir ein Zimmer zu besorgen. Ich bekomme mein Essen, der Seniorchef von Hotel setzte sich an den Stammtisch, der Herr kommt vom telefonieren zurück und spricht den Seniorchef bezüglich eines Schlafplatzes an. Darauf hin bekomme ich einen einfachen Platz im Haus und werde zum Frühstück eingeladen.

 

10. 12. 2017

Von Frankfurt Sachsenhausen bis Darmstadt DJH

Als ich heute Morgen mit der Wanderung, nach dem verabschieden von der Familie startete, fing es an zu schneien. Ich musste meinen Rucksack wieder gegen die Nässe schützen. Durch den Vorort Sachsenhausen gehe ich, immer schauend wo sich das Zeichen des Wanderweges befindet. Auf den Wegen und Straßen liegt jetzt Schnee. Der angezeigte Weg unterscheidet sich leicht von dem Weg den ich heruntergeladen hatte. Dann durch den Wald bis zur A 3. Die A 3 kreuzen und in Richtung A 661 diese auch kreuzen und weiter im Wald in Richtung Süden nach Dreieichenhain. Von Dreieichenhain geht es wieder in den Wald bis Darmstadt. Im Wald vor Darmstadt zwischen Jagdschloss Kranichstein und Fasanerie ist eine Brücke über die der E1 führt, nicht mehr vorhanden. Ich mußte mir einen anderen Wanderweg suchen um dieses Hindernissen zu umgehen. In der DJH bin ich gegen 20:30 Uhr angekommen, habe meinen Rucksack auf das Zimmer gebracht und bin anschließend zum Weihnachtmarkt, der um 21:30 Uhr schließt, etwas essen gegangen.

 

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149. Etappe – Von Hohemark nach Frankfurt Sachsenhausen

09. 12. 2017

In Frankfurt

Familientreffen. Nun sind alle da. Einen Tag haben wir, morgen werde ich weiterwandern. Muss früh starten. Mein Etappenziel für morgen ist Darmstadt. Es war eine ruhige Woche, habe es genossen, freue mich aber auch weiterwandern zu können.

08. 12. 2017

In Frankfurt

Meine Frau kommt heute nach Frankfurt. Haben uns jetzt über 6 Monate nicht mehr gesehen. Freue mich sehr sie nach einer so langen Zeit wiederzusehen.
Meine Haare sind länger und einen Bart habe ich jetzt auch. Mit Bart hat meine Frau mich noch nie gesehen.

07.12.2017

In Frankfurt

Bin spazieren gegangen, nur mal ein paar Meter. Habe weiter geschrieben. Zuerst mal in mein Tagebuch und nun muss ich es noch alles eintippen, versuche es.
Mache mir Gedanken über die Formulierung, das Rechtschreibprogramm ändert auch manche Worte,
muss die Texte einige male lesen und sehe immer etwas, das noch geändert werden könnte.
Helfe Veit noch ein paar Sachen umzuräumen. Die Tage vergehen schnell. Will am Sonntag weiter. Schaue mir schon mal die nächste Etappe an.

06. 12. 2017

In Frankfurt

Heute ist Nikolaus, habe auch was Süßes in meinen Schuhen gefunden. Habe mich darüber gefreut.
Gehen Lebensmittel für den Haushalt einkaufen.
Versuche wieder weiter zu schreiben, bin müde und schlafe auf der Couch kurz ein. 

05. 12. 2017

In Frankfurt

Darf mich noch etwas ausruhen. Gehe in die Stadt, mal sehen ob ich in den Outdoor-Läden etwas finde, was ich dringend benötige. Weiß noch nicht was mir gefehlt hat, aber vielleicht fällt es mir ein, wenn ich durch die Läden gehe. Bin lange in der großen Stadt unterwegs. Ohne groß was eingekauft zu haben. Zurück zur Wohnung, versuche noch zu schreiben.

04. 12. 2017

Von Frankfurt Sachsenhausen nach Hohemark bis Frankfurt Sachsenhausen

Hatte mich am 02.12.2017 von Veit in Hohemark abholen lassen. Nun, ich möchte soweit als möglich,  den gesamten E1 laufen. Also habe ich mich an den Punkt zurück bringen lassen an dem ich abgeholt wurde, nach Hohemark. Einen ca. 25 kg schweren Unterschied gibt es, meinen Rucksack habe ich in der Wohnung gelassen. In Sachsenhausen habe ich eine Bleibe für ein paar Tage. Das Wetter ist gut zum Wandern, viele Wege auf dieser Strecke sind befestigt. Der erste Abschnitt ist im Wald dann führt der Weg durch Felder, auch mal über einen matschigen Weg, bis zur Autobahn A5, da ist eine Unterführung. Dann bin ich in der Stadt. Laufe an Wohnblocks vorbei, durch das Nordwestzentrum, ein großes Einkaufszentrum, weiter an Reihenhäusern, entlang am Ufer der Nidda und in den Niddapark. Dann geht es weiter zum Europaturm durch den Botanischen Garten an Schrebergärten vorbei, durch eine Wohnsiedlung und Grünanlagen bis zum Main. Hier habe ich wieder feststellen können, dass man bemüht ist, den Wanderer des E1 immer durch die Grünanlagen der Städte zu führen, auch wenn es mal Umwege zum Ende der Etappe bedeutet. Überquere den Main, gehe am Ufer flussabwärts dann bis zum Ende der Etappe in Frankfurt Sachsenhausen. Dann zurück in die Wohnung, die nur ein paar Meter von der Strecke entfernt ist.

03. 12. 2017

In Frankfurt

Es ist Sonntag, ich kann mich ausruhen und meine Sachen ordnen. Erzähle viel von meinen Erlebnissen.
Habe ein gutes Quartier bei Nadine, Leo und Veit in Frankfurt – Sachsenhausen bekommen.

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