64. Etappe – Von Klangahamns Fisk bis Forsvik Vandrarhem

18. 08. 2017

Geweckt werde ich in der Nacht vom Regen, der stark auf das Zelt tropft. Dies ist die zweite Nacht im Zelt und es hat wieder geregnet. Die Sachen sind wieder mal nass.

Gegen 10:00 Uhr hörte es auf zu regnen. Ich packe alles ein. Frühstücke noch im Hafen und bekomme auch einen Kaffee. Schaue mir den Streckenverlauf des E 1 an und gebe alternativ das Streckenende in Google Maps ein. Entschließe mich dann die Strecke des E1 zu laufen.

Die Tour beginnt kurz hinter der Fischräucherei im Wald. Der Wanderweg kreuzt dann nach einigen Metern eine Straße. Ein Wanderweg der langsam zuwächst, die Sträucher und das Gras sind noch nass und ich nach ein paar Metern auch. Als ich die Straße erreiche, beschließe ich die alternative Route über den Waldweg Richtung Varberg zu gehen.

Der Weg ist trocken und meine Sachen werden es dann auch wieder. Varberg ist mein Ziel. Das sind ca. 245 km über die alternative Route. Diese Strecke verläuft auf Waldwegen, Feldwegen und Straßen, keine schöne Strecke aber wenn es nicht regnet, dann wenigstens trocken.

Das Vandrarhem erreiche ich so gegen 14:30 Uhr relativ früh. Möchte gerne meine Sachen trocknen, also bleibe ich heute hier. Die Anmeldung ist in einem kleinen, netten Kaffee. Das Vandrarhem ist ein paar Meter davon entfernt. Es ist ein schönes gemütliches altes Doppelhaus. Man kann im EG von einem Haus zum anderen gehen. Es ist für beide Häuser eine Küche eingerichtet, die anderen Zimmer die den Durchgang bilden, sind gemütlich mit alten Möbeln eingerichtete Ess- bzw. Wohnräume. Das ganze Heim ist sehr gemütlich.

Ich mache es mir in meinem EG-Zimmer bequem, vorher habe ich die nassen Sachen, Zelt, Handtücher usw., zum trocknen über Stühle auf dem hinteren Grundstück ausgebreitet. Gehe noch etwas durch den Ort. Es gibt dort zu Zeit zwei Cafes, das eine in dem man auch etwas zu essen bekommt schließt um 17:00 Uhr, das andere in dem ich mich angemeldet habe um 18:00 Uhr. Das war es. Ach nein die alte Fabrik ist ein Museum. Zurück im Vandrarhem mache ich mir etwas zum Essen, setze mich nach draußen und schreibe noch was. Schaue mir die Strecke für Morgen an. Und gehe schlafen.

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