24. Etappe – Vom Laddejahkastugan bis Arasluoktastugorna

30. 06. 2017

Die Nacht in einer Hütte, eine offene Winterhütte, in einem Bett gut geschlafen. Stellte am Morgen fest, dass in den beiden anderen Betten Frauen geschlafen hatten. Wir räumten die Hütte auf. Die Frauen sagten, dass sie heute bis zu nächsten Hütte der Arasluoktastugorna ca.12 km wandern werden. Dann gingen sie los. Ich folgte ihnen eine halbe Stunde später gegen 10:00 Uhr. Ich mußte vorher meinen Rucksack noch packen, dabei fiel mir auf, das ich einen Teil meins Essens in Ritsem hatte stehen lassen. Nun mußte ich schauen wo ich was zu essen einkaufen kann.

Der Weg verlief ohne große Steigungen. Über die Schmelzwasserflüsse musste man sich manchmal einen Übergang suchen, über die großen Flüsse führten gute Hängebrücken. Unterwegs kamen mir mal Wanderer entgegen, die fragte ich ob es bei der nächsten Station eine Möglichkeit gibt Lebensmittel einzukaufen, sie sagten, ja haben sie gehört, wissen aber nichts genaues. Dann sah ich zwei junge Frauen die gerade an einem schönen, mit Weitblick gelegenen Platz Pause machten. Die fragte ich nach einem Stück Schokolade und der Einkaufsmöglichkeit. Daraufhin luden sie mich zum Essen ein. Es gab ein richtiges Menü, eine Tasse Kaffee, eine Gemüsesuppe, Schokolade und noch einen Kaffee. Vielen Dank den netten Frauen. Die mir dann auch sagten, dass der Kiosk in einem grünen, kleinen Haus ist und geöffnet wird, wenn man klingelt, also fast jederzeit. Ich bedankte mich und ging gestärkt weiter.

Als ich in Arasluokta ankam sah ich das grüne Haus und ging dort hin zum einkaufen, brauchte ja noch was zu Abendessen. Auf die Zeit hatte ich nicht geachtet, es war kurz vor 21:00 Uhr. Kaufte ein und ging zur Unterkunft. Da die Sauna noch an ist, bin ich da hinein. Ein bisschen Körperpflege. Habe mich im See abgekühlt und die Sachen mal durchgewaschen. Anschließend habe ich dann was gegessen und bin dann ins Bett, habe das Zimmer für mich alleine gehabt.

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23. Etappe – Vom Ritsem bis Laddejahkastugan

29. 06. 2017

So nun heute geht es weiter. Habe mich erkundigt ob meine Vorstellungen, wieder den E1 im Westen laufen zu können, machbar sind. Nein ist unmöglich den E1 ab Vajsaluokta zu gehen, es liegt im Westen noch zu viel Schnee.

Also einen alternativen Weg gehen. Der E1 geht auf der Westseite vom Kutjaure See die Alternative ist die Ostseite im Padjelanta Nationalpark, die ich laufen werde. Der Weg ist der Padjelantaleden und wird empfohlen als Ausweichstrecke. Der Weg bis zur 1. Hütte Akkastugorna sind es nur ca. 2 km ich laufe ohne anzuhalten weiter.

Dann die 2. Hütte, die Grisurisstugan, ich treffe die Hüttenwirtin die heute mit ihrer Tätigkeit beginnt, da es vorher durch die Witterungsbedingten unmöglich war die Hütte zu öffnen. Der Weg war noch nicht begehbar. Habe mich lange mit ihr unterhalten, also ein lange Pause eingelegt. Dann bin ich weiter gegangen, der Weg war gut, keine großen Steigungen, nasse Flächen waren über die Wegbalken gut zu überqueren. Man mußte nur vorsichtig sein die nassen Balken waren manchmal glatt und rutschig. Der Weg zog sich aber gefühlt doch in die Länge oder die Pause war zu lange.

In ungefähr auf der Mitte der zweiten Strecke war die Hängebrücke, die den E1 mit dem Weg den ich gehe, verband. Also bin ich jetzt ab ca. 19:00 Uhr auf dem E1. Reißende Flüsse aus Schmelzwasser sind parallel des Weges, teilweise noch mit Eis bedeckt oder die Eisschollen treiben darauf. An der dritten Hütte der Laddejahkastugan kam ich gegen 23:00 Uhr an. Alle Türen waren verschlossen. Ich schaute mich genauer um und fand die Winterhütte die offen war. Schaute rein, 6 Betten, 2 belegte, also nahm ich eins der freien Betten und legte mich schlafen. Ich habe gut geschlafen.

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