In Morcote

06. 02. 2018

Bin heute Morgen vor meinen Gastgebern aufgestanden. Habe den Ofen, den ich gestern Abend ausgemacht hatte, angemacht damit es warm wird in der Wohnung. Habe den Tisch gedeckt und bin  frisches Brot einkaufen gegangen. Als ich zurück kam waren meine Gastgeber aufgestanden. Wir frühstückten zusammen, besprachen wie ich am besten nach Porto Ceresio kommen könnte und räumten die Küche auf. Morgen fährt meine Gastgeberin nach Varese in Italien und wird mich mitnehmen. Dann kann ich mit dem Bus nach Port Ceresio fahren und auf den E1 weiter wandern. Das Wetter soll morgen auch wieder besser werden. Freue mich auf das Weiterwandern habe mich jetzt lange genug ausgeruht, es war schön hier. Der Abend wurde unter Freunden gegen 01:30 Uhr beendet. Bei der geselligen Runde kam meine Weiterreise zur Sprache. Gegen 07:00 Uhr kommt die Fähre mit den Arbeitern und fährt dann zurück nach Porto Ceresio, ich sollte trotz der Info im Touristenbüro zur Fähre gehen, die würden mich mitnehmen ist die Meinung. Komme zu dem Entschluss es zu probieren, verabschiede mich von Matti. Meinen Wecker stelle ich auf 05:30 Uhr.
Genügend Zeit um morgen Früh meine Sachen zu packen und die Fähre zu erreichen.

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In Morcote

05. 02. 2018

Bin hier gestrandet, muss über den See nach Porto Ceresio. Es fahren noch keine Fähren nach Italien.
Die einzigen Boote die fahren, bringen italienische Arbeiter nach Porto Ceresio. Habe mich bei der freundlichen Dame von der Information erkundigt, die die telefonische Auskunft bekam, „dass Touristen nicht mitgenommen werden“. Nun muss ich mal sehen wie ich weiter komme. Das Wetter ist schlechter geworden, hier unten regnet es, die Bergspitzen sind weiß geworden, es ist kalt. Matti bietet mir an das ich noch bleiben kann, was ich gerne annehme. Bleibe noch eine weitere Nacht in Morcote.

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181. Etappe – Von Tesserete über Lugano bis Morcote

04. 02. 2018

Um 10:00 Uhr starte ich, verlasse das Hotel Stazione in dem ich sehr freundlich aufgenommen wurde.  Es ist direkt oberhalb an der Busstation.
Eröffnet wurde es 1930 von der Großmutter des jetzigen Inhabers. In einem Gespräch, in dem ich meinen weiteren Weg genannt hatte, erzählt mir der Chef des Hauses vom Abstieg nach Morcote mit den vielen Stufen. Der Weg beginnt leicht ansteigenden von 410 m bis auf 700 m dann geht es leicht aber stetig bergab nach Lugano bis auf 250 m.

Um 13:00 Uhr habe ich Lugano erreicht. Am Seeufer mache ich eine kurze Pause, die Sonne lädt dazu ein, es ist aber kalt. Es geht weiter am Seeufer entlang, dann in Paradiso biege ich rechts ab und der Aufstieg beginnt.

Als erstes direkt steil nach oben, ein schmaler Wanderweg, ab und zu mit Stufen, direkt neben der Bahn mit der man auch nach oben fahren könnte. Bei ca. 800 m mache ich eine Pause, hatte gedacht, dass ich oben bin.  Es geht noch weiter auf dem schmalen, manchmal mit sehr hohen Stufen, Wanderweg bergauf bis auf 900 m zur Bergstation der Bahn. Nun geht’s wieder bergab auf einem Wanderweg mit Stufen, Geröll und Schotter.

Bis nach Ciona auf 600 m weiter nach Carona, dann steigt der Weg wieder leicht an, bis auf eine Höhe von 700 m. Ein schöner Waldweg bis zu einer großen Wiese. Nun beginnt der Abstieg nach Morcote über einen unendlichen Treppenwege bis auf 250 m Höhe mit einer Länge von ca. 3 km. Das Ende des Treppenabgang in Morcote habe ich gegen 18:15 Uhr erreicht. Eine Unterkunft habe ich bei Matti bekommen. In einem Souvenir Laden hatte ich nach einer Unterkunft gefragt, die Dame sagte, es ist noch Winterpause und die Hotels sind noch geschlossen, sie hilft mir ein Zimmer zu bekommen und ruft bei B & B Roba da Matti an 0041 91 9802509 an.
Matti kommt und holt mich ab.

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