144. – 148. Etappe – Von Griesheim bis Hohemark

02. 12. 2017

Von Idstein bis Hohemark

Heute verlasse ich Idstein. Muß aber noch einmal in die Stadt, da der E1 direkt durch Idstein am Hexenturm vorbei führt. Gehe aus der Stadt in den Wald. Der Weg steigt an bis auf ca. 390 m, dann geht es etwas bergab. Der Weg ist gut ausgebaut und gekennzeichnet. Verläuft auch am Rande von kleinen Ortschaften. Nach dem Ort Glashütten geht der Weg in den Wald in Richtung Feldberg im Taunus. Der Aufstieg ist ein schmaler Wanderweg mit einer guten Steigung. Der „Großer Feldberg“ im Taunus ist 878,5 m hoch. Der E1 führt direkt dort hin. Da es schon spät ist und die Wege schneebedeckt sind, gehe ich kurz vor dem Gipfel in Richtung Altkönig der eine Höhe von 798.2 m hat. Der Aufstieg ist noch steiler, wie mir ein Wanderer, der mich ein Stück begleitet hat erzählte. Es ist Samstag, schönes Wetter, die Wege sind schneebedeckt. Nun diese Umstände veranlasst viele Passanten auf den guten Waldwegen zu einem Spaziergang. Familien haben einen Schlitten und rodeln. Ich muß aufpassen, dass man mich nicht umfährt. Auch Mountainbiker fahren auf den Wegen. Der gute Waldweg endet und ich bin wieder alleine. Hinauf zum Altkönig. Ein Wanderer hatte mich gewarnt es ist ein schmaler, steiler Wanderweg mit kleinen Felsen die vom Schnee bedeckt sind. Die beschriebene Situation des Weges stimmt genau. War jetzt auf einer Höhe von ca. 820 m. Dann vom Altkönig abwärts zuerst ein Wanderweg, dann ein Waldweg. Durch den Schnee ist der Weg glatt, ich muss vorsichtig auftreten. Es ist ein Waldweg bis Hohemark. Der Weg endet am Informationscenter. Dort holt mich Veit ab, bei dem ich einen Platz zum schlafen bekommen habe.

01. 12. 2017

In Idstein

Stehe früh auf und gehe einkaufen. In Idstein ist Jack Wolfskin. Da gehe ich hin und frage nach, ob sie an meiner Story interessiert sind. Werde an der Pforte empfangen und erzähle ein bisschen über das was ich gemacht habe und was noch folgt. Ich gebe meine Visitenkarte ab und man sagt mir, dass sich Herr Marcus Pieker von der Sponsoring Abteilung bei mir melden wird. Danach gehe ich noch einmal in die Stadt über den Weihnachtsmarkt und dann ins Hotel.

30. 11. 2017

Von Aarbergen Michelbach bis Idstein

Habe gut geschlafen, mir ein Frühstück (Müsli) gemacht und bin auf die nächste Etappe gestartet. Vom Wetter sah alles gut aus, bis ich die Wohnung verlassen hatte, da fing es an zu schneien. Ich packte alles gegen die Nässe ein und ging los. Der E1 verläuft von Aarbergen nach Aarbergen-Michelbach, dort gehe ich auf den E1. Der Weg beginnt mit einem Waldweg, dann weiter über einen Feldweg an einem Segelflugplatz vorbei wieder in den Wald. Im Wald laufen ist angenehm, über die Felder bläßt ein kalter Wind und es schneit leicht. Die Strecke wechselt zwischen Wald- und Feldwegen. In Idstein wird der Weihnachtsmarkt aufgebaut, heute Abend ist Eröffnung. Ich gehe zur Touristeninformation, die nennen mir zwei preiswerte Unterkünfte, dass erste Hotel macht erst um 18:00 Uhr auf, eine Info, ob noch ein Zimmer frei ist bekomme ich nicht. Ich gehe zum nächsten und buche ein Zimmer im Gästehaus, dass ist preiswerter, für 2 Nächte. Abends gehe ich noch einmal in die Stadt über den Weihnachtsmarkt.

29. 11. 2017

Von Holzappel bis Laurenburg über Schönborn bis Aarbergen Michelbach

Verlasse Morgens kurz nach 09:00 Uhr die Pension. Das was ich am Abend zuvor alles nach oben gegangen bin, gehe ich nun zurück nach Laurenburg. Auf dem Rückweg zur Lahn sehe ich Burgen die auf den Bergspitzen gebaut wurden. Ich gehe über die Brücke, der E1 ist auf der anderen Seite des Flusses und steigt an. Als ich oben bin, genieße ich die Aussicht. Nach ein paar Kilometern entfernt sich der Weg von der Lahn Richtung Schönborn. In Schönborn hat das Gasthaus und Pension Müller, welches noch auf der Etappe von Nassau nach Schönborn genannt wird,  geschlossen. Eine neue Unterkunft in Schönborn gibt es nicht. Ich laufe also den E1 weiter, frage Passanten, die wenigen die mir auf dem Weg begegnen, wo hier noch eine Unterkunft in der Nähe ist. Man sagt mir, in bzw. vor Katzenelenbogen gibt es noch eine preiswerte Pension. Soweit als möglich folge ich dem E1, da es dunkel wird, verlasse ich den Wanderweg und gehe Richtung Katzenelenbogen. Ich finde die Pension, ein ehemaliger Bauernhof, die in der Nähe des Hundeübungsplatzes ist. Als ich nach einer Unterkunft frage, teilt man mir mit, dass alles durch Monteure belegt ist und nichts mehr frei ist. Ein anderes Hotel im Nachbarort rufe ich an und bekomme die gleiche Antwort. Nun dann zurück, es ist noch nicht spät aber schon sehr dunkel. Ich gehe zurück in den Wald, suche den E1 der nach Aarbergen abbiegt. Der Ort ist etwas größer bzw. einige Stadtteile sind etwas außerhalb. Komme kurz vor Ladenschluss vor Aarbergen in einem Gewerbegebiet an. Gehe in einen Laden und frage ob es hier eine preiswerte Unterkunft gibt. Ja, eine Pension gibt es in Michelbach (Stadtteil von Aarbergen) Da ich heute noch kein Glück bei der Unterkunftssuche hatte, rufe ich in der Pension an. Die Antwort vom Wirt lautete: Wir hatten einen Rohrbruch und vermieten keine kalten Zimmer. Nun die letzte Chance für die Nacht noch ein Zimmer zu bekommen. Ich rufe bei einer Ferienwohnungsvermietung an, zuerst eine Absage (FEWO für eine Nacht), dann erzähle ich von meiner Reise und meiner heutigen Situation und mir wird für eine Nacht eine FEWO vermietet. Ich habe ein Bett in der feuchten und kalten Nacht bekommen. Zu essen bekomme ich an diesem Abend nichts mehr, der Pizzabäcker gegenüber schließt seinen Laden überpünktlich.

28. 11. 2017

Von Nassau-Scheuern Pension Brückenschänke über Laurenburg bis Holzappel

Bin von der Unterkunft gestartet, der Weg zurück auf den E1 geht aufwärts bis zur Hauptstraße, da schaue ich wo der Weg entlang läuft. Auf der anderen Straßenseite verläuft er und ist ein geteerter Radweg, parallel zur Lahn. Der Grenzfluss zwischen Westerwald und Taunus. Zum Beginn nur mit einer leichten Steigung, fast eben. Bin gut am laufen. Bis der Weg von Waldarbeitern gesperrt ist. Es werden Waldarbeiten durchgeführt. Ich frage nach einer anderen, alternativen Strecke. Als Antwort bekomme ich: Das Umgehen auf dieser Seite der Lahn ist nicht möglich, ich werde aufgefordert zurück bis Nassau zu gehen und auf der anderen Seite meinen Weg fortsetzen. Über diese Art und Weise wie man mich hier behandelt hat, bin ich etwas sauer. Ich gehe ein paar Meter zurück bis zu einem Abzweig am Wanderweg, der führt nach oben. Ich versuche mein Glück dort einen parallel verlaufenden Weg zum E1 zu finden. Dort oben ist ein Wanderweg im Wald der stetig ansteigt und in die gleiche Richtung wie der E1 verläuft. Den Weg laufe ich ein paar Kilometer. So umgehe ich die Absperrung weit oben im Wald und kann auf dieser Seite der Lahn bleiben. Um wieder auf den E1 zu kommen, gehe ich einen alten ungepflegten Wanderweg nach unten zur Lahn und komme hinter der Stelle, an der die Waldarbeiten durchgeführt werden, auf den Wanderweg. Nun kann ich ungehindert auf dem E1 an der Lahn entlang wandern. Es ist ein schöner Wanderweg. Ich gehe bis Laurenburg und suche eine Unterkunft. Es gibt zwei Pensionen und ein Haus mit Ferienwohnungen. Die Pensionen sind geschlossen und das Haus mit den Ferienwohnungen, bei dem ich nach einer Unterkunft frage, nach dem ich bei beiden Pensionen war, ist ausgebucht. Die Vermieterin der Ferienwohnungen hilft mir eine Unterkunft in Holzappel zu bekommen. Der Ort Holzappel ist nur ca. 4 km von Laurenburg entfernt. Aus  Laurenburg raus und rechts den Berg hinauf. Okay, ich gehe den Weg und Stelle fest, dass 4 km doch verdammt lang sein können, erst recht, wenn es nur nach oben geht. Die Unterkunft „Zum Smut“ bzw. „Zum grünen Baum“ ist mitten im Ort, dort bekomme ich ein preiswertes Zimmer.

Am Ende des Tages bin ich für meine Schwägerin, der ich diesen Tag widme, ca. 26 km mit ca. 1.600 Höhenmeter gewandert.

27.11.2017

Von Griesheim nach Oberelbert dann bis Nassau

Früh aufgestanden, Kaffee getrunken und etwas gegessen. Dann fährt mich Sven zum E1 oberhalb von Oberelbert. Es ist die Stelle an der ich vor ein paar Tagen den E1 verlassen hatte.
Der Wanderweg führt durch den Wald und am Waldrand entlang. Auf dieser Strecke sind auch wieder Schutzhütten vorhanden, die ich auf einigen Strecken in Deutschland vermisste.
Das Ende der Etappe ist die Grenze zwischen Westerwald und Taunus. Die Stadt Nassau ist noch im Westerwald, mit überschreiten der Lahn ist man im Taunus. Ich gehe in ein Cafe, trinke einen Kaffee und dann ohne Rucksack, ich durfte ihn dort deponieren, zur Touristeninformation und frage nach einer preiswerten Unterkunft die auf meinem Weg ist. Sehr hilfsbereit werden Unterkünfte gesucht und man gibt mir etwas zu trinken. Die Damen von der Info buchen für mich ein Zimmer auf der andern Seite der Lahn. Ich hole meinen Rucksack und überschreite die Lahn, gehe in den Taunus zu meiner Unterkunft der Brückenschänke.

26. 11. 2017

In Griesheim

Habe lange geschlafen das Wetter ist schlecht und es ist kalt. Sven muss in Montabaur Bäder renovieren. Ich fahre mit und helfe ihm so gut ich kann. Der Eigentümer der Wohnungen ist ein Frisör. Er kommt vorbei und als er mich sieht, macht er mir den Vorschlag mir die Haare zu schneiden. Bis zu Hause wollte ich aber noch warten. Machen heute nicht so lange. Will Morgen weiterlaufen.

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140. – 143. Etappe – Von Rehe bis Giershausen

25. 11. 2017

In Giershausen

Haben in der letzten Nacht lange geredet und ein Bier getrunken. Sven muss heute eine Wohnung renovieren,
da der Abend gestern lange war, helfe ich heute bei den Renovierungsarbeiten.
Wir arbeiten lange und ich bleibe eine weitere Nacht in dem Quartier.

24. 11. 2017

Von Montabaur bis oberhalb von Oberelbert

Bin in Montabaur zum Ende der Fußgängerzone und oberhalb am Stadtbach entlang, den E1 gelaufen.
Dann geht der Weg in den Wald ca. 10 km stetig bergauf bis auf eine Höhe von ca. 510 m, fällt dann langsam ab. Auf dieser Strecke gibt es mal wieder einige trockene Schutzhütten.
Oberhalb von Oberelbert verlasse ich den E1, da ich eine Unterkunft für die kommende Nacht habe und gehe nach Daubach. Es hat wieder angefangen zu regnen und ich bin nass.
Ich rufe Sven an und frage nach, wie ich am schnellsten zu ihm kommt. Er fragt wo ich bin und sagt, dass ich dort warten soll, er holt mich mit dem Auto ab.
Ich warte unter dem Dach einer Bushaltestelle. Habe eine Unterkunft in Giershausen.

23. 11. 2017

Von Dreifelden Pension Müller über Freilingen bis Montabaur

Von der Pension durch den Wald zum Postweiher an einer Siedlung mit Wochenendhäusern vorbei bis zur Hauptstraße. Dort an einem Campingplatz ist das Ende der Etappe bis Freilingen.
Ich gehe weiter auf der Etappe von Freilingen nach Montabaur. Die Strecke ist gut zu laufen. Komme leider etwas spät in Montabaur an, die Touristeninformation ist geschlossen.
Ich gehe zu DJH, was ich da mitbekomme veranlasst mich eine andere Bleibe für die Nacht zu suchen. Zurück in den Ort gehe ich in eine Gaststätte und frage dort nach einer preiswerten Unterkunft. Man schickt mich zu einem Hotel. Dieses Hotel macht mir ein annehmbares Angebot. Ich gehe was essen und zurück in das Gasthaus um mich für den Tipp zu bedanken.
Mit einigen Gästen komme ich ins Gespräch und werde zu einem Bier eingeladen. Man fragte mich was ich hier in Montabaur mache.
Als ich berichte, dass ich den Fernwanderweg E1  laufe und der durch Montabaur führt werde ich von Sven eingeladen bei ihm zu übernachten.
Da Sven außerhalb von Montabaur auf meiner weiteren Strecke nach Süden wohnt, habe ich eine Bleibe für die nächste Nacht gefunden.

22. 11. 2017

Von DJH Bad Marienberg bis Dreifelden Pension Müller

Bei schönem Wetter beginne ich meine Wanderung. Gehe am Morgen zum Anfang der Etappe von Bad Marienberg nach Freilingen. Da es in Freilingen, nach Auskünften, keine Unterkunft gibt, habe ich in Dreifelden in der Pension Müller ein Zimmer gebucht. Der Weg steigt an bis auf eine Höhe von ca. 585 m im Wald bei Bad Marienberg, dann geht es abwärts bis auf ca. 300 m, dies auf dem ersten Drittel der Strecke, steigt wieder an bis auf ca. 500 m. Der Weg im Wald ist durch den Regen der letzten Tage sehr matschig. Heute ist das Wetter schön aber kalt. Auf dem Weg sind Schutzhütten. Nach Alpenrod eine bewirtschaftete Hütte die Alpenröder Hütte in einer Höhe von 513 m, mache eine Pause und erfahre, dass es hier sehr preiswerte Plätze zum schlafen gibt. Das Personal ist sehr freundlich und aufmerksam. Gehe weiter durch eine Wald dann am Dreifelder Weiher entlang bis Dreifelden zu meiner Unterkunft Pension Müller.

21. 11. 2017

In der DJH Bad Marienberg

Die DJH in Bad Marienberg ist am Ortsrand ruhig gelegen, in der Nähe vom Etappenende. Heute bleibe ich noch hier, ein feiner Regen hat mir die Lust am weitergehen genommen. Habe mich in der DJH nach einer preiswerten Unterkunft für das nächste Ziel erkundigt, leider ohne Erfolg. Gehe nach Bad Marienberg zur Touristeninformation, vielleicht habe ich dort mehr Erfolg. In der Information habe ich Glück, bekomme eine Unterkunft in Dreifelden in der Pension Müller. Also kann ich morgen weiter. Schaue mir im Regen, nicht lange, Bad Marienberg an und gehe zurück zur DJH. Schreibe noch ein bisschen und bereite mich auf morgen vor.

20. 11. 2017

Von Rehe „Christliches Gästezentrum“ bis DJH Bad Marienberg

Hatte heute alles in Ruhe gemacht, hatte Zeit, da die Etappe nur ca. 16 km von Fuchskaute bis Bad Marienberg ist. Eine Unterkunft in der DJH hatte ich im Internet gebucht. Von Rehe bis zur DJH in Bad Marienberg bin ich, laut meiner Aufzeichnung, ca. 21 km gewandert. Der Morgen sah gut aus, es war trocken. Als ich nach mehreren interessanten Gesprächen startete, war es am schneien. Von meiner guten Unterkunft bis zum Beginn der Etappe musste ich über verschneite Feldwege ein paar Kilometer bis zur Fuchskaute gehen. Der Einstieg auf den E1 war schwer zu erkennen gewesen, er ist hinter der Fuchskaute. Es ging von der Fuchskaute am Waldrand leicht abwärts. Der größte Teil der Strecke verläuft am Waldrand und auf Feldwege. Man muss auf die Abzweigungen achten, sonst läuft man schnell vorbei. In Bad Marienberg endet die Etappe an einer Zufahrt in ein Gewerbegebiet, unweit der Jugendherberge.

19. 11. 2017

Heute in Rehe „Christliches Gästezentrum im Westerwald“

Heute den ganzen Tag Büroarbeit erledigt, Daten gesichert, meine Tagesberichte geschrieben und weitergeleiteten. Bilder fehlen noch.

Ich habe die Arbeiten im Foyer gemacht, da dort der beste WLAN Empfang ist. Man sah mich dort arbeiten und fragte was ich mache, erzählte dann über mein Wanderung.
Ein Herr von einer anderen Gruppe lud mich zum Mittagessen ein. Hatte eine sehr gute Unterkunft mit freundlichen Menschen gefunden.
Morgen geht’s weiter nach Bad Marienberg.

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