66. Etappe – Von Ruders Property bis Hömb

20. 08. 2017

Nach einer trockenen Nacht, ausgeruht aufgestanden, geduscht und gefrühstückt. Eine kurze Zeit mich mit dem freundlichen Hausherrn unterhalten. Er hat mir in Italien eine Unterkunft, wenn mein Weg dort vorbei führt, angeboten.

Meine Sachen gepackt und der alternativen Route weiter gefolgt. Das Wetter war mal wieder sehr wechselhaft. Die Wege waren meistens Waldwege, unterbrochen durch kleine Siedlungen. Die kleinen Siedlungen waren meistens verlassen. Keinen Menschen dort gesehen. Bin meistens alleine auf meinem Weg.

Gegen 17:00 Uhr habe ich eine Pause an der Kirche in Fridene gemacht. Gegenüber der Kirche ist ein Bauernhof mit Kühen, da habe ich nach Milch gefragt und bekommen. Ich durfte den Regenschauer in der Scheune abwarten. Laufe weiter auf der Landstraße zwischen Getreidefelder, dann wieder Waldwege. Es kommt mir so vor, dass der Weg im Wald kein Ende nimmt. Ein Paar auf dem Fahrrad von hinten angefahren, die Frau grüßte während sie vorbei fuhr. Der Mann sprach mich an, ich erzählte ihm meine Geschichte und sagte, dass ich für die Nacht eine Bleibe suche. Er sagte da kommen nur noch kleine, zur Zeit, unbewohnte Orte. Ich stellte mich schon auf eine neue Nacht im Zelt ein und ging weiter. Beobachte die Wolken.

Dann kam ich nach Homb, sah ein kleines Häuschen mit einem begrünten Dach, direkt gegenüber der Kirche, das schaute ich mir an. Es ist ein altes Häuschen in dem Wanderer übernachtet können. Vom Friedhof hole ich mir Wasser und richte mir mein Nachtlager ein. Betten sind vorhanden. Das ist mal wieder ein schönes trockenes Quartier.

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65. Etappe – Von Forsvik Vandrarhem bis Ruders Property

19. 08. 2017

Habe mir eine alternative Route bis Varberg ausgesucht diese geht über trockeneren Wege. Möchte die Strecke nach Varberg bis Ende August gelaufen sein. Der E 1 kreuzt meine Route an einigen Stellen, wenn die Umstände es zulassen werde ich den E1 dann wieder folgen.

Die Wege, die ich jetzt laufe, sind trocken. Es sind Feldwege, Waldwege und auch mal Straßen. Die Vorteile bei den Etappen auf dem E1 sind die Endpunkte, es sind meistens Unterkünften vorhanden. Bei der Strecke die ich laufe, muss ich mir zur gegebenen Zeit eine Unterkunft suchen oder so lange laufen bis ich eine gefunden habe. Laufe Richtung Süden in der nähe von Tibro sehe ich an der Straße das Schild Ruders Egendom Bed & Breakfast, da gehe ich hin.

Es ist ein großes Anwesen, wie man so sagt ein „Herrenhaus“. Frage nach einer Unterkunft. Es ist alles belegt, ich soll bitte warten der Eigentümer kommt gleich und würde mir dann helfen. Draußen warte ich nur eine kurze Zeit bis der Hausherr kommt. Er sagt, dass alles belegt ist und er mir kein Zimmer geben kann, worauf hin ich sage, das mir ein trockener Platz zum Übernachten, eine Dusche und ein Frühstück am Morgen reichten würde. Er zeigt mir im Nachbarhaus einen Veranstaltungsraum und sagt, hier könnte ich schlafe. Ein Abendessen bekomme ich im Haupthaus und duschen ist dann auch morgen Früh möglich.

Ich bleibe. Ziehe mich um und gehe essen. Der freundliche Hausherr bringt mir ein Bier und ein gutes Essen wird mir serviert. Dann gehe ich schlafen. War mal wieder ein guter Tag mit einem schönen Abschluss.

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