20. Etappe – Vom Singistugorna bis Teusajaurestugorna

25. 06. 2017

Die Nacht im Einzelzimmer mit Bollerofen war gut. Schuhe sind trocken und der Rest auch. Selmar wollte schon früher gehen. Also hinterher. Ziehe gegen 09:30 Uhr nach dem Frühstück meine Schuhe an und los. Werde Heute bis zu Hütte laufen, wo ich übernachten werde, an der 1. Hütte „Kaitumjaure“ nur eine Pause einlegen.

Der Weg sieht wieder mal gut aus, bin gespannt was noch kommt. Nach 3 km mal ein Hinweisschild, dass es noch 10 km bis zur nächsten Hütte ist. Der Weg immer noch das gleiche, nasse Flächen mit Moos, Gras und anderen Gebirgspflanzen bewachsene Flächen, Schneefelder, Bäche aus Schmelzwasser die man überschreiten muss. In den Ohren immer das Geräusch von glucksendem Wasser, umschauen und suchend wie groß der Verursacher ist. Vorsichtig auf den Schneefeldern auftreten, prüfen wie fest der Schnee ist. Selmar kam auf einmal von hinten, machte mit Schneebällen auf sich aufmerksam. Er ist 10 Minuten nach mir gestartet und hat mich jetzt überholt.

An der 1.Hütte trafen wir uns dann wieder. Der Hüttenwart war nicht da, er kam dann später mit Familie, machte den Shop auf und wir kauften ein. Der Hüttenwart machte noch ein Foto von mir zur Erinnerung. Wir gingen weiter zur nächsten Hütte, Selma wieder voraus.

Um an die Hütte zu kommen führt der Weg steil abwärts, schmal mit einigen großen Felsbrocken über die ich irgendwie steigen mußte. Habe die Hütte glücklich und ohne Kratzer erreicht. Die Hüttenwirtin erwartete mich schon, da Selma mich angekündigt hatte. Dann wurde die Sauna angemacht, die wir zum entspannen ausnutzten. Die Hütte liegt an einem großen See der mit einem Ruderboot überquert werden muss.

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19. Etappe – Vom Sälkastugorna bis Singistugorna

24. 06. 2017

Am nächsten Morgen starten wir mit der Abicht nur bis zur nächsten Hütte zu gehen. Vor dem Start noch kurz einkaufen und alles bezahlen. Ich wollte noch einen frisch aufgesetzten Kaffee trinken. Als ich den bestellte, sagte man in 5 Minuten ist der fertig. Habe gewartet, wurde in die Stube gebeten, um da den Kaffee zu trinken. Dabei ist mir auch ein Stück frisch gebackener noch warmer Trockenkuchen mit Kardamom angeboten worden. Der hat sehr gut geschmeckt. Über mein Vorhaben musste ich erzählen, mir wurde viel Erfolg gewünscht. Als ich den Kaffee zahlen wollte, sagte man das ist ein Geschenk. Selma war nachgekommen, saß auch mit am Tisch trank Kaffee und aß Kuchen.

Nach der gemütlichen Runde gingen wir um ca. 11:20 Uhr los, Selmar voraus. Unterwegs traf ich Selmar am „Engel der Wanderer“. Wir machten ein paar Fotos. Unterwegs verlor ich mein Zelt und die Zeltunterlage. Dies fiel mir bei einer Rast an einer Berghütte auf. Ich ließ meinen Rucksack dort stehen und bin den Weg zurück gelaufen. Vor einer Hängebrücke, die wir fotografiert hatten, fand ich mein Zelt, leider nicht die Bodenmatte. Glücklich das Zelt wieder zu haben ging ich zu meinem Rucksack, schnallte das Zelt wieder fest und ging weiter. Auf dem Weg sind auch noch einige Schneefelder die man aber teilweise umgehen kann. Soweit als möglich habe ich das gemacht, um die Schuhe, die so oft schon nass waren, trocken zu halten. Dies gelingt mir nur teilweise, es sind doch noch zu viele große Schneefelder auf dem Weg.

An der Hütte angekommen, gegen 17:00 Uhr, bekomme ich ein Zimmer für mich alleine mit Bollerofen. Den Ofen mache ich sofort an, um die Sachen zu trocken. Es wird richtig gemütlich in meiner Stube. Vor dem schlafen, gehe ich mich noch im am Haus vorbeifließenden Bach aus Schmelzwasser waschen.

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