186. Etappe – Von Flughafen Malpensa bis Turbigo

23. 02. 2018

Die letzte Nacht habe ich auf dem Flughafen verbracht. Habe geschrieben, Berichte und Bilder verschickt, mir die Strecken mal wieder angeschaut und versucht etwas zu schlafen. Um 09:00 Uhr kam Dirk mit seinem Rucksack auf mich zu. Ich mußte den Akku meines Handys an einer der Steckdosen im Wartebereich mal wieder laden.
Wir packten unsere Rucksäcke, füllten unsere Getränkebehälter mit Wasser. Es regnete, als ich rausschaute war es stark am schneien. Die Rucksäcke, also auch noch wasserdicht verpacken, die große Mülltüte überstülpen. Dann gingen wir erstmal einen Kaffee trinken und besprachen die Lage. Als Erstes, wie kommen wir am besten vom Flughafen zum nächsten Ort, von dem wir dann weiter wandern könnten. Ich hatte mir das alles schon in der letzten Nacht mal angesehen und auch die Strecke, die für Fußgänger vorgeschlagen wurde. Man kann 15 Minuten für 20,00 € mit dem Taxi fahren oder an die 2 Stunden mit dem Bus über Milano. Wir entschieden uns zu laufen. Was für eine Entscheidung ?! Den nächsten Ort ins Navi eingeben, der Weg verläuft über die Straße, was ja gar nicht so schlecht ist wenn es schneit und regnet. Es sah ganz gut und einfach aus. Wir gingen nach draußen und es regnete nur noch leicht. Wir fragten sicherheitshalber noch Personen die am Flughafen arbeiten, nach einem Fußweg auf dem man das Gelände verlassen kann, bekamen aber keine konkrete Information. Also wir los mit dem Navi in der Hand. Der Weg führte über eine zwei- manchmal dreispurige Straßen, da konnten wir noch parallel auf einer Wiese laufen, dann sollten wir, laut Navi, über eine Brücke die über die Autobahn ging und keinen Seitenstreifen hatte, das ließen wir lieber sein und gingen zu der Brücke über die ich gestern gelaufen bin. Glücklich das Gelände des Flughafens und die Hauptstraßen hinter uns zu haben, gingen wir jetzt auf einen Wanderweg zwischen den Kanälen auf dem Damm des Ticino bis nach Turbigo. Das Wetter hatte auch mitgespielt, es blieb trocken und eine gute Sicht über die Lombardei im Bereich des Ticino, mit seinen vielen Kanälen und den Wäldern hatten wir auch. Die Sicht Gestern war sehr eingeschränkt, da ich unten am Damm gelaufen bin. Ich empfehle auf den Weg auf dem Damm zu laufen. In Turbigo fanden wir eine gute Unterkunft und gingen nach dem Essen ohne noch lange zu reden ins Bett, hatte beide letzte Nacht wenig geschlafen.

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In Turbigo

21. 02. 2018

Heute schaue ich mir die andere Variante des E1 an. Die beiden Wege treffen kurz vor dem Etappenende des Downloads von Sesto Calende nach Turbigo zusammen. Ein paar Meter nach der letzten Kanalbrücke (Canale Turbighetto), vor den ersten Wohnhäusern rechts, auf den Weg in Richtung Kanal abbiegen und diesem, der auch als E1 gekennzeichnet ist, folgen. Der Hinweis rechts abbiegen fehlt leider. Hier beginnt dann die nächste Etappe nach Casterno. Der Weg verläuft auf einem Wanderweg zuerst am Kanal und dann am Ticino entlang. Ab den Brücken der Eisenbahn und der Straße über den Ticino verlaufen die beiden Wege wieder gleich. Der Weg des Downloads verläuft über die stark befahrene Straße bis zu diesen Brücken. Der E1 ist dort gut ausgeschildert, flussabwärts auf der linken Seite des Flusses. Im Wald den Schildern folgen und rechts abbiegen oder geradeaus bis zum Kanal und dem dort ausgewiesenen E1 folgen. Noch eine andere Möglichkeit, der stark befahrenen Straße auszuweichen, gibt es auch. Am Ende der herunter geladen Etappe in Richtung Turbigo Innenstadt bis über eine Brücke gehen und dann weiter am Kanal entlang bis zum Ristorante S. Pietro. An der alten Brücke über den Kanal ist der E1 wieder ausgeschildert. Dies ist eine kürzere Strecke auf einem asphaltierten Rad- und Wanderweg. Wenn man eine Unterkunft benötigt, an der alten Brücke links der Straße folgen, der zweite Bauernhof rechts „Cascina Paradiso“ bietet B & B an. Ich hatte dort ein gutes Quartier gefunden.
Es war heute ein guter Tag, bin ohne Gepäck gelaufen und habe meine Schultern geschont.

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In Turbigo

20. 02. 2018

In meiner Schulter merke ich noch den Druck der Riemen vom Rucksack. War gestern wohl doch etwas zu viel. Bin früh aufgestanden, da ich nicht mehr schlafen konnte. Das Frühstück macht man sich hier selber, alles steht bereit. Dann gehe ich nach Turbigo und schaue mir den Ort mal an. Es ist noch keine Saison, viele Geschäft haben noch geschlossen und einige werden renoviert. Gehe zum Etappenende laut meiner herunter geladenen Strecke, bin ja gestern kurz vor Tornavento vom E1 abgewichen. Das Ende ist am Ortsrand an einer stark befahrenen Straße. An einem Schild ist der Hinweis auf den E1. Gehe zurück in den Ort, die Geschäfte sind geschlossen, es ist Mittagspause. Am Kanal entlang, gehe ich zurück zu meiner Unterkunft. An einer alten Brücke sehe ich das Schild des E1 und verstehe es nicht. In der Nähe meiner Unterkunft verläuft der E1. Ich setze mich auf eine Bank und prüfe, ob der von mir heruntergeladene Weg des E1 hier verläuft. Es ist eine anderer Streckenverlauf.
Morgen werde ich diesen Streckenabschnitt Richtung Casterno mal wandern. Es ist eine Abschnitt der Etappe von Turbigo nach Casterno am Kanal entlang.

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184. Etappe – Von Gavirate über Sesto Calende nach Turbigo

19. 02. 2018

Wollte früh starten, war vor 09:00 Uhr am Büro um auszuchecken, keiner war da. Es war ca. 09:30 Uhr bis ich gestartet bin. Der erste Teil der heruntergeladenen Strecke verläuft über die Straße, gehe parallel einen besseren Weg, am See entlang. Hatte Gestern gesehen, dass der E1 dort auch beschildert ist. Schon des Öfteren habe ich bemerkt, dass der herunter geladene Weg und ein neuer Verlauf des E1 gekennzeichnet ist, beide kommen immer wieder zusammen. Ich laufe nur ganz selten die von der heruntergeladenen Strecke, abweichende Variante. Die erste Etappe heute wechselt zwischen Straße, Feldweg und Waldweg, ist sehr gut ausgeschildert. Der Lago di Biandronno ist trocken, soweit ich das sehen kann. Das Ende der Etappe ist am Stadtrand von Sesto Calende, an einer stark befahrenen Straße. Die nächste Etappe beginnt auf der stark befahrenen Straße von der man nach ein paar Meter auf einen Feldweg abbiegt. Dann kommt ein schöner Wanderweg im Wald, der dann zu einem ungepflegten Wanderweg wird. Vor einiger Zeit umgestürzte Bäume, behindern das weiterkommen, man muss den Rucksack herunter nehmen, um unter den Stämmen weiter zu kommen. An der Brücke Porto Della Torre kann man eine andere Strecke des E1 laufen, entweder über die Brücke oder auf der stark befahrenen Straße in die andere Richtung, dem Weg des Downloads folgen. Ich bin die Strecke die ich heruntergeladen habe gelaufen, die an einem Parkplatz von der Straße abbiegt und am Kanal des Ticino verläuft. Der Weg am Kanal entlang zieht sich und ich hatte das Gefühl, dasa er kein Ende nimmt. Den E1 habe ich bei Tornavento verlassen, um schnellstmöglichst zu meiner Unterkunft kommen. Bei der bin ich dann gegen 22:40 Uhr angekommen.

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