22. Etappe – Vom Vakkotavare bis Ritsem

27. 06. 2017

Da ich das kleine Zimmer genommen hatte, durfte ich wieder alleine schlafen. Heute geht es nach Ritsem. Zum Abschluss bekam ich noch ein kleines Fläschchen Öl von der Hüttenwirtin geschenkt. Bin um ca. 12:15 Uhr in den Bus nach Ritsem eingestiegen. In Ritsem fährt die Fähre einen auf die andere Seite. Habe vor in den Norden bei Vajsaluokta auf dem E1 weiterzulaufen. Der E1 und der bekanntere der „Nordkalottleden“ sind hier der selbe Weg. Der Weg verläuft westlich. In Ritsem angekommen Miete ich ein Bett für 2 Nächte, ich brauche wieder einen Tag zum schreiben. Dann versuche ich ins WLAN zu kommen und beiße mich fest, so vergehen die Stunden und ich komme nicht rein. Gebe es schließlich auf.

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21. Etappe – Von Teusajaurestugorna bis Vakkotavare

26. 06. 2017

Ausgeschlafen, mehr oder weniger, gefrühstückt und los. Heute beginnt die Tour mit „über den See Rudern“. Das kleine Ruderboot liegt am Strand. Wir legen unsere Rucksäcke ins Boot. Selmar möchte Rudern, dem widerspreche ich nicht.

Wie lange wir unterwegs sind, weiß ich nicht, gefühlte 45 Minuten. Ich saß still im Boot. Am anderen Ufer ist mir aufgefallen, dass ich meine Wanderstöcke vergessen hatte. Es kam gerade eine Gruppe Männer aus dem Krüppelbirkenwald die auf die andere Seite wollten. Mit einem bin ich zurück, den Rucksack am Ufer liegen gelassen, Wanderstöcke eingepackt und alleine zurück. Ohne meine Wanderstöcke laufe ich nicht !! Nun ich durfte auch mal paddeln.

Am Anfang war der Weg stark ansteigend in dem Krüppelbirkenwald. Oben auf der Höhe angekommen, ging er relativ waagerecht weiter. Unangenehm war der kalte Wind, gut war „es blieb trocken“. Der Weg zog sich über den Bergrücken dahin. Dann am Ende ging es noch schlimmer als tagszuvor nach unten. Es lagen größere Felsbrocken auf dem Weg. Da war ich wirklich froh, als ich Vakkotavare erreicht hatte. Abends nahm ich draußen noch ein Bad, ein Jakusa was mir von der Hüttenwirtin empfohlenen wurde. Ich stellte mir vor einen Ort erreicht zu haben, aber Vakkotavare ist nur eine Berghütte an einer Straße mit Bushaltestelle.

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Ruhetag II – Im Wanderheim von Abisko

20. 06. 2017

In der Nacht schlecht geschlafen, mir fehlt das Laufen. Meinem Fuß geht es wieder gut. Gehe heute Morgen hier im Wanderheim frühstücken. Vor dem Frühstück erkundige ich mich nach den Verhältnissen auf den Wanderwegen.

Die Strecke die ich laufen möchte, habe ich gezeigt. Okay, die erste Etappe ist der beliebte Wanderweg der Kungsleden (der Königspfad), der ist begehbar. Danach geht der E1 nach Westen in die Berge und im Westen ist noch viel Schnee. Das Wandern ist dort im Moment kaum möglich. Also die gleiche Situation wie im Norden. Die Wanderführerin empfahl mir den Kungsleden weiter zu gehen und südlicher auf den E1 wieder zu laufen. Das heißt, ich soll den Kungsleden bis nach Vakkotavare laufen, dann nach Westen am See bis Ritsem, die Fähre nehmen und auf der anderen Seite des Sees dem E1 folgen, der von Westen kommt.

Okay, diese Möglichkeit werde ich mir nach dem Frühstück genauer anschauen. Habe gut gefrühstückt und mir die Sache bei einem kleinen Spaziergang hier im Nationalpark überlegt. Morgen werde ich starten und die empfohlene Strecke laufen.

Werde mich heute für morgen noch etwas ausruhen und nichts tuen.

Der Schlucht am Wanderheim – Abisko

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