Ruhetag II – Im Wanderheim von Abisko

20. 06. 2017

In der Nacht schlecht geschlafen, mir fehlt das Laufen. Meinem Fuß geht es wieder gut. Gehe heute Morgen hier im Wanderheim frühstücken. Vor dem Frühstück erkundige ich mich nach den Verhältnissen auf den Wanderwegen.

Die Strecke die ich laufen möchte, habe ich gezeigt. Okay, die erste Etappe ist der beliebte Wanderweg der Kungsleden (der Königspfad), der ist begehbar. Danach geht der E1 nach Westen in die Berge und im Westen ist noch viel Schnee. Das Wandern ist dort im Moment kaum möglich. Also die gleiche Situation wie im Norden. Die Wanderführerin empfahl mir den Kungsleden weiter zu gehen und südlicher auf den E1 wieder zu laufen. Das heißt, ich soll den Kungsleden bis nach Vakkotavare laufen, dann nach Westen am See bis Ritsem, die Fähre nehmen und auf der anderen Seite des Sees dem E1 folgen, der von Westen kommt.

Okay, diese Möglichkeit werde ich mir nach dem Frühstück genauer anschauen. Habe gut gefrühstückt und mir die Sache bei einem kleinen Spaziergang hier im Nationalpark überlegt. Morgen werde ich starten und die empfohlene Strecke laufen.

Werde mich heute für morgen noch etwas ausruhen und nichts tuen.

Der Schlucht am Wanderheim – Abisko

Ruhetag – Im Wanderheim von Abisko

19. 06. 2017

Bin heute gegen 10:00 Uhr aufgestanden. Habe mir an der Hacke des linken Fußes eine Blase gelaufen, muss den Fuß etwas pflegen. Bin wohl doch zu lange in nassen Schuhen gelaufen.

Gehe hier im Wanderheim gleich zum Mittagessen.

Den ganzen Tag ruhig verbracht, wenig bewegt, das heißt nur wenig gelaufen. Tagebuch weiter geschrieben und mit den Bildern der letzten Tage verschickt, habe schon ein schlechtes Gewissen Gary und Tony gegenüber, da doch einiges an Arbeit wieder mal auf sie zukommt. Nun, bin jetzt auf dem laufenden, was mein Tagebuch betrifft. Gehe noch zum Abendessen und dann ins Bett.

Um zum Speisesaal zu kommen, muss ich an der Rezeption vorbei und erkundige mich nach den Verhältnissen auf den Wanderwegen. Die sagen, dass morgen Früh zwischen 08:00 Uhr und 09:00 Uhr jemand kommt, der mir genau über die Situationen auf dem Wanderweg berichten kann.

16. Etappe – Vom Kautokeino bis Abisko

18. 06. 2017

Die Nacht habe ich wieder im gleichen Hotel wie zuvor verbracht. Habe das Zimmer für 1 Nacht gebucht. Heute morgen regnet es. Verlasse das Hotel gegen 13:00 Uhr, versuche über Finnland nach Abisko in Schweden zu kommen. Da werde ich dann wieder auf dem E1 weiter gehen. Hat besser geklappt als gedacht und von den anderen gesagt.

Bin um 22:30 Uhr in Abisko angekommen. Sind einige Kilometer. Habe ein Zimmer für 3 Nächte im Wanderheim bekommen. Werde Morgen mal wieder schreiben bzw. was ich ins Buch geschrieben habe, ins Netz stellen lassen.

Es scheint so, dass es hier wieder eine Nacht gibt, stimmt nicht, es bleibt auch hier noch die ganze Nacht hell.

Habe die Nacht mit schreiben verbracht.

15. Etappe – Von der kleinen Hütte bis Kautokeino

17. 06. 2017

Die Nacht war ruhig, habe gut geschlafen und mich für den Rückweg ausgeruht.

Start zurück nach Kautokeino um 15:15 Uhr. In der Hoffnung meinen Wohltäter noch zu treffen bin ich so spät aufgebrochen. Bin zurück über die Straße gelaufen. Nur wenige Autos sind an mir vorbei gefahren. Das Wetter hat es wieder gut mit mir gemeint und blieb trocken.

Ankunft in Kautokeino gegen 21:00 Uhr, habe mir dann ein Zimmer in der gleichen Unterkunft wie zuvor genommen.

14. Etappe – Von der Hirtenhütte bis zum Ende der Straße und wieder zurück

16. 06. 2017

Die Nacht habe ich auf einer Couch in einer Hirtenhütte verbracht.

Starte zur nächsten Etappe um 13:45 Uhr.

Der gekennzeichnete Wanderweg verläuft noch parallel zur Straße. Die Kennzeichen stehen noch teilweise im Schnee und an anderen Stellen im Wasser. Ich bleibe auf der Straße die zu einem Schotterweg wird. Es fängt an zu regnen, ich ziehe mir den Regenponcho über und gehe weiter. Nun nur noch Steine, große Felsen im Kreis aufgestellt. Und der Weg ist zu Ende, der Wanderweg bzw. die Zeichen des Wanderweges führten vor ein paar Meter links ins noch teilweise mit Schnee bedeckte Gelände. Da kein Weiterkommen möglich, beschließe ich zurück zu gehen.

Ich werde zurück nach Kautokeino gehen und einen neuen Versuch weiter südlich starten. Auf dem Rückweg über die Straße kommt mir ein Mann mit Hund auf einem Snowmobil im verschneiten Straßengraben entgegen, er bleibt stehen. Fragend schaut er mich an und ich erzähle ihm was ich hier mache. Er sagte der Winter war lang und man kann die Hütte nicht erreichen, schlafen und essen kann ich in seiner Hütte. Essen ist genug vorhanden und ein freies Bett auch. Ich fragte ihn was er macht und wann er zurück kommen würde. Er sagte er arbeitet da oben mit den Rentieren und wäre erst am nächsten Tag gegen 12:00 Uhr wieder an seiner Hütte.

Ich suche seine Hütte und finde sie auch. Esse und schlafe gut.

13. Etappe – Vom Cunovohppi bis Ende der Straße Richtung Biedjovagge

15. 06. 2017

Die Nacht im Jägerhäuschen am Ende der Straße verbracht. Das Häuschen, eine Küche, ein Zimmer rechts mit 4 Etagenbetten, ein Zimmer links mit 4 Etagenbetten. Dusche und WC sind in einem Nachbarhaus. Vor dem Start noch geduscht. Dann Start um 12:30 Uhr zur nächsten Etappe.

In voller Erwartung was kommt. Es geht weiter nach den im Mai heruntergeladen GPS Daten. Der Weg ist am Anfang nicht gekennzeichnet, gehe also dem Weg folgend, nach den Daten im Handy. Der Weg beginnt direkt am Haus in dem ich übernachtet haben. Auf der anderen Seite der Straße. Eine große, trockene mit Sträuchern bewachsene Fläche folge ich dem eingelaufenen Pfad. Dann überquere ich eine Straße. Wie meine Daten es mir zeigen verläuft der E 1 auf der anderen Seite weiter. Der Weg ist gut und es macht richtig Spaß dort zu laufen. Nach der schönen Strecke, dann wieder das gleiche, zwischen den Hügeln nasse, große mit niedrigen Sträuchern bewachsene Flächen. Überall sammelt sich das Schmelzwasser und fließt zwischen den Sträuchern und Grasbüschel ab. Um über so eine Fläche zu laufen, suchte ich mir die höchste Stellen aus. Die Schuhe werden wieder nass, aber es stört mich nicht. Die Schuhe sind über Nacht auch nicht ganz getrocknet. Der Weg ist auch schwach gekennzeichnet. An manchen Stellen liegen Stämme im Wasser über die man laufen kann. Für mich ein Zeichen des Wanderweges. Dann ist auf einmal kein weiterkommen möglich. Ein Fluss beendet das Weiterkommen.

Auf der anderen Seite sieht man noch ganz deutlich den Hinweis auf den Wanderweg. Es besteht keine Möglichkeit den Fluss zu überqueren. Er ist zu tief und zu reißend. Ich gehe durch die Sträucher flussaufwärts und suche eine Möglichkeit, dabei sehe ich das der Fluss einige, nicht zu überschreitende, Zuflüsse hat. Also versuche ich es flussaufwärts, aber auch da keine Möglichkeit über den Fluss zu kommen. Ich muss zurück zur Straße und dort über die Brücke. Mir reichte es, habe mich jetzt lange genug durch die Sträucher gekämpft ohne meinem Ziel näher zu kommen. Also auf die Straße und nach überqueren des Flusses links halten, ich möchte ja zu meinem nächsten Etappenziel die Reisavannhytta, nach meinen Daten, erreichen.

Über die Straße laufend, sehe ich nach der Brücke neu aufgestellte Zeichen, die Raute, des Fernwanderweges. Dann dachte Ich an die Aussage von gestern „das der Wanderweg eine neue Strecke hat“. Ich laufe auf der Straße, paralle dazu verläuft der Wanderweg im Wasser und teilweise noch Schnee. Dann geht der Wanderweg weiter ins Landesinnere um einen großen See, ich bleibe auf der Straße nach einigen Kilometern kommt der Wanderweg zurück zur Straße und verläuft wieder parallel zur Straße, wechselt auch mal die Seite. Die Verhältnisse auf dem Wanderweg mit Schnee und Schmelzwasser bleiben die gleichen. Ich laufe bis ich eine kleine Ansammlung von Hütten sehe, dort suche ich mir einen Platz zum Übernachten. Der Tag war lang genug. Werde sehen was Morgen kommt.

12. Etappe – Von Kautokeino bis Cunovohppi

14. 06. 2017

Die Nacht war kurz habe noch einiges geschrieben.

Starte nun um 12:00 Uhr vom Hotel aus.

Der Einstieg nach meinen Daten war leider nicht gekennzeichnet. Der begann mit ein paar Meter auf der Straße von Kautokeino kommend dann rechts, an den letzten Masten der Hochspannungsleitungen, in den Birkenwald. Aus dem Wald heraus rechts bis zu den Häusern. Da wartete ein zahmes Rentier.

Da ich dort auch keine Hinweise auf den E 1 sah, suchte ich mit meinem Navi, laut dem der Weg, rechts am See hinter den Häusern ist. Dass ich dort hin und her lief wurde gesehen. Es kam vom Nachbarhaus ein Mann mit dem Fahrrad angefahren und fragte, ob ich den Wanderweg suche. Dann sagte er als ich ihm den Weg auf meinem Navi zeigte, dass dies der alte Weg ist, der neue geht links am See vorbei. Den alten gibt es lange nicht mehr, der ist eine lange Zeit im Jahr überflutet. Ich soll den neuen nehmen, muss den Weg im Augenblick durch das viele Wasser aber suchen. Ich tat es und suchte mir einen Weg auf der linken Seite des Sees.

Der Untergrund war ein stark überflutetes Gelände. Ich fand den Weg nach langem suchen und folgte ihm. Ein schöner Wanderweg mit Hinweisen. Auf einer Kuppe setzte ich mich für eine Pause hin und genoss die warme Sonne. Ein Wanderer kam, der Erste der mir begegnet ist. Er sagte, dass er Tim heißt und den Nordkalottruta läuft. Nach einem Vergleich der Route stellte wir fest das dies die gleiche Strecke nach Cunovohppi ist wie der E1. Nur der eingezeichnete Beginn des Weges ein anderer ist. Der Weg des Nordkalottruta beginnt an der gleichen Straße nur ein ganzes Stück früher und er ist gut begehbar. Die GPS-Daten die ich verwende (geladen Anfang 2017) sind alt. Man sollte den Einstieg des Nordkalottruta nehmen um auf den E1 nach Cunovohppi zu kommen.

Wir gingen ein Stück zusammen weiter. Zwischen den kleinen Hügeln waren die Ebene sehr nass. Auf einem Hügel sagte er „Das ist ein schöner Platz, hier bleibe ich und werde mich ausruhen und übernachten“. Wir verabschiedeten uns. Ich ging weiter, dem Weg folgend. Es war eine noch größere und nassere Moos- und Grasfläche als die wir vorher durchlaufen sind. Das Wasser war so hoch das es über den Schaft in den Schuh lief und man nasse Füße bekam. Ich bin den Rest des Weges mit nassen Socken weiter gelaufen. Obwohl ich aufpasste, war es nicht immer abzuschätzen wie weich der Boden ist.

Nach der nassen Fläche ging der Weg auf einen Hügel gut gekennzeichnet weiter. Es gibt dort oben auch eine Sitzmöglichkeit. Ich den Tälern immer die gleiche Situation mit den überschwemmten Flächen. Am Ende des Weges fand ich dann eine Unterkunft, ein Bett und eine Dusche.

Angekommen bin ich so gegen 23:30 Uhr.

habe festgestellt, dass die GPS Daten mit dem Verlauf des E 1 nicht mehr übereinstimmen. Es gibt wohl einen neu angelegten E 1. Die Wege die ich von E1.hiking im Mai heruntergeladen habe sind nicht mehr begehbar, aber teilweise hier Vorort nicht bezeichnet. Daneben läuft ein Wanderweg mit der Raute, neu aufgestellte Wegweiser, parallele Wege. Den Rest im Bericht. Bin natürlich der 1. Etappe von Kautokeino der 2. Etappe gefolgt und würde dann durch einen Fluss zum aufgeben gezwungen. Bin zurück zu Straße und habe nach einigen Kilometern das Zeichen der Raute gesehen. Siehe  Bild
Wenn das das Zeichen des E 1 ist stimme  die GPS Daten nicht. Meine Strecken die von hiking geladen habe verlaufen anders.

Ruhetag in Kautokeino

13. 06. 2017

In Kautokeino Handwäsche, Körperpflege, geduscht, Füße gepflegt massiert und gut eingecremt. Erholungspause, dem Kreuz eine Pause gönnen. Und mein Tagebuch geschrieben. Die fehlenden Tage nachgetragen. Mailanfragen beantworten. Der ganze Tag ging dafür drauf.

Morgen werde ich nicht so erholt, wie gewünscht, weiter laufen.

“ . . . Welcome to the Hotel Kautokeino, Such a lovely place, Plenty of room at the Hotel Kautokeino, Any time of year, You can find it here . . . „

11. Etappe – Vom Ende der (1-14) an einem schönen See bis Kautokeino

12. 06. 2017

Die Nacht war kurz, habe mich am See erholt. Gegen 00:30 Uhr wieder auf den Weg gemacht, bin auf dem E1 ein Stück gelaufen bis mir ein Fluss den Weg versperrte. Eine Brücke gibt es nicht, nun musste ich wieder zurück. Das umgehen ist auch nicht möglich, der Fluss ist zu breit und zu tief. Also zurück auf die Straße bis zum Einstieg. Einige Meter auf der Straße, den Fluss dort überquert. Dann kommt eine Platz auf der rechten Seite (von Norden kommend) mit einer Wanderkarte der Gegend. Der E1 ist auch eingezeichnet, der Beginn an dieser Stelle aber sehr schlecht erkennbar. Prüfe das mit meiner Karte und Stelle fest, dass der Beginn des Weges erst noch kommt. Gehe also noch etwas weiter auf der Straße. Dann sehe ich die ersten Kennzeichen an den Bäumen. Der Weg geht paralell zur Straße etwas tiefer ins Grüne, dann auf einen Feldweg. Der Weg teilt sich, leider finde ich keinen Hinweis welcher Weg der richtige ist. Ich nehme den rechten, Weg von der Straße. Nach einigen Metern prüfe ich meine Entscheidung und Stelle fest, die war falsch. Der linke ist der richtige. Zurück und den anderen Weg nehmen.

Der Weg ist gut, ein schöner breiter nicht geteerter Weg, dann kommt ein Gattertor. Dieses lässt sich leicht öffnen und nachher wieder gut schließen. Der schöne Weg geht weiter. Auf der rechten Seite sieht man ein großes noch nicht benutztes Lager. Die Tipi Stangen stehen noch ohne Planen.

Dann sehe ich eine große Herde Rentiere auf der linken Seite.

Ich gehe weiter meinen Weg bis zu einem Fluss und sehe eine Brücke die auf der anderen Seite noch befestigt ist, auf der Seite von der ich​ komme hat sie sich gelöst, keine Möglichkeit über den Fluss zu kommen. Also zurück bis zu der Stelle wo ich einen Abzweigung nach links (jetzt nach rechts) gesehen hatte. Ich muss zurück auf die Straße um den Fluss zu überqueren. Hoffentlich ist das kein Rundweg. Habe Glück der Weg führt zur Straße und ist offen. Nun gehe ich bis zu der Stelle wo der E1 auf die Straße kommt, dann Folge ich wieder dem E1. Die Kennzeichnung ist sehr, sehr schlecht bzw. keine vorhanden.

Nun beginnt das gleiche Spiel wie schon auf den anderen Etappen, dem Weg folgen oder mit Hilfe des Navis den Weg suchen. Ich habe ihn gesucht, er war nicht da. Dann habe ich den anderen genommen und bin bis Kautokeino gelaufen. Dort habe ich mir ein Zimmer für 2 Nächte gebucht um Zeit zu haben um alles aufzuschreiben und Mails zu beantworten, also Bürotag. Morgen am 15.06.2017 werde ich meinen Weg fortsetzen.

Kautokeino liegt am Ufer des Altaelv in der Finnmarksvidda 120 km südlich von Alta. Ortsteile der Gemeinde sind Kautokeino (Guovdageaidnu), Masi (Máze), Stornes, Šuoššjávri, Økseidet, Láhpoluoppal, Siebe, Áidejávri und Soahtefielbma.

Der überwiegende Teil der Bevölkerung sind Samen. Mit 9.708 km² ist es die größte Kommune in Norwegen.

Die Einwohner leben hauptsächlich von der Rentierzucht, der Tourismus gewinnt aber an wirtschaftlicher Bedeutung. Vor allem die beeindruckenden Nordlichter, sowie die traditionelle samische Kultur, die verbunden mit der Modernen ist, sind Attraktionspunkte für Reisende.

(Wikipedia)

10. Etappe – Zurück auf den E1 mitten im Gelände bis an einen schönen See

11. 06. 2017

Also nach einer kleinen Erholungspause wieder auf den Weg gemacht. Das mitten im Nichts – verlassen. Die Aussicht war schön, hell genug war es auch, leider nur etwas kühl, es ist ja auch mitten in der Nacht.

Der Weg sah gut aus. Dann doch wieder Schnee, aber es ließ sich machen. Der Weg stieg an. Habe eine Hochebene erreicht. Der Weg da oben ist sehr gut mit dem „T“ gekennzeichnet. Es ist , wenn man etwas geübt ist, gut sichtbar. Einige Kennzeichen habe ich wieder aufgerichtet, da sie umgefallen waren für die die mir folgen. Eine große Fläche mit einer weiten schönen Aussicht. Gegen 03:00 Uhr kam Nebel auf die Sicht wurde von Minute zu Minute schlechter. Die Wegweiser mussten im Nebel gesucht werden, das hieß nur auf den kaum zu erkennenden Weg bleiben. Der Nebel verwandelte sich in einen feinen feuchten Niederschlag der auch noch gefror. Eine feine Eisschicht legte sich auf meine Kleidung. Ich ging weiter und blieb auf dem Weg. Der Weg zeigte sich von der guten Seite. Auf einem Teil des Weges stehen übermäßig viele Wegweiser. An einer Stange in über 2 Meter Höhe Bretter mit einer Seite angespitzt nach Norden zeigend. Sehen aus wie Kreuze. Dann trennen sich die Wege, „T“ bleibt auf der Fahrspur „E1“ geht rechts (von Norden aus gesehen) parallel zum „T“ weiter. Gut, dass ich auf „T“ geblieben bin, konnte sehen, dass an einigen Stellen der E1 im Wasser verlief. Dann kamen​ sie wieder zusammen. Weiter führte der Weg über Schneefelder über eine halb zerfallenen Brücke und an noch nicht genutzte Lagerplätze vorbei.

Dann kamen Zäune und große Tore die geöffnet und wieder verschlossen werden mussten. Der Weguntergund wurde weich, manch mal versank ich bis zu den Knöcheln im Schlamm. Dann wurde der Weg besser, ich kam langsam zum Ende. Ich überquerte noch die Straße und war an einem schönen See. Dort ruhte ich mich erst einmal aus. Die zweite Etappe (14) war gegangen. Es war jetzt so gegen 23:00 Uhr.