16. Etappe – Vom Kautokeino bis Abisko

18. 06. 2017

Die Nacht habe ich wieder im gleichen Hotel wie zuvor verbracht. Habe das Zimmer für 1 Nacht gebucht. Heute morgen regnet es. Verlasse das Hotel gegen 13:00 Uhr, versuche über Finnland nach Abisko in Schweden zu kommen. Da werde ich dann wieder auf dem E1 weiter gehen. Hat besser geklappt als gedacht und von den anderen gesagt.

Bin um 22:30 Uhr in Abisko angekommen. Sind einige Kilometer. Habe ein Zimmer für 3 Nächte im Wanderheim bekommen. Werde Morgen mal wieder schreiben bzw. was ich ins Buch geschrieben habe, ins Netz stellen lassen.

Es scheint so, dass es hier wieder eine Nacht gibt, stimmt nicht, es bleibt auch hier noch die ganze Nacht hell.

Habe die Nacht mit schreiben verbracht.

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15. Etappe – Von der kleinen Hütte bis Kautokeino

17. 06. 2017

Die Nacht war ruhig, habe gut geschlafen und mich für den Rückweg ausgeruht.

Start zurück nach Kautokeino um 15:15 Uhr. In der Hoffnung meinen Wohltäter noch zu treffen bin ich so spät aufgebrochen. Bin zurück über die Straße gelaufen. Nur wenige Autos sind an mir vorbei gefahren. Das Wetter hat es wieder gut mit mir gemeint und blieb trocken.

Ankunft in Kautokeino gegen 21:00 Uhr, habe mir dann ein Zimmer in der gleichen Unterkunft wie zuvor genommen.

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12. Etappe – Von Kautokeino bis Cunovohppi

14. 06. 2017

Die Nacht war kurz habe noch einiges geschrieben.

Starte nun um 12:00 Uhr vom Hotel aus.

Der Einstieg nach meinen Daten war leider nicht gekennzeichnet. Der begann mit ein paar Meter auf der Straße von Kautokeino kommend dann rechts, an den letzten Masten der Hochspannungsleitungen, in den Birkenwald. Aus dem Wald heraus rechts bis zu den Häusern. Da wartete ein zahmes Rentier.

Da ich dort auch keine Hinweise auf den E 1 sah, suchte ich mit meinem Navi, laut dem der Weg, rechts am See hinter den Häusern ist. Dass ich dort hin und her lief wurde gesehen. Es kam vom Nachbarhaus ein Mann mit dem Fahrrad angefahren und fragte, ob ich den Wanderweg suche. Dann sagte er als ich ihm den Weg auf meinem Navi zeigte, dass dies der alte Weg ist, der neue geht links am See vorbei. Den alten gibt es lange nicht mehr, der ist eine lange Zeit im Jahr überflutet. Ich soll den neuen nehmen, muss den Weg im Augenblick durch das viele Wasser aber suchen. Ich tat es und suchte mir einen Weg auf der linken Seite des Sees.

Der Untergrund war ein stark überflutetes Gelände. Ich fand den Weg nach langem suchen und folgte ihm. Ein schöner Wanderweg mit Hinweisen. Auf einer Kuppe setzte ich mich für eine Pause hin und genoss die warme Sonne. Ein Wanderer kam, der Erste der mir begegnet ist. Er sagte, dass er Tim heißt und den Nordkalottruta läuft. Nach einem Vergleich der Route stellte wir fest das dies die gleiche Strecke nach Cunovohppi ist wie der E1. Nur der eingezeichnete Beginn des Weges ein anderer ist. Der Weg des Nordkalottruta beginnt an der gleichen Straße nur ein ganzes Stück früher und er ist gut begehbar. Die GPS-Daten die ich verwende (geladen Anfang 2017) sind alt. Man sollte den Einstieg des Nordkalottruta nehmen um auf den E1 nach Cunovohppi zu kommen.

Wir gingen ein Stück zusammen weiter. Zwischen den kleinen Hügeln waren die Ebene sehr nass. Auf einem Hügel sagte er „Das ist ein schöner Platz, hier bleibe ich und werde mich ausruhen und übernachten“. Wir verabschiedeten uns. Ich ging weiter, dem Weg folgend. Es war eine noch größere und nassere Moos- und Grasfläche als die wir vorher durchlaufen sind. Das Wasser war so hoch das es über den Schaft in den Schuh lief und man nasse Füße bekam. Ich bin den Rest des Weges mit nassen Socken weiter gelaufen. Obwohl ich aufpasste, war es nicht immer abzuschätzen wie weich der Boden ist.

Nach der nassen Fläche ging der Weg auf einen Hügel gut gekennzeichnet weiter. Es gibt dort oben auch eine Sitzmöglichkeit. Ich den Tälern immer die gleiche Situation mit den überschwemmten Flächen. Am Ende des Weges fand ich dann eine Unterkunft, ein Bett und eine Dusche.

Angekommen bin ich so gegen 23:30 Uhr.

habe festgestellt, dass die GPS Daten mit dem Verlauf des E 1 nicht mehr übereinstimmen. Es gibt wohl einen neu angelegten E 1. Die Wege die ich von E1.hiking im Mai heruntergeladen habe sind nicht mehr begehbar, aber teilweise hier Vorort nicht bezeichnet. Daneben läuft ein Wanderweg mit der Raute, neu aufgestellte Wegweiser, parallele Wege. Den Rest im Bericht. Bin natürlich der 1. Etappe von Kautokeino der 2. Etappe gefolgt und würde dann durch einen Fluss zum aufgeben gezwungen. Bin zurück zu Straße und habe nach einigen Kilometern das Zeichen der Raute gesehen. Siehe  Bild
Wenn das das Zeichen des E 1 ist stimme  die GPS Daten nicht. Meine Strecken die von hiking geladen habe verlaufen anders.
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Ruhetag in Kautokeino

13. 06. 2017

In Kautokeino Handwäsche, Körperpflege, geduscht, Füße gepflegt massiert und gut eingecremt. Erholungspause, dem Kreuz eine Pause gönnen. Und mein Tagebuch geschrieben. Die fehlenden Tage nachgetragen. Mailanfragen beantworten. Der ganze Tag ging dafür drauf.

Morgen werde ich nicht so erholt, wie gewünscht, weiter laufen.

“ . . . Welcome to the Hotel Kautokeino, Such a lovely place, Plenty of room at the Hotel Kautokeino, Any time of year, You can find it here . . . „

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11. Etappe – Vom Ende der (1-14) an einem schönen See bis Kautokeino

12. 06. 2017

Die Nacht war kurz, habe mich am See erholt. Gegen 00:30 Uhr wieder auf den Weg gemacht, bin auf dem E1 ein Stück gelaufen bis mir ein Fluss den Weg versperrte. Eine Brücke gibt es nicht, nun musste ich wieder zurück. Das umgehen ist auch nicht möglich, der Fluss ist zu breit und zu tief. Also zurück auf die Straße bis zum Einstieg. Einige Meter auf der Straße, den Fluss dort überquert. Dann kommt eine Platz auf der rechten Seite (von Norden kommend) mit einer Wanderkarte der Gegend. Der E1 ist auch eingezeichnet, der Beginn an dieser Stelle aber sehr schlecht erkennbar. Prüfe das mit meiner Karte und Stelle fest, dass der Beginn des Weges erst noch kommt. Gehe also noch etwas weiter auf der Straße. Dann sehe ich die ersten Kennzeichen an den Bäumen. Der Weg geht paralell zur Straße etwas tiefer ins Grüne, dann auf einen Feldweg. Der Weg teilt sich, leider finde ich keinen Hinweis welcher Weg der richtige ist. Ich nehme den rechten, Weg von der Straße. Nach einigen Metern prüfe ich meine Entscheidung und Stelle fest, die war falsch. Der linke ist der richtige. Zurück und den anderen Weg nehmen.

Der Weg ist gut, ein schöner breiter nicht geteerter Weg, dann kommt ein Gattertor. Dieses lässt sich leicht öffnen und nachher wieder gut schließen. Der schöne Weg geht weiter. Auf der rechten Seite sieht man ein großes noch nicht benutztes Lager. Die Tipi Stangen stehen noch ohne Planen.

Dann sehe ich eine große Herde Rentiere auf der linken Seite.

Ich gehe weiter meinen Weg bis zu einem Fluss und sehe eine Brücke die auf der anderen Seite noch befestigt ist, auf der Seite von der ich​ komme hat sie sich gelöst, keine Möglichkeit über den Fluss zu kommen. Also zurück bis zu der Stelle wo ich einen Abzweigung nach links (jetzt nach rechts) gesehen hatte. Ich muss zurück auf die Straße um den Fluss zu überqueren. Hoffentlich ist das kein Rundweg. Habe Glück der Weg führt zur Straße und ist offen. Nun gehe ich bis zu der Stelle wo der E1 auf die Straße kommt, dann Folge ich wieder dem E1. Die Kennzeichnung ist sehr, sehr schlecht bzw. keine vorhanden.

Nun beginnt das gleiche Spiel wie schon auf den anderen Etappen, dem Weg folgen oder mit Hilfe des Navis den Weg suchen. Ich habe ihn gesucht, er war nicht da. Dann habe ich den anderen genommen und bin bis Kautokeino gelaufen. Dort habe ich mir ein Zimmer für 2 Nächte gebucht um Zeit zu haben um alles aufzuschreiben und Mails zu beantworten, also Bürotag. Morgen am 15.06.2017 werde ich meinen Weg fortsetzen.

Kautokeino liegt am Ufer des Altaelv in der Finnmarksvidda 120 km südlich von Alta. Ortsteile der Gemeinde sind Kautokeino (Guovdageaidnu), Masi (Máze), Stornes, Šuoššjávri, Økseidet, Láhpoluoppal, Siebe, Áidejávri und Soahtefielbma.

Der überwiegende Teil der Bevölkerung sind Samen. Mit 9.708 km² ist es die größte Kommune in Norwegen.

Die Einwohner leben hauptsächlich von der Rentierzucht, der Tourismus gewinnt aber an wirtschaftlicher Bedeutung. Vor allem die beeindruckenden Nordlichter, sowie die traditionelle samische Kultur, die verbunden mit der Modernen ist, sind Attraktionspunkte für Reisende.

(Wikipedia)

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9. Etappe – Von Skaidi bis zurück​ auf den E1

10. 06. 2017

Die Nacht im Motel geschlafen. Schuhe sind wieder trocken. Um 08:30 Uhr aufgestanden. In der Nacht und heute Morgen die Story der letzten Stunde aufgeschrieben. Nach dem Frühstück gegen 12:00 Uhr das Motel verlassen. Nun mache ich das was ich nicht machen wollte, versuchen per Anhalter nach Alta zu kommen. Habe Glück ich wurde vom holländischen Militär mitgenommen. Hatten gestern im Motel gegessen, hatte sie dort gesehen und die mich auch. Das ist doch Mal eine gute internationale Unterstützung vom Militär. Hiermit sage ich noch einmal vielen Dank.

Am Rande der Straße sieht man die Menge an Schmelzwasser die Wiesen überfluten und zu Bächen werden.

Um 14:00 in Alta angekommen. Auf der anderen Seite der Brücke bin ich ausgestiegen. Nun muss ich sehen wie ich weiterkomme. Die Straße – Nr. 93 nach Kautokeino muss ich erreichen damit ich wieder auf den E1 kommen kann. Habe die 93 zu Fuß erreicht und laufe Richtung Kautokeino, mit dem gleichzeitigen Versuch per Anhalter mitgenommen zu werden. Lange Zeit hält keiner an. Was ich dabei erlebe ist traurig, Jugendliche zeigen mir den Mittelfinger, ein LKW hält der Fahrer steigt aus und als ich den LKW erreichte gab der Fahrer Gas und fuhr weiter und noch einiges mehr. Dann hielt eine junge Frau, sagte, dass sie mich aber nur ein kurzes Stück mitnehmen könnte.

Danke an die junge Frau, aus kleinen Stückchen wird ein ganzes. Danach lief ich weiter mit der Hoffnung auf die nächste Mitnahme. Nach langer Zeit hielt ein Mann in einem älteren VW Bus. Er fährt nach Kautokeino und nimmt mich mit. Er erzählte das die Flüsse durch das viele Wasser von der Schneeschmelze um einige Meter breiter sind und um einiges schneller fließen. Das flache Land was ich sehe, würde normalerweise nicht unter Wasser stehen. Das hat jetzt alles der viele Schnee verursacht, das hat es schon seit Jahren nicht mehr gegeben.

Dann neben einem reißenden Fluss hielt er an, um eine zu rauchen. Ich stieg auch aus um zu fotografieren und rauchte auch eine. Dabei erzählte ich ihm was ich mache, zeigte ihm auf der Karte wo ich gerne aussteigen möchte um dann über den E 1 nach Kautokeino zu laufen. Er sagte das ist Mazi. Ob ich sicher bin das er mich da heraus lassen soll. Dann griff er während der Fahrt neben sich und holte Brot und Wurst aus einer Tüte, belegte sich ein Brot und gab mir die Tüte mit der Aufforderung auch zu essen.

Um 20;00 Uhr haben wir das Info-Büro in Masi erreicht. Er ließ mich aussteigen und gab mir den Rest des Essens mit dem Hinweis er ist gleich zu Hause. Vor dem Info-Büro stehen Tische und Bänke dort habe ich​ das Brot und die Wurst gegessen. Danach habe ich meinen Trinkbeutel mit Wasser gefüllt und bin um 20:50 Uhr auf den E1. Ein Stück der Straße folgend, dann gegenüber des Parkplatzes vom Info Büro kommend auf den E1. Ist leider kein Hinweis vorhanden. Sieht ganz gut aus, hat nur tiefe Fahrrinnen durch die Geländefahrzeuge mit denen die Norweger auf die Jagd fahren.

Nun das schreckt mich nicht ab. Dann kommt mal wieder ein Hinweis das ich auf dem richtigen Weg bin. Der Weg folgt der Spur in ein Birkenwäldchen, wird mal wieder nasser. Dann kommt eine große freie Fläche die komplett überflutet ist. Ich gehe am Rand entlang und Versuche die Orientierung zu behalten mit Hilfe meines Navigationsgerätes. Es geht weiter Mitten durch den Birkenwald, Hinweis fehlen. Die Richtung gibt mein Navi an. Dann bin ich wieder auf dem Weg. Navi und der Weg sind wieder eins. Aber das dauert nicht lange, schon steht ich wieder da und folge den Wege die von den Tieren getreten wurde. Es geht so weiter, Ruhe mich zwischendurch auf großen Felsen aus. Da kommt doch gegen 01:30 Uhr einen Trailfahrzeug angefahren, hält vor mir. Ein junges Pärchen, wir unterhalten uns, sie erzählten mir, dass sie auf Entenjagd sind und wünschen mir viel Glück auf meinem Weg. Eine große freie Fläche, nur mit Heidekraut und Moosen bewachsen die komplette unter Wasser steht, zwingt mich wieder den Weg zu verlassen. Ich gehe wieder höher um der nassen Fläche auszuweichen. Um auf den Weg zu kommen und den nassen Flächen ausweichend, irre ich den Weg suchend durch die Gegend. Habe den Weg den mein Navi anzeigt wieder gefunden, ist mitten im Wald mit Richtung auf eine Felsengruppe. Ich gehe darauf zu und sehe das ein Schneefeld zu übergehen ist.

Mein Navi zeigt mir das der Weg einfach gerade läuft, nach den Aussichten vor Ort unmöglich. Ich gehe über​ das Schneefeld, dann kommt das nächste. Gehe allem was gefährlich ausschaut und großen Wasserflächen aus dem Weg. Nun bin ich im Kreis gelaufen. Jetzt gehe ich ohne Navi in die, meiner Meinung nach, Richtung in die ich muss und treffe auf einmal wieder auf Wegweiser denen man suchend folgen kann.

Der Boden ist zwar weiterhin nass, und meine Füße auch, habe den Weg gefunden und gehe weiter. Gegen 23:00 Uhr habe ich die 1. Etappe geschafft. Suche mir ein trockenes Plätzchen und Ruhe mich aus. Es gibt hier nichts, keine Tische oder Bänke, einfach Schluss mit der Etappe oder ich bin so kaputt dass es von mir übersehen wurde.

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