155. Etappe – Von Rauenberg bis Münzesheim

05. 01. 2018

Meine Sachen sind wieder trocken und alle im Rucksack verstaut. Start um ca.10:00 Uhr die nächste Etappe. Susanne bringt mich zurück an den Platz, an dem sie mich gestern Abend abgeholt hat, nach Rauenberg. Wandere den Rest der Etappe bis Mühlhausen. Der Beginn ist direkt am Hotel und führt das erste Stück am Bach entlang. Von Mühlhausen bis Gochsheim ist die nächste Etappe. Der Weg geht durch den Wald nach Östringen dann größtenteils über Feldwege nach Odenheim. Weiche von der Strecke ab und gehe nach Münzenheim. Es wird langsam dunkel und ich muss mir noch einen Platz für die Nacht suchen. In Münzenheim gehe ich in ein Reisebüro und frage nach einer preiswerten Unterkunft, da ich davon ausgehe hier eine Info zu bekommen. Man schickt mich in die Dorfgaststätte. Dort gehe ich hin und frage den Wirt. Vom Stammtisch steht einer auf und sagt, dass er mir ein Zimmer besorgt, da der Wirt mir nicht helfen kann. Wir gehen zu einem Haus in dem Monteure schlafen, es war ein Reisebüro und wird noch umgebaut. Der Inhaber zeigt mir ein Zimmer in dem ich schlafen kann. Ich ziehe mich um und hänge meine Sachen zum trocknen auf, da es wieder geregnet hat und meine Sachen nass sind. Gehe was essen und zurück in die Dorfgaststätte um mich zu bedanken. Der Herr der mir das Quartier vermittelt hat ist nicht mehr da. Ein älterer Herr der der mich auch mit meinem Rucksack gesehen hatte lädt mich ein am Stammtisch Platz zu nehmen und bestellt mir ein Bier. Es ist eine gesellige Runde am Tisch und wir unterhalten uns lange. Der ältere Herr fährt mich noch zu meiner Unterkunft nach dem wir uns verabschiedet haben.

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154. Etappe – Von Daheim bis Rauenberg und wieder nach Hause

04. 01. 2018

Habe mich entschieden heute zu starten. Rufe Susanne an, sie bringt Stephan zu mir, freue mich sehr über die nette Begleitung von Stephan auf der ersten Strecke. Wir starten gegen 10:00 Uhr. Conny und Andy, aus dem Haus, verabschieden sich von uns und wünschen uns viel Spaß. Wir gehen auf den E1 zwischen den Feldern. Verabschiede mich von der Heimat. Werde erst im Juni wieder zurück kommen.

Es hat angefangen zu regnen, setzen trotzdem gut gelaunt unseren Weg fort. Als wir die Landstraße von Schatthausen nach Mauer überqueren, sehen wie eine Rotte Wildschweine, ein paar Meter von uns entfernt, die Landstraße überqueren. Gehen weiter durch die Felder und Wälder, biegen ab nach Schatthausen.

Über den Klingenbruchhof und dem Golfplatz bringe ich Stephan nach Hause. Wir sind beide durchnässt. Lasse meine Sachen etwas trocknen, trinke bei Susanne einen Kaffee und gehe zurück auf den E1.

Gehe bis zur Autobahn da gibt es eine Unterführung um auf die andere Seite zu kommen. An der Autobahn sehe ich eine große Baustelle, vor dem Tunnel ist ein großer Erdaushub, in einer Höhe von über 2m ist der Durchgang. Alleine komme ich da nicht herein um durch den Tunnel auf die andere Seite der Autobahn zu gelangen. Ich gehe ein paar Meter zurück, um wieder auf dem Wanderweg zu sein. Ein Mann mit Hund kommt, den Frage ich nach der nächsten Möglichkeit zum Überqueren der Autobahn.

In Dielheim ist die nächste Möglichkeit, um auf die andere Seite der Autobahn zu kommen, die ist einige Kilometer von hier entfernt. Er sagte, dass er mir hilft in den Tunnel zu kommen. Wir legen ein Holzbrett als Zugang in den Tunnel an die Wand. Ich versuche so in der Tunnel zu kommen. Das Brett ist zu glatt ich rutsche, es geht nicht. Ich werde zur nächsten Überquerung gehen müssen. Der nette Herr zeigt mir dann einen kurzen Weg nach Dielheim, er geht voraus. Vor Dielheim gibt es noch eine Möglichkeit, an einer Baustelle auf die andere Seite der Autobahn zu kommen. Auf der Baustelle wird nicht gearbeitet, ich gehe über die Baustelle auf die andern Seite und zurück zum E1. Habe einiges an Zeit durch diese Aktion verloren, mal sehen wie weit ich heute noch komme.

Um auf den E1 zu kommen muss ich einige Kilometer parallel an der Autobahn zurück gehen. Der E1 verläuft das erste Stück im Wald nach oben dann weiter auf Feldwegen. Folge dem Weg bis Rauenberg, hatte gehofft dort eine preiswerte Unterkunft zu bekommen. Die Unterkünfte sind geschlossen. Susanne hatte gesagt sie würde mich am Ende der Etappe abholen und zum übernachten nach Hause bringen und am nächsten Tag wieder zu diesem Etappenbeginn bringen. Ich bin durch den Dauerregen durchnässt und mir ist kalt, und rufe Susanne an. Es war kein Scherz was sie gesagt hatte, ich werde abgeholt. Zuhause trockne ich meine Sachen für morgen

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