Zwischenmeldung

09. 06. 2017

E-mail von Thomas von 09. 06. 2017

. . . bin Gestern von Olderfjord über die Straße zum Einstieg des E1 gelaufen und heute um ca. 13:00 Uhr hier in Skaidi angekommen. Der E 1 ist nicht begehbar. Der Schnee ist zu hoch, bin mehrmals bis zu den Oberschenkeln eingesackt. Und der Schnee schmilzt, es ist alles nass. Werde den nächsten Versuch südlicher starten, von der 93 ganzes Stück vor Masi. Ist Tour (13). Ich hoffe da ist weniger Schnee.
Sende auch noch  Bilder damit ihr versteht was hier los ist.
Bis dann. Thomas
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7. Etappe – Von Olderfjord bis auf die nassen Ebenen

08. 06. 2017

In Olderfjord von der letzten Strecke erholt. Nach einer guten Nacht und einem guten Frühstück endlich auf dem richtigen Weg. Bin um 13:15 Uhr gestartet. Muss der E 69 in südlicher Richtung ein paar Meter bis zur E 6 folgen. Auf der E 6 in westlicher Richtung, bis ich dann auf den Fernwanderweg abbiegen kann.

Bin jetzt um 15:22 Uhr angekommen. Der Weg auf der Straße zieht sich und ist stetig ansteigend. Man muss bis zum Rastplatz laufen, rechts zum Nordkap oder links Richtung Süden, was ich machen werde. Wenn man von Olderfjord kommt, kann man vorher schon links (am Gerätehaus für den Straßenbau) abbiegen. Nach ein paar Meter ist man auf dem E1. Das habe ich aber zu spät festgestellt. Der Weg ist waagerecht und läuft parallel zu einem Fluss. Heute war der Weg noch gut zugeschneit und ich versank manchmal bis zu den Knien im Schnee. Aber glücklich auf dem E1 zu sein, hatte ich gute Laune. Nun kurz vor dem Gerätehaus habe ich gesehen der Weg biegt rechts ab. Es ging mit einer guten Steigung nach oben. Oben waren weitere Kennzeichen, die mir zeigten, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dann ging es leicht bergab. Unten dann rechts, gut ausgeschildert. Da sah ich was kommt.

Weg nach Norden (links) nach Süden (rechts) Es liegt viel Schnee 🙁

Durch das gut Wetter schmilzt der Schnee und viel Schmelzwasser sammelt sich in Bachläufe die immer breiter und tiefer werden und die flachen Stellen werden zu großen nassen Flächen auf denen sich das Wasser knöcheltief und tiefer sammelt. Ich habe die Spur eines Snowmobils auf dem Weg gesehen und habe vermutet, dass ein Pfleger des Weges die Spur gelegt hat. Ich folgte ihr. Einige Mal muss ich aus der Spur heraus, der Boden war zu nass. Der Weg ging immer weiter. Die Spur der ich folgte wich großen Wasserflächen aus. Wenn das Rauschen von fließendem Wasser zu hören war, war große Vorsicht geboten. Das Wasser floß unter dem Schnee und ob die Schneedecke mein Gewicht trägt war fraglich. Es stell sich auch die Frage „wie breit und wie tief“ ist das Rinnsal was da den Berg herunterfliesst. Ich bin des öfteren bis zu den Knien im Schnee eingesunken. Der Snowmobilspur folgend bis in einen Wald, dort machte die Spur eine Schleife und ging zurück.

Ich stand im Wald (gar nicht lustig). Der Schnee war verdammt hoch und es ging nicht mehr weiter. Ich stieg auf einen nahegelegene Felsen um zu sehen wie der Weg weiter läuft, es war nichts zu erkennen, nur gut zugeschneite Berge. Ich sah das die Höhen schneefrei sind, also ab nach oben und versuchen oben zu bleiben. Die Richtung war klar nach Süden. Immer höher steigend, über große Schneefelder laufen, dem abfließenden tauenden Schnee ausweichen, Seen die auf keiner Karte eingezeichnet sind weitesmöglich umgehend, versuchen oben zu bleiben. Zwischen den Hügeln gab es immer wieder Täler in denen das Schmelzwasser ablief. Am Rande der Schneefelder sah ich, wie das Wasser unter dem Schnee talwärts abfließt. Vom Felsen auf den Rand eines Schneefeldes zu treten war immer ein großes Risiko. Ich fragte mich immer, wie stark war der Boden auf den ich trete, sollte er nicht halten, wie tief würde ich einsinken, an den Rändern floß das Wasser direkt vorbei. Des öfteren sank ich ein. Auch über dem Höhenzug war kein Weg zu finden.

Mitten in der Nacht mit nassen kalten Füßen gab ich auf, der E 1 ist hier zur Zeit, nicht begehbar. Ich machte mich auf die Suche zurück zur Straße. Ich wollte nach Skaidi.

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6. Etappe – Von oberhalb vom Sortviktunnel bis Olderfjord

07. 06. 2017

Nach einer kurzen, nicht erholsamen Nacht und nur einem kleinen Frühstück habe ich mich wieder auf den Weg gemacht, um endlich auf den richtigen Weg, dem E 1 zu kommen.

Bin also die Umgehungsstraße gelaufen. War gut zum wandern, befahrbar ist sie, wenn schneefrei, nur aus der nördlichen Richtung mit großer Vorsicht.

Aus südlicher Richtung ist sie gesperrt. Gelaufen bin ich dann wieder nach dem die Umgehungsstraße geendet hat, auf der Straße bis Olderfjord und musste dabei durch den fast 3 km langen Skarvbertunnel. Dort angekommen habe ich mir dann ein Zimmer genommen um mich auszuruhen und auf den nächsten Tag vorzubereiten.

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5. Etappe – Von Repvag bis oberhalb vom Sortviktunnel

06. 06. 2017

Bin um 08:10 Uhr aufgestanden. Werde meine Sachen packen und weiterziehen. Habe mir in der Nacht noch einmal die Karte angesehen, bin gar nicht so weit vom Wanderweg entfernt. Versuche querfeldein einen Weg zu finden.

Starte um 10:10 Uhr. Bin aus Repvag raus, war eine gute Unterkunft, schön und rustikal – kann ich empfehlen. Direkt im Hafen, auf Pfählen gebaut. Musste erstmal der Straße bis zur Hauptstraße folgen. Die E 69 überqueren und ab ins Gelände. Es fing mit einer Zufahrt zu einem Haus an, dann ging es weiter durch den Schnee, ab und zu versank ich bis zum Knie. Auf Schmelzwasser das zu größeren Rinsalen ablief und Seen, die auf der Karte nicht verzeichnet sind, war besonders zu achten. Ich habe ständig an die Worte von John gedacht „gehe nicht über große Schneeflächen, es könnte ein See darunter sein“. Ich bin nur über verschneite Flächen gelaufen die erkennbar keinen See verbargen. Bin zwischen den Seen gelaufen. Manchmal waren diese mit unüberwindbaren Flussläufen verbunden, dass ich gezwungen war, um den See zu laufen. Dann habe ich eine Furt gefunden, Schuhe und Socken ausgezogen und die Schuhe auf die andere Seite gebracht dann zurück und meinen Rucksack geholt. Das Wasser der Furt kam aus dem zugefrorenen See und hatte die dementsprechende Temperatur. Das Schmelzwasser überflutet große Flächen und meine Schuhe wurden langsam nass, blieben aber dicht. Dank der guten Beratung von Sibylle (Panama Outdoor).

Ich muss, um auf den E1 zu kommen, weiter westlich, aber es gab keine Möglichkeit. Allein mit der Natur und vielen Rentieren war das ein, für mich, wunderschönes Erlebnis, trotz der fehlenden Möglichkeit auf den E1 zu kommen. Ich lief an diesem Tag ca. 12 Stunden mit mehreren kleinen Pausen. Es hat richtig Spaß gemacht. Dies ist natürlich nur hier im hohen Norden im Sommer möglich, da es nicht dunkel wird. Das Wetter hat auch mitgespielt. Habe an einem See, der etwas tiefer liegt, Rast gemacht. An dem See führt eine alte Straße vorbei, damit kann man die Tunneldurchfahrt durch den Sortviktunnel umgehen, hatte ich gedacht. Zur Zeit ist die Straße noch zugeschneit. Dies sind nur einige Einzelheiten die ich erlebt habe.

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4. Etappe – Von ich weiß nicht wo bis Repvag

04. 06. 2017

Bin früh um 08:00 Uhr aufgestanden war eine kalte Nacht. Dann wieder auf die Straße. Habe viele Rentiere gesehen. Muß sagen, die Strecke von gestern war um vieles schöner. Die Straße macht einen kaputt. Bin nun in Repvag in einem Hotel und habe ein Zimmer für 2 Nächte gebucht. Schreibe hier meine Erlebnisse auf und sende sie ab. Habe schon mehr erlebt, als ich aufgeschrieben habe, bzw. aufschreiben konnte. Habe hier heute Abend Engländer, die hierher zum Angeln gekommen sind, getroffen. Fragten mich nach meiner Geschichte. Als ich diese erzählte wünschten sie mir Glück und gutes Gelingen. Einer von ihnen schenkte mir einen US-Dollar mit dem Hinweis der Dollarschein bringt Glück.

05.06.2017 – Bleibe heute hier in Repvag

Es hatte heute morgen noch geregnet. Nun hat es aufgehört, bin mir mal die Gegend anschauen gewesen. Den kleinen Fischerort Repvag, ein paar Häuser an einem Fleck und weitere, einzeln stehend und verstreut. Wärmer geworden ist es noch nicht (+3 Grad). Ansonsten habe ich geschrieben und mich ausgeruht,​ für die nächsten Tage.

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3. Etappe – Von Kaefjod bis ich weiß nicht wo

03. 06. 2017

Am Morgen bin ich gut ausgeruht aufgestanden. Habe zum Frühstück Kaviar und Brot bekommen. John zeigte mir dann noch einen Weg über die Berge (schön nicht auf der Straße zu laufen) der einiges kürzer ist, als über die Straße. Ich sollte dabei auf den Schnee achten und nicht über zugefrorene Seen laufen, das Eis hält nicht mehr. Er hat mich eindringlich gewarnt. Wenn ich den Weg nicht finde, sollte ich zurück. Ich habe einen Weg gesucht, stand dabei vor großen Schneeflächen, Bäche aus Schmelzwasser die nicht zu ürberschreiten waren und die den Rückgang erforderten, musste bergauf und bergab bis ich eine Stelle zwischen den Seen fand, die begehbar war. Ich musste die Schuhe und Socken ausziehen und watete durch das eiskalte Wasser. John ich habe einen Weg gefunden, wäre aber auch gerne wieder zu dir gekommen, hätte ich den Weg nicht gefunden. Zum Abschied schenkte er mir noch eine Dose Kaviar die ich bei einer Pause aufgemacht habe und genüsslich gegessen habe.

Zum​ Abschluss meiner Tagestour suchte ich eine Unterkunft, für das Zelt war es zu nass und zu kalt. Nach langem suchen fand ich eine Hütte. Dies war eine kalte Nacht.

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2. Etappe – Vom Wanderheim bis Kaefjod

02. 06. 2017

Bin heute morgen 08:30 Uhr aufgestanden und habe gefrühstückt. Beginne jetzt um 11.45 Uhr mit der Fortsetzung meiner Tour.

Habe die erste Strecke, die unerwartet lang war noch in den Knochen. Habe mir vorgenommen, heute durch den langen Tunnel zu laufen. Vor dem Tunnel bin ich dann wieder auf dem E1.

Den ersten Tunnel habe ich kurz nach dem Start erreicht. Der Tunnel ist auch schon ganz schön lang, gute Übung für den kommenden. Aus dem Tunnel bin ich gegen 13:00 Uhr gekommen.

Dann geht’s bei wechselndem Wetter, Schnee, Regen, Sonne und niedriger Temperatur, weiter. Immer der Straße folgend. Und dann kam der knapp 7 km lange Tunnel, der die Insel mit dem Festland verbindet. Der Tunnel beginnt mit 10 Prozent Gefälle und hat einen Gehweg. Ungefähr in der Mitte, so ca. 214 m unter dem Meeresspiegel, ändert sich die Situation und es geht bis zum Ende nur noch aufwärts. Bin mehrmals stehen geblieben, wenn große Fahrzeuge gekommen sind. Es ist verdammt anstrengend so lange in einem Tunnel bergauf zu laufen.

Nach dem Tunnel geht der E1 rechts ab. Als ich körperlich geschafft, das Ende des Tunnels erreicht hatte, wollte ich dem E1 folgen. Der Weg ist durch den ständigen Schneefall nicht begehbar. Ich musste der Straße weiter folgen und mir eine Unterkunft für die Nacht suchen. Die Gegend ist kaum bewohnt, es gibt keine Siedlungen, nur vereinzelte Häuser die noch unbewohnt sind. Ich musste also weiter. Ich suchte, dann stoppte ein Auto und ich fragte, wann der nächste Ort in dem ich eine Unterkunft finden würde kommt. Die Antwort war erschreckend (in 100 km). Dann sagte er ich soll bei dem kleinen weißen Haus fragen, welches unten am Wasser steht.

Ich ging dort hin, suchte den Eingang. Ein Mann machte die Tür auf und fragte was ich möchte. Ich suche eine Unterkunft für die Nacht sagte ich und er sagte ich sollte herreinkommen. Wir setzten uns an der Küchentisch tranken Kaffee, unterhielten uns und rauchten. Dann stand er auf und zeigte mir ein Zimmer unter dem Dach mit mehreren Betten und zeigte auf ein Bett und sagte „das ist dein Bett für die Nacht„.

Er schlafe im Wohnzimmer auf der Couch, was er immer macht. Wir gingen zurück in die Küche und beobachten die Tiere die am Fenster vorbeiflogen (Seeadler) oder vorbeigingen (Rentiere). Wir tranken weiter Kaffee, rauchten und unterhielten uns. Es waren interessante Sachen die er erzählte, so zum Beispiel, dass es letztes Jahr um diese Zeit warm und trocken war. Zu essen hat er mir auch angeboten. Gegen 12:00 Uhr in der Nacht ging ich dann ins Bett.

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1. Etappe der Wanderung – Ab dem Nordkap bis Honningsvag

01. 06. 2017

Bin heute morgen 04:30 Uhr aufgestanden, habe meine Frau zum Schiff gebracht und mich von ihr verabschiedet. Sie fährt nach Hause. Ich bin zurück zum Wanderheim habe meine Sachen noch einmal Mal neu gepackt. Um 11:45 Uhr bin ich in den Bus zum Nordkap eingestiegen.

Die Tour beginnt am Kap.

Bin um 12:40 Uhr gestartet und die erste Etappe gelaufen. Musste auf der Straße laufen, die Wanderwege sind noch zugeschneit. Der Wanderweg zum Tunnel, der die Strecke um einige Kilometer abkürzt – dadurch entfällt die Küstenstrecke über Honningsvag – war gar nicht zu sehen. Also bin ich die Strecke zurück und auf der Straße nach Honningsvag zum Wanderheim und habe mir dort ein Zimmer genommen. Dies war so gegen 21:00 Uhr nachts. Das war der Beginn.

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Die Verwirklichung eines Traumes

OK, ich fange an zu schreiben.

Ich habe angefangen, meinen Traum in die Wirklichkeit umzusetzen, ohne zu wissen was daraus wird. Mein Traum ist es, den Europäischen Fernwanderweg E1 zu laufen. Er beginnt am Nordkap und endet in Sizilien und ist geschätzte 7.000 km lang. Der Wanderweg beginnt am Nordkap in Norwegen. Dann, oberhalb der großen Seen von Schweden, verläuft er zwischen den Seen durch Schweden, geht nach Dänemark, durch Deutschland, am Bodensee entlang in die Schweiz und weiter nach Italien.

Ende September 2016 habe ich für diesen Traum meinen Job an den Nagel gehängt.

Mitte Mai 2017 breche ich auf in Richtung Nordkap. Dort beginne ich dann am 01.06. meine Wanderung in Richtung Sizilien.

Mit den Hurtigruten beginnt die Seereise in Bergen.  Die Route geht entlang der Westküste von Norwegen zum Nordkap mit Zwischenstopp auf den Lofoten. Weiterfahrt nach Honningsvag. Dort angekommen, geht es weiter mit dem Bus zum Nordkap. Einmal das Kap ohne schweren Rucksack besichtigen, bevor dann am nächsten Tag richtig und mit vollem Gepäck die Wanderung startet.

Angefangen hat alles damit, dass ich gerne laufe – auch lange Strecken. Schon als Jugendlicher bin ich mit Freunden gelaufen. Dann kam eine Zeit in der ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr laufen konnte. Ein Motorradunfall hat mir den Spaß am Laufen gewaltig verdorben. Seither ist mein rechtes Bein steif (ich kann es nur noch bis maximal 40 Grad beugen). Mit Unterarmgehstützen fing ich nach einem 6 monatigem Krankenhausaufenthalt mühsam wieder an zu gehen. Weil ich meine Arme für die Stützen brauchte, kaufte ich mir meinen ersten Hut, um vor Regen geschützt zu sein.  Noch viele Jahre nach dem Unfall habe ich nur kleine Wanderungen gemacht.

Dann kam der Wandel: ich lernte meine Frau kennen, die mich ermutigte, wieder intensiver zu wandern. Mittlerweile hat sich das Blatt sogar gewendet. Ich bin der, der die Routen auch schon mal alleine geht. Ich habe Büchern über außergewöhnliche Wanderungen gelesen. Das hat mich auf die Idee gebracht den Fernwanderweg zu laufen. Nicht Heute, nicht Morgen, nicht in kleinen Etappen, sondern an einem Stück. Vom Anfang bis zum Ende.

Wir haben Ende 2016 ich bereite mich vor. Spreche mit vielen Leuten. Höre Bewunderungen, erstaunen, hinweise, da benötigst du aber einige gute Schuhe, was wirklich ?, und wer geht da mit dir ?, und wo schläfst du ?, u.s.w. . Ich lasse mich auf ein großes Abenteuer ein. Werde noch so einiges einkaufen müssen, aber es darf auch nicht zu viel sein. Ich muss ja alles tragen. Vielleicht finde ich noch einen der Interesse an der verrückten Umsetzung dieses Abenteuer hat. Ich lese immer mehr über den Norden und stelle fest, dass doch schon einige da waren. In Gesprächen kommt dann auch von einigen Bekannten so manch ein Tip der ganz gut erscheint.

Ich habe die Absicht die täglichen Erlebnisse zu dokumentieren. Der Verlauf des Weges von Norden nach Süden, der nördliche Weg durch Norwegen, Finnland und Schweden ist selten beschrieben. Die Mitte, die Wege in Deutschland und folgende nach und über Italien werden oft beschrieben.

Seit dem 01.01.2017 bin ich jetzt ohne Anstellung. Habe mir vorgenommen noch einiges zu erledigen, bevor ich dann 1 Jahr mich auf die Socken mache. Der Spruch „Rentner haben keine Zeit“ verstehe ich jetzt, mir fliest die Zeit wie trockener Sand durch die Hände. Am Ende des Tages habe ich zwar einiges gemacht, aber zufrieden bin ich nicht. Die Zeit wird immer kürzer je älter man wird. Ich denke dann immer an die Zeit als Kind, wie lange habe ich da auf Weihnachten gewartet und nun frage ich mich „wo ist die Zeit geblieben wenn Weihnachten ist“.

Zurück zu meinem verrückten Vorhaben, wie es die Anderen sagen. Sehnsuchtsvoll warte ich auf den Tag an dem die Reise beginnt, habe aber auch Angst etwas wichtiges versessen zu haben, egal!! . Ich muß sehen wie ich die Situation dann beherrsche.

Die Reise zum Nordkap mit dem Schiff ist gebucht. Für einen 2-tägigen Zwischenstopp in Svolvaer auf den Lofoten haben wir auch ein Zimmer gebucht. Die Reise geht danach mit dem Schiff weiter bis Honningsvag wo wir dann einen zweiten 1-tägigen Zwischenstopp einlegen werden. Ein Zimmer haben wir dort auch gebucht. Meine Frau und ich werden uns zusammen das Nordkap ansehen. Am nächsten Tag ist die Rückreise für meine Frau gebucht.

Wir haben Heute den 12.04.2017 war noch mal beim Friseur, warum, die Haare waren einfach zu lang. Die Haarlänge ist jetzt wieder normal, der Kurzschnitt erfolgt dann kurz vor der Reise, so am 19. Mai. Habe mir dann noch ein neues Outdoor Smartphone gekauft welches den Anforderungen genügen sollte. Und dann war ich noch bei Tony. Tony richtet für mich die Internettseite ein. Den Namen haben wir schon www.E1-Traum.de. Ach, Visitenkarten muß ich noch bestellen.

Heute war ich wieder mit meiner Reise beschäftigt. Habe ein Schreibprogramm auf mein Handy geladen und probiere aus wie ich das Tagebuch schreiben kann. Die Vielzahl der Möglichkeiten durch die Vorlagen ist erschreckend. Ich suche doch etwas einfaches. Also weißes Blatt und selbst gestalten. Da es mit dem schreiben des Textes, mit der im Handy vorhanden Tastatur, etwas gewöhnungsbedüftig ist habe ich mir eine Tastatur gekauft. Und vieles Andere geht mir ununterbrochen durch den Kopf.

Schön wenn die Reise endlich beginnt, dann ist nichts mehr zu ändern.

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