74. Etappe – Von Åkulla bis Varberg

30. 08. 2017

Nach dem Ruhetag, an dem es trocken war, sind alle Sachen gelüftet und trocken. Bin früh aufgestanden, frühstücke in Ruhe, packe meine Sachen, verabschiede mich und starte gegen 12:00 Uhr meine letzte Etappe in Schweden. Die Strecke beginnt auf einem geteerten Rad- und Wanderweg ist danach ein Feldweg. Bis Varberg wechselt der Untergrund mehrmals und verläuft ohne Steigungen. Kurz bevor ich Varberg erreiche fängt es an zu regnen, ich muss den Regenschutz über den Rucksack ziehen und die Regenjacke anziehen. Im Hafen ist das Ende der Etappe erreicht. Bin 27 km gelaufen, sehe die Fähre die um 19:45 Uhr ablegt. Es ist noch Zeit bis dahin, gehe in die Stadt. In einem Lokal esse ich ein süßes Stückchen und trinke Kaffee. Dann gehe ich noch in ein anderes Lokal und esse was Warmes. Beeile mich noch zur Fähre zu kommen, habe gesehen es wird Zeit.
Als ich im Hafen ankomme, sehe ich die Fähre ablegen, habe mich mit der Zeit verschätzt.

Jetzt einen Platz für die Nacht finden und zu allem Übel fängt es wieder an zu regnen und das richtig stark.
Ich suche einen Platz zum unterstellen und an dem ich sitzen kann. Finde im Park einen Container in dem es Sitzgelegenheiten gib. Ruhe mich kurz aus und gehe dann wieder in die Stadt in eine Kneipe ein Bier trinken. Habe mein ganzes Gepäck dabei und falle auf. Gehe in den Raucberbereich und komme mit Xavier, einem Segler, ins Gespräch. Als er erfährt, das ich noch ein Quartier für die Nacht suche, bietet er mir einen Schlafplatz auf seinem Segler an. Er erzählt mir von seinen Reisen mit seinem Segler rund um die Welt. Wir gehen in den Hafen auf seinen Segler. Trinken noch ein Bier, dann lege ich mich zum schlafen hin, um 06:00 Uhr muss ich aufstehen und zu Fähre.

 

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In Åkulla

29. 08. 2017

Heute zum letzten mal (voraussichtlich) in Schweden auf meiner Tour übernachtet. Morgen laufe ich nach Varberg, um dann mit der Fähre nach Dänemark zu fahren. Habe den Tag genutzt, um noch Berichte zu schreiben und mich auszuruhen. Habe mir so meine Gedanken über die Tour in Skandinavien gemacht.

Muß sagen: Habe mich gefreut, war glücklich über mich selbst, geflucht und gelacht, am Ende ein gutes, glückliches Gefühl es gemacht zu haben. Ich bedanke mich bei allen die mir in Skandinavien geholfen und mich unterstützt haben. Es war eine gute Zeit. Das was ich fühle, kann ich leider nicht in Worte fassen, es ist mehr als Worte ausdrücken können.

Ich sage auch danke an die, die meine Geschichte lesen, interessant finden und weitere lesen möchten. Und besonderen Dank an die, die mich finanziell durch eine Zahlung auf mein Konto unterstützen und meine Arbeit honorieren. Es ist nicht immer einfach die Berichte zu schreiben. Bitte verzeiht die nicht immer korrekte Schreibweise.

Nun, weitere folgen aus Dänemark, . . . nein einer noch aus Schweden.

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73. Etappe – Von Gällarpesjön bis Åkulla

28. 08. 2017

Die Nacht war trocken und geschlafen habe ich auch gut. Die Sachen bleiben feucht, können nicht trocknen, der Frühtau liegt auf den ganzen Sachen. Gehe die Strecke die ich abgespeichert habe. Ist die gleiche wie der Hallandsleden bis zu einem See. Der E1 verläuft laut meinen Daten am Westufer. Direkt am See entlang, dann auf einer sehr nassen Wiese mit hohem Gras, die Markierungen fehlen auch oder es sind alte. Es ist wohl ein alter E1 Verlauf. Umgestürzte Bäume muss ich umgehen. Ich stehe im Wasser und hohem Gras, kämpfe mich durch.

Den Weg sollte man meiden. Komme auf einen Waldweg und folge weiter dem Weg nach meinem Download. Dann bin ich wieder auf dem Hallandsleden, der auch wieder der E1 ist. Der Weg ist ein Feldweg. Das letzte Stück Richtung Åkulla ist ein geteerter Rad- und Wanderweg.

Komme gegen 16:45 Uhr in Åkulla an. Die Gaststätte schließt um 16:00 Uhr, komme gerade noch rechtzeitig um eine Unterkunft zu bekommen. Werde 2 Nächte hier bleiben.

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