177. Etappe – Von Attinghausen über Amsteg bis Göschenen

31. 01. 2018

Starte die heutige Wanderung um 09:45 Uhr. Der Wanderweg verläuft immer an der Reuss entlang, mal rauf und dann wieder runter, teilweise mit Stufen, manchmal wechselt er die Seite über eine Brücke mit Gitterrost. Bin gegen 12:10 Uhr  am Ende der Etappe in Amsteg angekommen. Mache hier eine kurze Pause. Um 12:30 Uhr gehe ich weiter, zu erst durch den Ort dann weiter über einen stetig ansteigend, gut befestigten Feldweg.
Kreuze die Autobahn mehrfach ohne, dass es auffällt, bin weit unterhalb. Wandere auch einen großen Teil an den Eisenbahnschienen entlang. Muss auch  zwei mal über Lawinenabgänge steigen. War nicht so einfach wie es sich anhört, vereiste Flächen auf denen die Sohlen keinen Halt finden. Es ist eine schöne,  interessante und abwechslungsreiche Strecke.

Bin in Göschenen angekommen gegen ca. 18:00 Uhr frage eine Passantin nach einer Unterkunft hier im Ort.
Die schickt mich zum Hotel Krone. Gehe da hin, alle Zimmer sind belegt, dann ist noch das Hotel Gotthard, welches geöffnet hat. Zimmer mit Frühstück für 80,00 SF incl. Frühstück. Ich muß es nehmen und das für zwei Nächte. Morgen ist schlechtes Wetter angesagt. Zum essen gehe ich zurück zum Hotel Krone, das einzige Restaurant was im Ort geöffnet hat. Es sind viele Deutsche hier im Hotel. Hier fühle ich mich wohl.

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40. Etappe – Von Svukuriset bis Grövelsjön (Schweden)

20. 07. 2017

Der Weg geht hinter dem Haus über eine Brücke weiter. Dann nasse Wiesen, Torf und Moos. An einem Fluß oder Wasserlöchern vorbei. Da es mal nicht regnet, sind die kleinen Blutsauger noch aktiver, trotz Abwehrmittel stechen sie zu. Dann geht es bergauf, es wird trockener, die Anzahl der Mücken läßt nach.

Der Weg führt über eine baumlose Ebene. Dort kommt mir eine Gruppe Wander entgegen, die mit Wanderführer unterwegs sind. Ein Deutscher ist dabei. Wir unterhielten uns. Er bittet mich ein Gruppenfoto zu machen. Dann bin ich wieder alleine auf meinem Weg. Der Weg steigt weiter stetig an. Oben mache ich ein kurze Pause und schaue mir die Gegend an. Eine gute Aussicht auf die mich umgebende Bergwelt mit Bergseen. Gehe weiter, denke daran, dass bald die Grenze nach Schweden kommen müßte. Der Weg geht nun langsam abwärts. An den Bergseen stehen vereinzelte Zelte und es wird geangelt.

Gegen 18:30 Uhr überschreite ich die Grenze nach Schweden. Sehe den großen See in Schweden. Die Wege sind hier nun gut angelegt, wie immer wenn man näher an die Zivilisation kommt. Holzplanken über nasse Wiesen und über Bachläufe. Viele Zelte stehen am See. Ich gehe zum Andenkenladen, der auch Zimmer vermietet, es ist aber keines frei. Die schicken mich weiter zur Grövelsjön Fjällstation, ein paar Meter weiter der Straße folgen. Ich gehe auf der leicht absteigenden Straße bis zur Fjällstation. Es ist ein großes Wanderheim. Man kann dort sich selbst etwas in Küchen kochen oder essen gehen. Ich koche mir mir etwas zum Abendessen in der Gemeinschaftsküche. Habe mir ein Zimmer für 2 Nächte gemietet, muss mal neue Berichte schreiben.

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4. Etappe – Von ich weiß nicht wo bis Repvag

04. 06. 2017

Bin früh um 08:00 Uhr aufgestanden war eine kalte Nacht. Dann wieder auf die Straße. Habe viele Rentiere gesehen. Muß sagen, die Strecke von gestern war um vieles schöner. Die Straße macht einen kaputt. Bin nun in Repvag in einem Hotel und habe ein Zimmer für 2 Nächte gebucht. Schreibe hier meine Erlebnisse auf und sende sie ab. Habe schon mehr erlebt, als ich aufgeschrieben habe, bzw. aufschreiben konnte. Habe hier heute Abend Engländer, die hierher zum Angeln gekommen sind, getroffen. Fragten mich nach meiner Geschichte. Als ich diese erzählte wünschten sie mir Glück und gutes Gelingen. Einer von ihnen schenkte mir einen US-Dollar mit dem Hinweis der Dollarschein bringt Glück.

05.06.2017 – Bleibe heute hier in Repvag

Es hatte heute morgen noch geregnet. Nun hat es aufgehört, bin mir mal die Gegend anschauen gewesen. Den kleinen Fischerort Repvag, ein paar Häuser an einem Fleck und weitere, einzeln stehend und verstreut. Wärmer geworden ist es noch nicht (+3 Grad). Ansonsten habe ich geschrieben und mich ausgeruht,​ für die nächsten Tage.

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3. Etappe – Von Kaefjod bis ich weiß nicht wo

03. 06. 2017

Am Morgen bin ich gut ausgeruht aufgestanden. Habe zum Frühstück Kaviar und Brot bekommen. John zeigte mir dann noch einen Weg über die Berge (schön nicht auf der Straße zu laufen) der einiges kürzer ist, als über die Straße. Ich sollte dabei auf den Schnee achten und nicht über zugefrorene Seen laufen, das Eis hält nicht mehr. Er hat mich eindringlich gewarnt. Wenn ich den Weg nicht finde, sollte ich zurück. Ich habe einen Weg gesucht, stand dabei vor großen Schneeflächen, Bäche aus Schmelzwasser die nicht zu ürberschreiten waren und die den Rückgang erforderten, musste bergauf und bergab bis ich eine Stelle zwischen den Seen fand, die begehbar war. Ich musste die Schuhe und Socken ausziehen und watete durch das eiskalte Wasser. John ich habe einen Weg gefunden, wäre aber auch gerne wieder zu dir gekommen, hätte ich den Weg nicht gefunden. Zum Abschied schenkte er mir noch eine Dose Kaviar die ich bei einer Pause aufgemacht habe und genüsslich gegessen habe.

Zum​ Abschluss meiner Tagestour suchte ich eine Unterkunft, für das Zelt war es zu nass und zu kalt. Nach langem suchen fand ich eine Hütte. Dies war eine kalte Nacht.

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2. Etappe – Vom Wanderheim bis Kaefjod

02. 06. 2017

Bin heute morgen 08:30 Uhr aufgestanden und habe gefrühstückt. Beginne jetzt um 11.45 Uhr mit der Fortsetzung meiner Tour.

Habe die erste Strecke, die unerwartet lang war noch in den Knochen. Habe mir vorgenommen, heute durch den langen Tunnel zu laufen. Vor dem Tunnel bin ich dann wieder auf dem E1.

Den ersten Tunnel habe ich kurz nach dem Start erreicht. Der Tunnel ist auch schon ganz schön lang, gute Übung für den kommenden. Aus dem Tunnel bin ich gegen 13:00 Uhr gekommen.

Dann geht’s bei wechselndem Wetter, Schnee, Regen, Sonne und niedriger Temperatur, weiter. Immer der Straße folgend. Und dann kam der knapp 7 km lange Tunnel, der die Insel mit dem Festland verbindet. Der Tunnel beginnt mit 10 Prozent Gefälle und hat einen Gehweg. Ungefähr in der Mitte, so ca. 214 m unter dem Meeresspiegel, ändert sich die Situation und es geht bis zum Ende nur noch aufwärts. Bin mehrmals stehen geblieben, wenn große Fahrzeuge gekommen sind. Es ist verdammt anstrengend so lange in einem Tunnel bergauf zu laufen.

Nach dem Tunnel geht der E1 rechts ab. Als ich körperlich geschafft, das Ende des Tunnels erreicht hatte, wollte ich dem E1 folgen. Der Weg ist durch den ständigen Schneefall nicht begehbar. Ich musste der Straße weiter folgen und mir eine Unterkunft für die Nacht suchen. Die Gegend ist kaum bewohnt, es gibt keine Siedlungen, nur vereinzelte Häuser die noch unbewohnt sind. Ich musste also weiter. Ich suchte, dann stoppte ein Auto und ich fragte, wann der nächste Ort in dem ich eine Unterkunft finden würde kommt. Die Antwort war erschreckend (in 100 km). Dann sagte er ich soll bei dem kleinen weißen Haus fragen, welches unten am Wasser steht.

Ich ging dort hin, suchte den Eingang. Ein Mann machte die Tür auf und fragte was ich möchte. Ich suche eine Unterkunft für die Nacht sagte ich und er sagte ich sollte herreinkommen. Wir setzten uns an der Küchentisch tranken Kaffee, unterhielten uns und rauchten. Dann stand er auf und zeigte mir ein Zimmer unter dem Dach mit mehreren Betten und zeigte auf ein Bett und sagte „das ist dein Bett für die Nacht„.

Er schlafe im Wohnzimmer auf der Couch, was er immer macht. Wir gingen zurück in die Küche und beobachten die Tiere die am Fenster vorbeiflogen (Seeadler) oder vorbeigingen (Rentiere). Wir tranken weiter Kaffee, rauchten und unterhielten uns. Es waren interessante Sachen die er erzählte, so zum Beispiel, dass es letztes Jahr um diese Zeit warm und trocken war. Zu essen hat er mir auch angeboten. Gegen 12:00 Uhr in der Nacht ging ich dann ins Bett.

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1. Etappe der Wanderung – Ab dem Nordkap bis Honningsvag

01. 06. 2017

Bin heute morgen 04:30 Uhr aufgestanden, habe meine Frau zum Schiff gebracht und mich von ihr verabschiedet. Sie fährt nach Hause. Ich bin zurück zum Wanderheim habe meine Sachen noch einmal Mal neu gepackt. Um 11:45 Uhr bin ich in den Bus zum Nordkap eingestiegen.

Die Tour beginnt am Kap.

Bin um 12:40 Uhr gestartet und die erste Etappe gelaufen. Musste auf der Straße laufen, die Wanderwege sind noch zugeschneit. Der Wanderweg zum Tunnel, der die Strecke um einige Kilometer abkürzt – dadurch entfällt die Küstenstrecke über Honningsvag – war gar nicht zu sehen. Also bin ich die Strecke zurück und auf der Straße nach Honningsvag zum Wanderheim und habe mir dort ein Zimmer genommen. Dies war so gegen 21:00 Uhr nachts. Das war der Beginn.

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Mit dem Schiff zum Nordkap

24. 05. 2017 Von Daheim bis Bergen

Wir sind gestartet. Um 8.30 Uhr sind wir nach Frankfurt zum Flughafen
gefahren.

Wir sind um 12.00 Uhr nach Oslo geflogen, von Oslo um 15.30 Uhr
weiter nach Bergen, dann mit dem Bus zum Schiff.

Hat alles gut geklappt. Da das Schiff erst um 22.00 Uhr ablegt haben
wir uns Bergen noch angesehen. Bergen ist eine schöne norwegische
alte Hafenstadt.

Zum Abschluss des Tages haben wir das ablegen des Schiffes
beobachtet.

 

25. 05. 2017 Von Bergen nach Kristiansund

In der Nacht sind wir gefahren. Am Morgen haben wir das offene Meer erreicht. Nach 2 Stunden fuhren wir dann wieder zwischen den norwegischen Inseln nach Alesund. In Alesund​ hatten wir Zeit uns die Stadt anzusehen. Im Regen sind wir ca 2 Stunden durch den Ort gelaufen, leider war das zur Mittagszeit, die meisten Geschäfte waren geschlossen. Den nächsten Hafen den wir anfuhren war Molde.

26. 05. 2017 Von Kristiansund nach Rørvik

Um 06:00 Uhr erreichten wir Trondheim, wir haben noch geschlafen. Trondheim wurde 997 vom Wikingerkönig Olav Trygvason gegründet.
Da wir einen längeren Stopp hatten, haben wir uns die Stadt und den Dom angesehen.
Es hat die ganze Zeit geregnet. Rørvik erreichten wir gegen 21:00 Uhr. Das war nur ein kurzer Stopp.

27. 05. 2017 Von Rørvik nach Svolvær

Überschreitung des Polarkreis um 07:21 Uhr. Das hieß frühes Aufstehen, wir wollten es bewusst erleben.
Gegen 10:15 Uhr war dann die Polartaufe.

Um 12:30 Uhr erreichten wir Bodo die Hauptstadt im Bezirk Nordland. Wir hatten einen längeren Aufenthalt.
Svolvær erreichten wir gegen 21:15 Uhr mit einem Zwischenstopp in Stamsund.
In Svolvær haben wir das Schiff verlassen. Wir haben hier einen Aufenthalt von 2 Tagen eingeplant.

28. 05. 2017 –  1. Tag in Svolvær

Bei der Planung der Reise haben​ wir einen 2 tägigen Aufenthalt in Svolvær eingeplant, und von daheim ein Zimmer gebucht.
Zum ersten Mal haben wir eine Nacht erlebt, in der es nicht dunkel wurde. Das ist schon ein komisches Gefühl, wenn man um Mitternacht noch im hellen spazieren gehen kann. Man geht im hellen ins Bett und muss den Vorhang dicht zuziehen, damit es dunkel wird.

In Svolvær haben wir uns angeschaut wie der Stockfisch getrocknet wird.

29. 05. 2017 –  2. Tag in Svolvær

Svolvær ist ein kleines beschauliches Hafenstädtchen in dem einige Ausflüge angeboten werden.
Wir sind zum Infobüro gegangen und habe uns nach Wanderwegen erkundigt. Ein Weg von einer Stunde wurde uns empfohlen. Bei erreichen des Endes hätten wir eine gute Aussicht. Der Wanderweg sollte nur 330 Meter hoch gehen, war allerdings sehr steil. Unterwegs auf halber Strecke kehrten wir wieder um, da es zu schneien begann.

Zurück im Hotel ruhten wir uns noch etwas aus und bereiteten uns darauf vor um 21:00 Uhr unsere Reise mit dem Schiff fortzusetzen.

Um 21:00 Uhr checkten wir ein.

30. 05. 2017 Von Svolvær nach Skjervoy

Haben unsere Kabine bezogen. Sind auf Deck und haben uns das Schiff angesehen. In der Nacht wurde der Trolltrunk ausgeschenkt.
Da das Wetter und der Seegang es zuließen, sind wir in den 100 Meter​ breiten Trollfjord gefahren.

Einfahrt in den Trollfjord und wieder heraus. Der Fjord ist eine Sackgasse.

Da ich nicht schlafen konnte, bin ich um 03:00 Uhr über das Schiff spaziert und habe die Sonne fotografiert. Es wird einfach nicht dunkel und man schläft im hellen. Anschließend bin ich dann wieder in meine Koje gegangen. Gute Nacht für wenige Stunden.

31. 05. 2017 Von Honningsvag zum Nordkap

Heute hat meine Frau Iris Geburtstag und wir werden uns das Nordkap anschauen. Ich habe ihr schönes Wetter versprochen.

Gegen 12:00 Uhr haben wir das Schiff verlassen. Wir sind zu unserer Unterkunft dem Wanderheim gelaufen, haben uns den Ort angesehen, haben etwas gegessen und haben den Bus zum Nordkap gebucht.

Am späten Nachmittag haben wir den Bus zum Nordkap genommen. Die Fahrt war länger als ich gedacht habe. Unterwegs haben wir einige Rentiere gesehen. Gegen 16:00 Uhr waren wir am Kap angekommen. Das Wetter ist gut. Es ist kalt und es liegt viel Schnee. Gegen 20:00 Uhr sind wir wieder zurück gefahren. Es war ein wunderschönes Erlebnis.

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