122. – 127. Etappe – Von Hameln bis Blankenrode

04. 11. 2017

Von Willebadessen bis Blankenrode

Früh aufgestanden und gefrühstückt. Dann von Willebadessen gegenüber vom Bahnhof in den Wald, um auf den E1 zu kommen. Habe einen Mann der im Wald holzhackte, gefragt, ob ich auf den richtigen Weg bin. Ja, sagte er. Als ich nach einiger Zeit den Weg mit meinem Navi prüfte, sah ich, dass der Weg ein großer Umweg war, ich ging weiter. Für zurück war ich schon zu weit gegangen, suchte mir einen Weg durch den Wald. Die heutige Strecke des E1 ist eine Waldstrecke, mal Waldstraße mal schmaler Waldwanderweg. An manchen Stellen noch sehr matschig.
Zum Ende der Strecke im Wald muss man einen steilen, langen Abhang herunter. Der Boden war sehr glatt und matschig und ich muss extrem gut aufpassen wohin ich treffe, um nicht zu rutschen. Am Ende des Abhangs war ein Waldweg. Es standen Wanderer auf dem Weg die mich fragten, ob der Weg den ich gerade heruntergekommen bin begehbar wäre. Ich habe davon abgeraten, daraufhin gingen sie weiter auf dem Waldweg. Ich erreichte Blankenrode und fragte eine Frau, die im Garten arbeitete, nach einer Unterkunft hier im Ort. Hier gibt es keine, ich sollte es im nächsten Ort versuchen sagte sie. Ich ging ein paar Meter weiter und fragte einen Mann, der mir sagte, dass am Ortsausgang, ca. noch 15 Minuten zu Fuß, eine Pension „Haus Dewenter“ ist. Ich ging dort hin und quartierte mich dort für eine Nacht ein. Meine Wäsche habe ich dort auch waschen lassen.

 

03. 11. 2017

Von Altenbeken bis Willebadessen

Die Inhaberin vom Hotel zeigt mir den Einstieg zum E1 an einer Quelle. An der Quelle fülle ich meinen Trinkbeutel mit frischem Wasser und gehe los. Der Wanderweg geht durch den Wald in Richtung Bad Driburg weiter nach Alte Ziegelei, da ist der Weg sehr schlecht gekennzeichnet. Ich wollte den Koordinaten, die ich abgespeichert hatte, folgen und suchte den Weg der total zugewachsen war. Ich gab es auf den Koordinaten zu folgen und ging weiter auf einen Waldwanderweg. Der Weg war nachher als E1 gekennzeichnet. Habe durch die Sucherei viel Zeit verschwendet. Bis Willebadessen führt der Weg durch den Wald. Es gab auf dem Weg auch wieder einige Unterstände in denen man im Sommer als Wanderer gut mal eine Nacht verbringen könnte. Kurz vor Willebadessen habe ich den E1 verlassen und bin einen direkteren Weg gegangen. Bin zu meiner Unterkunft und habe meinen Rucksack abgelegt. War eine schöne Wanderung, bis auf den Teil mit der Wegsucher

 

02. 11. 2017

Von DJH Detmold bis Altenbeken

Von DJH Detmold über Bismarckstein, Hermannsdenkmal, Externsteine und Eggeturm nach Altenbeken. Heute bin ich den E1 gelaufen. Es ging immer bergauf und bergab. Es sind gut angelegte Wanderwege. Von der Jugendherberge hinauf zum Hermannsdenkmal, abwärts ins Tal, über einen Berg zu den Exsternsteine danach bergauf zum Eggeturm und wieder herrunter nach Altenbeken. Das Wetter war bis ich den Eggeturm erreichte trocken, dann fing es an zu regnen. Vor Altenbeken habe ich den E1 verlassen, um schneller, da es dunkel wurde, zu einem Quartier zu kommen. Hatte versucht über Airbnb einen Schlafplatz zu finden, hat aber nicht geklappt. Bin zu einem Hotel gegangen und nach einer preiswerten Unterkunft gefragt. Sie sagten mir, am Ortsausgang und am Bahnhof sind preiswerte Unterkünfte. Ich ging zu den Unterkünften. Bei der ersten Unterkunft bekam ich kein Zimmer, weil Reparaturen an der Heizung durchgeführt werden und die Zimmer nicht geheizt werden können, bei der zweiten ist „Donnerstag Ruhetag“. Ich ging wieder zurück zum Hotel Mertens und nahm dort ein Zimmer. Direkt daneben ist „Ruth’s Knotenpunkt“. Da habe ich eine Schnibbelnbohnensuppe und einen wunderbaren Burger gegessen. Habe gute Gespräche mit zwei  Gästen geführt. Wäre ich noch länger dort geblieben, hätte man mir eine Tastatur geliehen. War ein sehr schöner Abend.

 

01. 11. 2017

Von der DJH bis zum Hermanns Denkmal weiter zu den Externsteine und zurück zur DJH

Am Morgen kamen Brigitte und Holger aus Werne zur Jugendherberge nach Detmold. Wir wanderten als erstes zum Hermanns Denkmal. Leider war die Sicht sehr schlecht. Das Denkmal war vom Nebel verhüllt, wie in einer Dampfsauna. Man merkt, dass es Herbst ist. Wir gingen weiter zu den Externsteine und machten unterwegs eine Pause, tranken Kaffee und aßen ein Stück Kuchen.
Die Wege waren, durch den Dauerregen letzte Nacht, sehr matschig und glitschig. Wir rutschten einige mal aus. Auf den Weg zu den Externsteine steht eine große Säule aus Holz mit Hinweistafel über den E1, „Nordkap ca. 4520 km“ „Salerno ca. 2230 km“. Von den Externsteine gingen wir zurück zur DJH. In der Jugendherberge haben wir noch zusammen zu Abend gegessen. Das Treffen mit Brigitte und Holger hier an der DJH und die Wanderung war sehr schön.

 

31. 10. 2017

In der DJH Detmold

Bin noch in der DJH in Detmold. Habe mir Heute mal die Stadt angesehen. Mit Brigitte und Holger das Treffen für morgen klar gemacht. Endlich noch Zeit gehabt Berichte zu schreiben. Habe mich ausgeruht. Die Fußsohlen fangen an zu kribbeln, die Ruhe ist ungewohnt, muss laufen damit das Kribbeln aufhört.

 

30. 10. 2017

Von Linderhofe über Lemgo bis Detmold in der DJH

Hatte die Unterkunft aus Kostengründen ohne Frühstück genommen. Gehe mit meiner Müslimischung zum Haupthaus, dort bekomme ich einen Teller und etwas Milch für mein Müsli. Habe gut gefrühstückt und mache mich, wieder zu spät, gegen 10:00 Uhr auf den Weg. Wie in den Tagen zuvor laufe ich alleine auf dem E1, auf Waldwegen, Feldwegen und durch kleinen Ortschaften bis Lemgo. In Lemgo ist die Wegführung etwas unverständlich, Hauptsache nicht an der Hauptstraße entlang obwohl um einiges kürzer, ein paar Meter an einem kleinen Bach entlang, dann weiter durch die Stadt. Über Feldwege nach Detmold. Auf dem heutigen Weg gibt es wieder Schutzhütten und Bänke, man kann sich zwischendurch mal ausruhen. Erreiche die DJH gegen 19:00 Uhr, um dort hin zu kommen muß man durch die ganze Stadt. Die DJH ist im Ortsteil Schanze und wieder ging es zum Schluß bergauf. Nun bin ich im Teutoburger Wald. Nach meiner Aufzeichnung bin ich heute 35.8 km gelaufen.

 

29. 10. 2017

Von der Jugendherberge in Hameln bis Linderhofe

Verlasse die Jugendherberge gegen 10:00 Uhr, laufe an der Weser entlang. An einer Brücke ist der E1 gekennzeichnet. Der Weg geht auf der anderen Seite weiter, steil bergauf bis zu dem Aussichtsplatz am Klütturm mit Blick über Hameln. Weiter in den Hamelner Stadtforst, über Feldwege, durch kleine Ortschaften und wieder in den Wald, das abwechselnd bis Linderhofe.
In Linderhofe zu meiner Unterkunft geht der Weg auf der Straße steil bergab. Vor einem Hotel treffe ich Thomas, er lädt mich zum Essen und auf ein Bier ein, als er von meiner Wanderung hört. Thomas vielen Dank dafür und, dass Du deine Träume auch verwirklichen kannst.

 

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118. – 121. Etappe – Von Bordenau bis Hameln

28. 10. 2017

In der DJH in Hameln

Nun, habe Zeit. Bleibe noch in Hameln, schaue mir die Stadt des Rattenfängers an. Gehe noch einkaufen. Finde ein Geschäft das preiswerte Trockenfrüchte für mein Müsli hat. Bin lange durch die Stadt gelaufen. Die Leute vom Circus stehen auch wieder in der Fußgängerzone und bitten um eine Spende, habe eine kleine Spende gemacht. Habe mir die Strecke für morgen angesehen, gehe früh schlafen, muß rechtzeitig aufstehen.

27. 10. 2017

Vom Schlafplatz im Wald vor Bad Münder am Deister bis Hameln DJH

Starte früh, muß mich warm laufen. Ist schnell mit dem zu tragenden Gepäck erfolgt. Zuerst der schmale Waldweg am Waldrand entlang, sah im dunklen schlimmer aus, als er ist, dann Feldweg bis Bad Münder am Deister. Diese Etappe endet vor der Fußgängerzone. Gehe einen Kaffee trinken und unterhalte mich mit einer Frau die lange in Calgary gelebt hat und auch gerne wieder zurück möchte. Gehe weiter über die Straße aus dem Ort heraus. Auf einem Feldweg in den Wald auf den Berg „Hohe Egge“ mit einer Höhe von 437 m. Komme zum Süntelturm, ein Ausflugslokal im Wald. Trinke einen Kaffee unterhalte mich mit der Inhaberin, die mir noch einen Kaffee ausgibt. Ist ein schönes Lokal, da das Wetter schlecht ist, sind kaum Gäste hier. Habe im Lokal ein Paar getroffen die den E1 wandern, wenn sie Zeit haben, wollen sie heute auch bis Hameln wandern. Es fängt an zu regnen, stülpe den Müllsack wieder über den Rucksack. Der Weg durch den Wald ist schön. Wenn das Wetter nur etwas besser wäre. Beim abwärts laufen muss man sehr vorsichtig sein. Die Wege sind glatt und meine Sohlen schon etwas abgelaufen. Erreiche Hameln gegen 19:00 Uhr und treffe das Paar vom Turm im Wald am Dom wieder. Gehe zur DJH und beziehe mein Zimmer. Abends gehe ich noch einmal in die Stadt um ein Bier zu trinken.

26. 10. 2017

Von Bad Nenndorf bis Schlafplatz im Wald vor Bad Münder am Deister

Habe die Nacht in Osnabrück geschlafen. Nach dem Frühstück fährt Jörg mich nach Bad Nenndorf. Wir trinken noch einen Kaffee und verabschieden uns. Ich gehe auf den E1 in Richtung Bad Münder. Der ganze Weg verläuft nach der mir vorliegenden Wegbeschreibung bis zum Ende der Etappe im Wald. Zuerst durch den Park von Bad Nenndorf, dann am Waldrand entlang bis zur A 2 danach in den Wald. Der Wanderweg ist schön und interessant, es geht bergauf und bergab, er ist gut zu laufen. Die Beschreibung des Weges stimmt. Erreiche Bad Münder nicht, bin gerade an den Ort Spring vorbei, es wird dunkel. Der Weg wird ein schmaler Waldweg. Ich finde eine offene, kleine Schutzhütte am Waldrand mit Blick über die Felder, hier werde ich die Nacht verbringen.
Es wird kalt und es fängt stark an zu regnen. Mein Platz in der Hütte ist trocken.

25. 10. 2017

In Osnabrück bei Jörg

Bin noch in Osnabrück, haben spät gefrühstückt. Nun Berichte schreiben. Mal sehen wie es geht.
Habe eine Tastatur von Jörg bekommen.
Es geht besser als gedacht. Den ersten Wochenbericht habe ich verschickt.

24. 10. 2017

In Osnabrück

Heute bei Jörg in Osnabrück. Habe heute Morgen Brötchen gekauft. Wir Frühstücken ausgiebig.
Über alte Zeiten reden wir. Ich ruhe mich aus. Jörg hat das Abendessen gekocht.

 

23. 10. 2017

Von  Wunstorf bis Bad Nenndorf

In der Unterkunft gibt es kein Frühstück, für die wenigen Gäste ist der Aufwand zu groß, sagte mir der Vermieter. Habe mir ein Müsli gemacht. Gehe noch zum Bäcker und trinke einen Kaffee. Mache mich zurück auf den Weg nach Hagenburg und gehe dabei, was mir am Abend zuvor nur als großen Betonklotz aufgefallen ist, an der Berliner Mauer vorbei. In Hagenburg weiter auf den E1 durch kleine Orte, über Felder und durch Wälder. Nach Idensen eine längere Strecke am Mittellandkanal vorbei, vor Haste ist eine Fußgängerbrücke und ich überschreite gegen 15:25 Uhr den Kanal. Vor Bad Nenndorf führt der Weg wieder durch Felder. Und, wie schon so oft, gehen die letzten Meter vor dem Ende der Etappe mal wieder bergauf. Das Ende der Strecke erreiche ich gegen 18:15 Uhr. Dort treffe ich Jörg und fahre mit ihm nach Osnabrück.

 

22. 10. 2017

Von der Raststätte bei Bordenau über Steinhude bis Wunstorf

Heute Morgen mache ich mir mein Frühstück selbst. Die Raststätte ist geschlossen. Über eine Fußgängerbrücke überqueren ich die B 6 und folge weiter den mit E1 ausgewiesenen Weg bis zum Ende der Etappe in Steinhude. Der Weg führt durch den Ort bis ans Steinhuder Meer, dort ist ein kleiner Hafen. Von dem mann Ausflüge mit dem Boot auf dem Steinhuder Meer machen kann.
Ich mache am Ende des Ortes eine Pause, rede mit anderen Gästen und frage ob es im nächsten Ort Unterkünfte gibt. In Hagenburg gibt es Unterkünfte, nach Auskunft der Anwohnern.
Ich gehe weiter. Der E1 führt am Meer entlang nach Hagenburg. Ich frage dort nach einer Unterkunft, es gibt hier keine Unterkünfte. Ich muss zurück bis nach  Wunstorf, ein Stadtteil von Steinhude, dort habe ich eine Unterkunft bekommen.

 

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