234. Etappe – Von Bagnara Calabra bis Cannitello

24. 04. 2018

Es sind nur noch ca.19 km bis zur Fähre nach Sizilien in Villa San Giovanni. Ich kann mir etwas Zeit lassen. Die Füße schmerzten und ich hatte eine längere Pause am Strand gemacht. Bin fast alleine. Der Strand ist unsauber, überall liegen Plastikflaschen und anderer Müll. Bin heute in Cannitello angekommen. Die paar Meter bis zur Fähre gehe ich später. Muss schreiben und mich etwas ausruhen.

233. Etappe – Von Rosarno bis Bagnara Calabra

23. 04. 2018

Laut Google sind es noch 52 km bis zur Fähre nach Sizilien. Den Weg den ich laufe ist schrecklich, immer auf der Straße und es gibt keine Möglichkeit dies zu ändern. Oder ich müsste weiter von der Küste entfernt ins Gebirge gehen. Das waren Heute wieder 40 km auf der Straße. Der Weg den mir vorschlägt wäre kürzer, aber immer auf der stark befahrenen Straße.

231. Etappe – Von der Bank vor einem Clubhotel bis Vibo Valentina

21. 04. 2018

Von der Bank vor dem Clubhotel gegen 04:00 Uhr gestartet. Bin ca. 9 km gelaufen und habe dort eine einen guten Platz zum Ausruhen gefunden. Weiter bin ich dann um 12:00 Uhr über Pizzo, einem alten Küstenort, nach Vibo Valentina gewandert. Das waren weitere 18 km auf der Straße. Als ich in Vibo Valentina angekommen war bin ich als erstes einkaufen gegangen, habe mir wieder meine besondere Mahlzeit gekauft. Im Supermarkt wurde ich von einem anderen Kunden angesprochen. Als ich ihm von meiner Wanderung erzählte war er begeistert und schaute sich sofort meinen Blog an. Dann half er mir bei der Suche nach einer Unterkunft. Ich bekam ein B & B für 20,00 € direkt in der Stadt.

230. Etappe – Von Amantea über zum Gizzeria Lido bis auf einer Bank vor einem Clubhotel

20. 04. 2018

Heute 30 km und weitere 21 km gelaufen. Komme mein Ziel schnell näher. Das laufen auf der Straße muß ich bald beenden. Abends fangen meine Füße an zu kribbeln, die Sehnen des Oberschenkeln am rechten Bein schmerzen nach der täglichen Wanderung auf der Straße. Aber ich habe es ja so gewollt. Die heutige Wanderung sollte kurzer sein. Bin gelaufen bis Gizzeria Lido und dann in der Hoffnung auf dem weiteren Weg eine preiswerte Unterkunft zu finden weiter. Es kam keine die geöffnet war. Bin dann in ein größeres Gewerbegebiet gelandet. Dann kamen zwei Clubanlagen die auch noch geschlossen waren. Vor einer Anlage stand eine Bank auf der ich mich ausgeruht habe. Um kurz nach 04:00 Uhr bin ich dann weiter gelaufen.

229. Etappe – Von Paola bis Amantea

19. 04. 2018

Gegen 10:00 Uhr die Albergo Blumentag in Paola verlassen. Obwohl ich gestern Abend das Zimmer mit Frühstück gebucht hatte, verlangte man dafür 5,00 € nachträglich und für ein Bier das mit 3,50 € ausgewiesenen ist, wollte man auch 5,00 € haben. Darüber habe ich mich beschwert und 8,50€ gezahlt. Man klärte mich auch auf, dass ein Frühstück ein Hörnchen und eine Tasse Kaffee ist und nicht 2 Tassen Kaffee, die ich getrunken hatte. Bei den nächsten Buchungen werde ich mir die Absprachen hier schriftlich geben lassen. Der Herr mit dem ich gesprochen hatte sprach sehr gut deutsch. Bin dann gegangen. Über die Straße an der Küste entlang gelaufen, soweit dies möglich war. Des Öfteren bin ich wieder auf stark befahrenen Straßen gelaufen, da nur dort Brücken über die Flüsse vorhanden sind.

228. Etappe – Von Schlafplatz im Freien bis Paola

18. 04. 2018

Bin in der Nacht von meinem Schlafplatz auf der ehemaligen Küstenstraße im Freien, gegen 01:00 Uhr aufgebrochen und nach Paola gelaufen. Die tagsüber stark befahrene Straßen war zu dieser Zeit fast leer. Bin gut voran gekommen. In Paola, da noch alles geschlossen war einen trockenen, bequemen Platz auf der Terrasse eines Strandrestaurant gefunden und gegen 9:30 Uhr eine Unterkunft gesucht. Um kurz nach 10:00 Uhr im B & B Albergo Blumentag nach einer Preisverhandlung für die Übernachtung mit Frühstück gebucht. Habe mich dann frisch gemacht und noch etwas geschlafen. Dann schaute ich mir den Ort an. Es ist kein schöner Ort an dem ich länger bleiben möchte.

227. Etappe – Von Diamante bis zu einem Schlafplatz im Freien auf der ehemaligen Küstenstraße

17. 04. 2018

Bin Heute ca. 33 km gelaufen mit einem Aufstieg von ca. 1.000 m und das gleiche wieder abwärts. Diamante über schmale alte Straßen verlassen. Bin wieder auf einer Hauptstraße und hatte gesehen, dass unten am Strand auch eine Straße ist die ich hätte gehen können, war auf meiner Karte eine Sackgasse. Habe versucht die Hauptstraßen zu meiden, soweit als möglich auf den Wegen an der Küste zu laufen. Bin durch verschiedene Orte gelaufen die noch unbewohnt waren. Immer wieder das gleiche „es ist noch keine Saison“ für die meisten Italiener ist es noch zu kalt. Es wurde langsam dunkel und ich musste mir einen Platz zum Ausruhen suchen. Ich fand einen auf einer ehemaligen Küstenstraße, die Fahrbahn führt jetzt durch einen Tunnel. Auf der alten Küstenstraße hatte ich es mir bequem gemacht. Mit dem beruhigenden rauschen der Wellen habe ich dann etwas geschlafen. Die alten Straßen sind schöne Plätze zum Ausruhen.

226. Etappe – Von Tortora Marina über die Straße bis nach Diamante

16. 04. 2018

Verlasse die gute Unterkunft bei Vausto in Tortora gegen 10:00 Uhr. Es hatte angefangen leicht zu regnen. Weiter nach Süden über die Küstenstraße, mein Ziel steht fest. Es ist unglaublich wie viel Müll der hier am Straßenrand liegt. Habe gesehen wie die Mülltüten einfach aus dem Auto geworfen werden. Die Gegend ist so schön und wird durch den Müll der überall hingeworfen wird so kaputt gemacht. In den schönen Flusstälern sah ich wie Kühlschränke, Autoreifen und Müllsäcke entsorgt wurden. Plastik- und Glasflaschen liegen in Unmengen am Straßenrand. Es ist mir, da ich hier wandere, sehr stark aufgefallen. Hier im Süden ist Italien ein sehr vermülltes Land. Gehe weiter mit der Hoffnung, dass es sauberer wird. Erreichte den Küstenort Diamante gegen 19:00 Uhr. Es ist ein kleiner Ort mit einer schönen Altstadt.

Heute ca. 31 km gelaufen.

225. Etappe – Von Sapri auf der Küstenstraße nach Tortona Marina

15. 04. 2018

Gestern die Strecke in den Süden zur Fähre mal wieder angesehen, da stand, dass die zu laufende Strecke ca. 320 km lang ist. Bin dann einfach mal gestartet, ohne mich an den Streckenverlauf zu halten. Immer an der Küste entlang. Am Hafen von Sapri beginnt ein schöner Wanderweg unterhalb der Straße in Richtung Süden, den bin ich bis zum Ende gelaufen. Dann weiter auf der Straße. Hatte gesehen, dass man in Tortona Marina auch am Strand entlang laufen kann, obwohl dort ein Fluss ins Meer fließt. Sah begehbar aus. Dadurch könnte ich die Strecke abkürzen und mir das laufen auf der sehr stark befahrenen Straße ersparen. Bin runter an den Strand. Als ich den Fluss sah suchte ich einen Übergang, zog Schuhe und Socken aus. Mit nackten Füßen auf dem Kieselsteinstrand versuchte ich an das andere Ufer zu gelangen. Es sah nicht tief aus, kam einige Meter bis kurz vor dem anderen Ufer langsam voran. Habe die Tiefe immer mit meinen Wanderstöcken getestet. Die Hose wurde oberhalb der Knie naß und ich hatte das andere Ufer noch nicht erreicht. Die Strömung des Flusses ist so stark das eine tiefe Rinne entstanden war die mich hinderte ans andere Ufer zu kommen. Zu einer späteren Zeit, wenn der Fluss weniger Wasser hat ist es vielleicht möglich am Strand zu laufen. Jetzt ging es nicht. Zog Socken und Schuhe wieder an und zurück auf die Straße zur nächsten Brücke. Bin dann Heute ca. 38 km gelaufen. In Tortora Marina habe ich eine sehr gute und preiswerte Unterkunft bei Vausto gefunden „B & B Al Borgo Vacanze, Tel. 0985 764617 oder 349 5729733“.

 

Noch ca. 260 km laut Google.

In Sapri

14. 04. 2018

Habe jetzt noch ca. 320 km bis zur Fähre nach Sizilien. Es gibt hier an der Küste entlang keinen Wanderweg bzw. ich habe auf der Karte keinen gesehen. Wenn ich die gesamte Strecke auf der Straße laufen muss wird es eine harte Tour. Ich bereite mich für die letzten Kilometer vor, weiß ja nicht was mich erwartet. Habe meine ganze Wäsche gewaschen. Schlimm ist, das mein Trinkbeutel (Camelbag) kaputt ist. Muss mir jetzt etwas einfallen lassen. Suchte im Ort nach Sportgeschäfte, in einem Fahrradladen bot man mir einen Trinkbeutel zu einem zu hohen Preis an. Kaufte Lebensmittel ein, Trockenobst und Nüsse. Machte Fußpflege und bereitete mich auch sonst körperlich auf eine anstrengende Strecke auf der Straße vor.