14. Etappe – Von der Hirtenhütte bis zum Ende der Straße und wieder zurück

16. 06. 2017

Die Nacht habe ich auf einer Couch in einer Hirtenhütte verbracht.

Starte zur nächsten Etappe um 13:45 Uhr.

Der gekennzeichnete Wanderweg verläuft noch parallel zur Straße. Die Kennzeichen stehen noch teilweise im Schnee und an anderen Stellen im Wasser. Ich bleibe auf der Straße die zu einem Schotterweg wird. Es fängt an zu regnen, ich ziehe mir den Regenponcho über und gehe weiter. Nun nur noch Steine, große Felsen im Kreis aufgestellt. Und der Weg ist zu Ende, der Wanderweg bzw. die Zeichen des Wanderweges führten vor ein paar Meter links ins noch teilweise mit Schnee bedeckte Gelände. Da kein Weiterkommen möglich, beschließe ich zurück zu gehen.

Ich werde zurück nach Kautokeino gehen und einen neuen Versuch weiter südlich starten. Auf dem Rückweg über die Straße kommt mir ein Mann mit Hund auf einem Snowmobil im verschneiten Straßengraben entgegen, er bleibt stehen. Fragend schaut er mich an und ich erzähle ihm was ich hier mache. Er sagte der Winter war lang und man kann die Hütte nicht erreichen, schlafen und essen kann ich in seiner Hütte. Essen ist genug vorhanden und ein freies Bett auch. Ich fragte ihn was er macht und wann er zurück kommen würde. Er sagte er arbeitet da oben mit den Rentieren und wäre erst am nächsten Tag gegen 12:00 Uhr wieder an seiner Hütte.

Ich suche seine Hütte und finde sie auch. Esse und schlafe gut.

4 thoughts on “14. Etappe – Von der Hirtenhütte bis zum Ende der Straße und wieder zurück

  1. Liebing Iris

    Hi , mein Trockefoot,
    deine Geschichten erinnern mich immer wieder sehr an die, die Mark auf dem Schiff vorgelesen hat und sich dieser kleine Wicht, sich nicht von den Gegebenheiten unterkriegen lässt. Trotzdem war und ist die Natur da und manchmal einfach stärker . Ein paar Blasen sind O.K., aber die große Traumblase sollte nicht durch unüberlegtes Handeln platzen!
    A big hug, D.K.

    • Hallo mK, du weißt doch ich gehe nur Risiken ein die ich auch abschätzen kann. Umwege sind keine Risiken dauern nur etwas länger. Ich liebe die Natur und den Überblick von oben, wenn ich mal wieder auf einem Berg bin. Bis bald dein Tf

  2. Cornelia-Hendrina Bongarts

    Mein lieber Bruder
    Immerwieder lese ich gespannt Deine Berichte. Manchesmal auch zwei und drei Mal. Versuche gedanklich mich in Deine Lage zu versetzen. Oft fällt mir das schwer… die Sehnsucht Dich gesund und munter wieder zusehen ist sehr groß. Ich hoffe Du passt gut auf Dich auf! Gehst wirklich KEINE Risiken ein. Das Du auf die Natur achtest und respektvoll mit ihr umgehst weiß ich – vergisst aber bitte nicht Dich dabei!
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!
    Keine Umleitung! Freier E1! … und ganz liebe Mitmenschen , super tolle Erlebnisse in der Natur!
    Deine Schwester (fühl Dich umarmt)

    • Danke liebe Schwester, werde auf mich aufpassen. Gehe auch mal Weg die keine sind, da das Risiko dort um vieles geringer ist. Passe aber immer auf. Lies die Berichte weiter und sage es weiter wie interessant die Berichte sind. Viele sollten sie lesen. Bis bald dein Bruder Thomas

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