37. Etappe – Vom See Aursunden bis Ljosnavollen

16. 07. 2017

Der Fischer weckte mich gegen 07:00 Uhr. Wir frühstückten, es gab frisch gebratenes Fischfilet, Brot und Käse. Packte meine Sachen. Dann fuhren wir zum Boot. Luden leere Boxen für den Fischfang ins Boot, ich nahm meinen Rucksack und ging auch aufs Boot. Dann fuhren wir auf den See. Der Fischer fragte, ob ich Zeit hätte, dann könnte er bei der Überfahrt die Netze einholen. Ich sagte, dass ich Zeit habe. Er fuhr zum ersten Netz und holte es ein. Ich saß still daneben und sah wie die Fische in den Boxen landeten. Er und sein Sohn holten bei der Überfahrt drei Netze ein. Er sagte dies heute ist ein mittelmäßiger Fang. Dann brachte er mich auf die andere Seite des Sees. Er machte noch ein Foto von mir und seinem Sohn, dann fuhr er zurück. Ich stand am Ufer winkte zum Abschied und ging auf der nicht geteerten Straße Richtung Brekka.

Am Ende dieser Straße muss ich rechts Richtung Stensasen laufen, auf der 31. Ich gehe bis eine Schotterstraße links abbiegt. Dann kommt mir ein Auto entgegen, ich halte es an und frage, ob der Weg nach Ljosnavollen führt. Der Fahrer sagt das ist der richtige Weg. Ich gehe weiter auf dieser Straße. Dann fängt es leicht an zu regnen. Es kommen mir Wanderer entgegen. Ich frage nach dem Weg, es regnet stärker. Der Mann den ich frage sagt ich soll bergauf dem Schild Richtung „Vigelen“ laufen. Vigelpiken ist ein Berg der 1.381 m hoch ist.

Ich folge dem Hinweis in der Hoffnung einen Hinweis nach Ljosnavollen zu sehen. Es kommt kein Hinweis. Ich gehe bis zum Gipfel. Der Weg war zuerst ein schmaler Fußpfad durch einen Wald. Dann stieg er an und es waren nur noch Felsen und Geröll bis zum Gipfel. Die ganze Zeit hat es geregnet. Oben auf dem Gipfel stürmte es und die Wolken waren so tief das man keine Sicht hatte. Einen Weg habe ich nicht gesehen. Also ging ich in die Richtung in der die Unterkunft sein muss. Runter vom Berg zum See am Ende des Sees ist die Unterkunft habe ich mir gesagt.

Meinen Weg suchend kam ich in einen so dichten Wald durch den ich nicht weiter konnte, also wieder ein Stück nach oben wo kein Wald ist. Dann musste ich über einen Bach. Ich suchte mir eine Stelle, an der ich den Bach überqueren konnte. Es waren große Steine die nur ein bisschen unter dem Wasser waren, hatte es ja schon oft genug gemacht, so einen Fluss überquert. Der Fluss ist tief, ich machte den ersten Schritt, als ich den zweiten machen wollte, rutschte ich ab und fiel in den Bach. Mit beiden Füßen und kurz bis zum Gürtel war ich im kalten Wasser. Schnell schaffte ich mich auf der Seite ans Ufer, auf der ich weiter musste. Da zog ich Schuhe und Strümpfe aus, trocknete sie so gut es ging und zog sie wieder an. Die nasse Hose und das Hemd hielt ich an. Nun muss ich mich beeilen damit ich die die Kleidung wechseln kann.

Ich finde einen Weg vom Berg herunter. Unten angekommen kann ich auf einem Schotterweg bis zur Unterkunft laufen. Es ist ein alter Bergbauernhof mit mehreren alten Gebäuden. Es ist Morgens der 17.07.2017.

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